Über das Leben in der gehirngewaschenen Mitläufergesellschaft
Es geht mir hier um ein wichtiges Thema, das mich begleitet, seit ich mir über die Ursachen der sogenannten "Finanzkrise" klarer geworden bin. Zu verstehen, welcher gigantische Betrug hier schon seit geraumer Zeit abläuft und daß die Bevölkerungen der Länder unwissende Manövriermasse in einem raffinierten Spiel aus Tricks, Übertölpelung und blanker Ausnutzung sind, bringt einen in die seltsame Lage, vom Mainstream-Denken weitgehend abgekoppelt zu sein und dieses mit einer Mischung aus Entsetzen, Enttäuschtheit und Hilflosigkeit mitanzusehen.
So etwas hinterläßt bei einem selbst tiefe Spuren. Es wirkt zurück auf die Art des zwischenmenschlichen Umgangs; es wirkt auch zurück auf die eigene Stellung innerhalb einer Umwelt, die sich im großen Maßstab weigert, Offensichtliches auch nur für Momente anzuschauen und zur Kenntnis zu nehmen. Wie ich schon schrieb, hat die Zeitgeschichte einen Bogen vollzogen und nähert sich nach Phasen der zunehmenden Freiheit und Demokratisierung wieder einer Etappe von Unterdrückung, Gehirnwäsche und Diktatur. Propaganda und Lügen sind wieder zur alltäglichen Erfahrung geworden.
All das spielt sich aber unter dem Vorzeichen völligen Desinteresses einer weitaus überwiegenden Mehrheit der Menschen ab, so daß man sich fragen muß, ob man in einer Horde von stumpfsinnigen und hypnotisierten Zombies gelandet ist, die an nichts mehr interessiert sind, nicht einmal mehr an ihrem eigenen Wohlergehen. Eine so starke, übermächtige Gehirnwäsche und Verblödung wie heutzutage hat es in der Menschheitsgeschichte womöglich noch nie gegeben, einfach weil die Propaganda mit viel raffinierteren Mitteln ausgestattet ist als jemals zuvor.
Eine Zeitlang erlebt man diese Veränderung in Kultur und Gesellschaft passiv mit, schaut sich das alles ungläubig an und fragt sich mitunter auch, ob mit einem selbst etwas nicht stimmt, weil einem alles auf einmal so schräg und verrückt erscheint. Man fühlt sich womöglich für Tage und Wochen
einfach nur schlechter als zuvor, kennt aber keine Lösungsmöglichkeiten, weil man sich inmitten eines großen historischen Umbruchs befindet, auf den man keinen Einfluß hat. Gespräche mit Freunden oder Bekannten verlaufen unbefriedigend; man stellt fest, daß man sich isoliert und daß der Preis für Akzeptanz darin besteht, mit in die allgemeine Verrücktheit einzustimmen und alles ganz richtig und normal zu finden. Weil das aber nicht klappen kann — man sieht ja täglich, was man sieht; man versteht die Zusammenhänge, weil man sich wochen- und monatelang durch Lektüre und akribisches Durchdenken der Wirtschafts- und Finanzverhältnisse genaueren Aufschluß erarbeitet hat —, landet man auf einer Insel der Ausgegrenztheit.
Das Unbehagen, das sich daraufhin einstellt, wächst nach und nach und verlangt nach Änderungen, nach echten Antworten. Ich muß zugeben, daß ich diesen Punkt der Entscheidung zu lange hinausgezögert habe. Genau wie andere sich angesichts der politischen Veränderungen hilflos und gelähmt vorkommen, dominierte auch bei mir für lange Zeit das bloße, ratlose Zuschauen. Natürlich hofft man, alles wäre nur ein schlechter Traum; am nächsten Tag würde man dann aufwachen und alles wäre wieder so wie früher: wir hätten wieder eine Demokratie, die Menschen wären wieder zu eigenständigem Denken fähig und würden sich ihren Lebensstil nicht durch äußeren Druck, durch Drohungen und falsche Versprechungen vorschreiben lassen, sondern hätten wieder einen natürlichen Drang zu innerer Freiheit und Unabhängigkeit, würden sich auch entsprechend miteinander austauschen, ihren Unwillen über die zunehmende Tyrannei mitteilen und sich wenigstens im kleinen Kreis gegenseitig bestärken. Aber leider passiert das nicht, sondern es wird täglich schlimmer. Je mehr gelogen wird, desto mehr wird das auch noch geglaubt. Die Masse ist inzwischen mit fast jeder Lüge abzuspeisen. Die Dreistigkeit der Lüge scheint der beste Garant für ihre Akzeptanz zu sein. Aber wie ist so etwas möglich? Merken die denn nicht, was hier gespielt wird? Können sie es nicht merken, wollen sie es nicht merken, sind sie zu dumm, sind sie wirklich alle schon eingeschlafen, haben die denn keinen authentischen Überlebenswillen und keine eigenen natürlichen Impulse mehr in sich? Nein, haben sie nicht, wollen sie nicht. Da passiert nichts. Und das mitanzusehen erhöht den inneren Druck weiter.
All das nötigt einen zu einer persönlichