Der Jahrhundert-Betrug
US-Defizit steigt auf 1,8 Billionen Dollar
Washington - Im US-Haushalt klafft ein riesiges Loch: Das Defizit steigt in diesem Jahr um 89 Milliarden Dollar (66 Milliarden Euro) auf über 1,8 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro), teilte die US-Regierung am Montag mit. Das entspreche 19,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. (....) Die Regierung muß fast die Hälfte ihrer geplanten Ausgaben in diesem Jahr mit Geldaufnahmen finanzieren. Das Etatdefizit für das im Oktober beginnende nächste Haushaltsjahr wird sich nach Prognosen des Weißen Hauses auf 1,3 Billionen Dollar belaufen. — spiegel.de am 11.5.2009 / wie/AP/Reuters
Der Jahrhundert-Betrug (Übersicht)
- Die sogenannte "Finanzkrise"
- Wie Falschgeld erschaffen und heute benutzt wird
- Warum die Öffentlichkeit künstlich verdummt werden muß
- Unaufhaltsame Verschuldung bis zum Kollaps
- Alle Falschgeldsysteme führen zu zyklischen Zusammenbrüchen und Währungsreformen
- Warum tun die Verantwortlichen nichts dagegen?
Tatsache 1: Die Lüge von der Staatlichkeit des FED
Tatsache 2: Die Lüge von der Volksbeteiligung
Tatsache 3: Instabilität und Inflation sind vorgeplant
Tatsache 4: Untilgbare Schulden
Tatsache 5: Die Fälschung der offiziellen Statistiken
Tatsache 6: "Implizite Verschuldung" wird totgeschwiegen
Tatsache 7: Das angeblich vorhandene Vermögen ist eine leere Blase
Tatsache 8: Hyperinflation ist die endgültige Umverteilung
Der Jahrhundert-Betrug
Die sogenannte "Finanzkrise"
Die jetzige Wirtschaftskrise hat nicht, wie meistens behauptet, mit irgendeiner "Subprime"-Krise bei US-Immobilien zu tun oder mit der "Gier der Banker" oder anderen relativen Kleinigkeiten. Sondern es handelt sich um eine Systemkrise des gesamten Wirtschafts- und Finanzsystems aller wichtigen Industrieländer. Dieses verfügt nämlich über einen eingebautem Grundfehler, man könnte auch sagen: einen eingebauten Selbstzerstörungsmechanismus. Die Existenz dieses Selbstzerstörungsmechanismus' ist keineswegs zufällig, sondern dahinter steckt ein verdecktes Kalkül: Es werden nämlich gewisse Kreise, die diesen Hintergrund genau kennen und durchschauen, die eigentlichen Nutznießer des absehbaren Kollapses sein. Und zwar handelt es sich hierbei um genau diejenigen, die sich das System ursprünglich ausgedacht haben und die es am stärksten unterstützen und für seine Propagierung sorgen.
Wie Falschgeld erschaffen und heute benutzt wird
Wir alle leben mitten in der Lüge eines Geldsystems, das die gesamte Gesellschaft und Kultur in die Schuldenfalle und auf absehbare Frist in den Untergang führt. Denn das heutige Geldsystem basiert nicht auf echten Werten, sondern auf Falschgeld: auf ungedecktem Papiergeld, das mittels mehrerer betrügerischer Tricks in Umlauf gebracht wird. Folgende zwei Haupt-Tricks werden hier angewendet:
- Trick 1: Der Staat verkauft auf Zukunftserwartungen hin Anteilsscheine (Staatsanleihen), denen in der Gegenwart keine Realwerte gegenüberstehen. Damit verschuldet er sich auf Kosten der Bürger, und zwar in einem Maße, das niemals mehr abgetragen werden kann. De facto hat noch kein Staat seine Schulden je zurückgezahlt; stattdessen steigt die Kreditaufnahme ständig weiter an und überschreitet während der gegenwärtigen "Finanzkrise" jedes vorstellbare Maß.
Und um es klipp und klar beim Namen zu nennen: Der Staat hat auch gar nicht vor, seine Schulden jemals zurückzuzahlen, sondern die Route, die er verfolgt, ist das never pay model!
- Trick 2: Banken erzeugen aufgrund von Schuldverhältnissen (Krediten) per sogenanntem fractional banking bzw. multipler Giralgeldschöpfung ein Mehrfaches der Kredithöhe (mindestens 10-, oft 20- oder 30-faches der Kundeneinlagen), also quasi Geld aus dem Nichts (sogenanntes fiat money).
Durch beide Tricks der Falschgelderzeugung wird die Geldmenge ständig aufgeblasen. Dem Geld, das ursprünglich als Tauschmittel konzipiert war, so daß es bei Einlösung wieder in Sachwerte oder Leistungen zurückverwandelt werden konnte, steht infolgedessen kein realer Wert mehr gegenüber. Die Dreistigkeit des Schwindels ist mit Kettenbrief- oder Pyramiden-Systemen sowie mit dem berühmten "Ponzi-Schema" vergleichbar. Der einzige Unterschied ist hier, daß der Staat selbst bzw. die Notenbank (FED oder EZB) der Betrüger ist — und je größer ein Betrug angelegt ist, desto besser klappt er bekanntlich.
Der Bürger erhält wertlose Papierscheine ohne Deckung, die nur solange als Zahlungsmittel fungieren, wie der Schwindel weiter aufrechterhalten werden kann, weil die Menschen ihn nicht durchschauen und ihn deshalb noch tolerieren. Jedoch hat sich in der Geschichte immer wieder erwiesen, daß derartige Systeme früher oder später mit Gewißheit kollabieren. Das Geld kehrt dann zu seinem ursprünglichen Wert zurück, nämlich zu dem des Papiers, auf das es gedruckt ist.
Die Scheinblüte einer angeblich florierenden Wirtschaft — man denke z.B. an die sogenannten Goldenen Zwanziger oder betrachte den Wohlstand der westlichen Zivilisationen bis vor einigen Jahren — basiert auf einer Schuldenblase, die irgendwann kollabiert und auf unangenehmste Weise die wahre Grundlage einer solchen Epoche enthüllt.
Warum die Öffentlichkeit künstlich verdummt werden muß
In diesem Zusammenhang ist wichtig zu verstehen, daß der normale Bürger heutzutage über die wirklichen Hintergründe und Mechanismen dieses Zusammenhangs komplett im unklaren gelassen wird. Ein entscheidendes Wesensmerkmal von Krediten, nämlich der exponentiell wachsende Zinseszins, wird nicht erwähnt, insbesondere nicht, wenn Banken Geldgeschäfte mit ihren unwissenden Kunden einfädeln oder wenn Politikern ihren Wählern das Märchen von der Notwendigkeit neuer Schulden zur "Ankurbelung der Wirtschaft" erzählen.
So gleicht das Wissen über die Falschgelderzeugung einem Geheimwissen, das nur wenigen Eingeweihten (z.B. Bankiers und Investoren) bekannt ist. Erst die aktuelle, seit 2007 eskalierende Systemkrise bringt die Problematik des fiat money und des exponentiellen Schuldenwachstums allmählich ans Licht. Gleichzeitig droht die Verquickung zwischen heutiger moderner Zivilisation und Kreditmechanismus uns alle in einen Wirbel der Zerstörung mit ungeahnten Ausmaßen zu reißen.
Auch jetzt noch versuchen unsere korrupten Medien und Politiker, den wahren Sachverhalt im Interesse ihrer wahren Auftraggeber weiterhin zu vertuschen. Fehlendes Geld, Schulden, dringend notwendige Ausgaben — all das wird durch hemmungs- und skrupelloses Aufnehmen immer neuer Schulden finanziert. Bis es nicht mehr geht und der Offenbarungseid dieses Lügensystems gekommen sein wird.
Unaufhaltsame Verschuldung bis zum Kollaps
Wir haben es mit einer unaufhaltsamen Rekord-Verschuldung zu tun, die auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mit Sicherheit nie mehr zurückgezahlt werden kann. Um das herrschende Finanzsystem überhaupt noch aufrecht zu erhalten, müssen exponentiell wachsende neue Schulden aufgenommen werden, so daß sich die Schuldenspirale immer mehr steigert, bis sie in einem totalen Kollaps endet.
Den genauen Zeitpunkt dieses Kollapses kann niemand voraussagen. Die Tatsache, daß die eingebaute Logik dieses Systems zum Zusammenbruch und in eine allgemeine Katastrophe führen muß, läßt sich anhand der vorhandenen Fakten jedoch als gesichert annehmen.
Alle Falschgeldsysteme führen zu zyklischen Zusammenbrüchen und Währungsreformen
Solange die Wirtschaft der Staaten vom Falschgeldsystem bestimmt wird (und das gilt für praktisch sämtliche modernen Länder der Erde), also vom System des ungedeckten Kreditgeldes (fiat money), kommt es aufgrund der inneren Logik solcher Systeme nach zyklischen Gesetzmäßigkeiten innerhalb von ca. 60-80 Jahren zum Kollaps. Und das zeigt auch die Geschichte aller bisherigen Geldsysteme der Menschheit: In jedem derartigen System wurde der Wert des Geldes sukzessive verschlechtert, dies wurde dem unwissenden Volk als angeblich unvermeidbare "Inflation" verkauft, und am Ende wurde das ganze Geld wertlos und durch neues, besseres Geld ersetzt. Bei diesen "Währungsreformen" fand eine komplette Neubewertung auf der Grundlage der noch vorhandenen Sachwerte statt. Auch kam es zu Beschlagnahmungen und Enteignungen, um die weitere Existenz des Staates und seiner Sozialsysteme aufrecht zu erhalten.
Warum tun die Verantwortlichen nichts dagegen?
Sind unsere Pseudopolitiker nur zu dumm, um den wirtschaftlichen Hintergrund zu verstehen? Können sie nicht rechnen? Warum machen sie immer neue, unhaltbare Versprechungen, wo doch schon das, was sie vorher gesagt haben, durch die neuere Entwicklung eindeutig widerlegt wurde?
Die Antwort hierauf ist ganz einfach und naheliegend: Alle diese Figuren sind selbst Teil des Lügensystems; sie würden sich durch das Eingestehen der Wahrheit selbst abschaffen und die Lächerlichkeit ihres Auftretens offenkundig werden lassen. Deshalb sind sie die letzten, die aus dem Wahnsinn aussteigen können. Und das Gesagte gilt für jeden, ob menschlich ansprechend, nett, sympathisch oder nicht: für Obama, Putin, Merkel, Köhler, Lafontaine, Linke wie Rechte, Grüne wie Liberale, für die chinesischen oder japanischen Politiker genauso wie all die anderen. (Lies hierzu auch: Staatsbankrott und Zwangssanierung – Warum die Pseudopolitiker bis zum Schluß lügen)
Tatsache 1: Die Lüge von der Staatlichkeit des FED
Das FED (Federal Reserve System), ein privates Kartell aus Banken und Multimillionären (die Familien Rothschild, Rockefeller, Vanderbilt, J.P. Morgan, Kuhn und Loeb und Warburg), steuert das Weltfinanzsystem. Es ist nicht "federal", also in staatlicher Hand, sondern es verleiht dem amerikanischen Staat wertloses Papiergeld, der den Dollar zu etwa 20-30 Cent pro Dollar bekommt und dafür mit den Steuergeldern bezahlt.
Obwohl es laut der amerikanischen Verfassung nur gegen Gold oder Silber legales Geld geben dürfte, haben sich diese Bankiers das "Recht" erworben, Papiergeld zu drucken, wofür anfangs noch die amerikanische Nationalbank haftete. Aber 1971 kündigte Präsident Nixon die Einlösungspflicht des Dollars gegen Gold, und zugleich die Haftung des Staates für den Dollar, auf. Seitdem sind die Dollarnoten kein real gedecktes Zahlungsmittel mehr.
Tatsache 2: Die Lüge von der Volksbeteiligung (Pseudo-Demokratie)
In keinem der sogenannten "demokratischen" Länder (USA wie Deutschland usw.) hat man das Volk je zu den Modalitäten des Finanzsystems gefragt oder es darüber entscheiden lassen. Sondern die Umstellung von gedeckter Währung zu ungedeckter Falschgeld-Währung ist jedesmal von einer kleinen Clique reicher Finanziers entschieden worden. Oder im Falle von expliziten Diktaturen (etwa dem Nationalsozialismus) in den 1930er Jahren von den jeweiligen Machthabern.
Pseudopolitiker wie die heutzutage in der Öffentlichkeit präsentierten "Kanzler", "Präsidenten" oder "Minister" sind in einem derartigen Geldystem nur willfährige Marionetten innerhalb der vom Finanzsystem vorgegebenen Regeln und Mechanismen. Würden sie sich dagegen auflehnen, wären sie schnell beseitigt. Und das ist genau der Grund, weshalb sie nicht die Wahrheit sagen und das Lügenspiel mitmachen.
Tatsache 3: Instabilität und Inflation sind vorgeplant
Bei der Geldentwertung durch Inflation handelt es sich um einen bereits von vornherein im System vorgesehenen und fest eingebauten Trick zur Umschichtung von Vermögen.
Das vorgebliche (!) Ziel, die Währung stabil zu halten, ist vom FED grandios verfehlt worden. Seit seiner Einführung hat der Dollar sage und schreibe 98% seines Wertes verloren. Und der Euro hat seit Beginn seines Bestehens, also in nur ca. 7 Jahren, sogar schon ca. 50% verloren. Die Inflation ist aufgrund der ständigen Geldmengenausweitung, etwa zum Zweck der Kriegsfinanzierung, mit in dieser Art Währungssystem "eingebaut" und führt zu einem ständigen Abkassieren der Bürger in Form "unsichtbarer" Steuern. Hinzu kommt die Wirkung des Zinseszins-Effekts.
Dem Bürger wird dann weisgemacht, die Preise würden zwangsläufig "steigen" — stattdessen verliert einfach sein Geld immer mehr an Wert.
Tatsache 4: Untilgbare Schulden
Die in Ländern wie USA, Großbritannien oder Deutschland vom Staat aufgenommenen Schulden in Billionenhöhe können niemals zurückgezahlt werden — ganz im Gegenteil: zur Rettung der Finanzen müssen immer weitere Schuldkontrakte eingegangen und immer neue Gläubiger gefunden werden, etwa in Form von Staatsanleihen.
Diese unheilvolle Spirale wird aufgrund der inneren Logik des Zinseszinses früher oder später zu einem Kollaps führen (je später, desto schlimmer, weil der Versuch, den Betrug zu retten, zum völligen Ausreizen auch noch der letzten Möglichkeit führt). Dazu gehört: Zurückführung des (fiktiven, nur in Computern dargestellten Buch-) und Papiergeldes auf seinen realen Wert, nämlich Null, und damit einhergehend: Hyperinflation, Staatsbankrott, Währungsreform, womöglich auch Krieg.
Tatsache 5: Die Fälschung der offiziellen Statistiken
Die offiziellen Statistiken der wichtigsten ökonomischen Kenndaten werden seit geraumer Zeit geschönt, also gefälscht. Das gilt insbesondere für die Inflationsrate, die Arbeitslosenzahlen und das BIP (Bruttosozialprodukt). (siehe: korrigierte Statistiken)
Außerdem wurden im Frühjahr 2009 die Bilanzregeln für US-amerikanische Banken geändert (siehe: Bilanz frisieren leicht gemacht).
Die EU zieht entsprechend nach (siehe: Banken wird Schönrechnerei erlaubt; EU will Bank-Bilanzregeln bei Schrottpapieren den USA anpassen).
Tatsache 6: "Implizite Verschuldung" wird totgeschwiegen
In der offiziellen Schuldenzahl der deutschen Regierung sind die für die Zukunft eingegangenen Sozialverpflichtungen (z.B. Rentenzahlungen), "implizite Verschuldung" genannt, noch gar nicht enthalten. Diese betrug mit ca. 8 Billionen EUR im Jahr 2004 bereits das Fünffache der offiziellen Staatsverschuldung.
Tatsache 7: Das angeblich vorhandene Vermögen ist eine leere Blase
Bei den Banken liegen nur ca. 4% des Geldes als Papiergeld vor. Wollen die Leute ihr Geld, das sie angeblich besitzen, zurückhaben, so wären die Banken gar nicht zahlungsfähig. Deshalb scheuen Institutionen des legalen (ungedeckten) Falschgeldsystems nichts so sehr wie diese Situation (auch Bankrun genannt).
Noch einmal mit anderen Worten auf den Nenner gebracht: Die angeblich vorhandenen Vermögen sind gar nicht wirklich vorhanden. Dies ist eine unmittelbare Folge des ungedeckten Geldes.
Orwellscher Neusprech, der typische menschliche Schwäche und Leichtgläubigkeit ausnutzt, ist im Finanzwesen gang und gäbe: Man beachte die beschönigende Fachsprache: "Kredit" oder "Darlehen" statt des viel aussagekräftigeren Begriffs "Schuld". So meint der Durchschnittsbürger in seiner Naivität, durch ein "Darlehen" würde er zu Geld kommen — dabei ist er nur der Bank ins Netz gegangen und hat sich verschuldet. Die Gesamthöhe seines Schuldenkontrakts inklusive Zins und Zinseszins (oft mehr als das Doppelte des Kaufpreises) wird ihm, damit er sich auf die Verschuldung einläßt, in der Regel gar nicht mitgeteilt.
Für das zu Beginn 2009 von der britischen und der US-Notenbank begonnene Gelddrucken in extremen Dimensionen erschuf man den schön und elitär klingenden Begriff "quantitative easing" (quantitative Erleichterung). Damit wird die nackte Tatsache der Inflationierung der Währung durch Vergrößerung der Geldmenge vernebelt.
Tatsache 8: Hyperinflation ist die endgültige Umverteilung
Hyperinflation als letzte Konsequenz der Wertrückführung von Papiergeld auf seinen ursprünglichen Wert ist dann die endgültige Umverteilung, bei der nur noch diejenigen als Wohlhabende und Nutznießer übrigbleiben, die das Geldsystem konzipiert haben und kontrollieren, denn sie haben angesichts der zu erwartenden Veränderungen längst durch Umschichtung ihres Vermögens vorgesorgt. Hingegen sieht sich der einfache Bürger mit dem existentiellen Nichts konfrontiert.
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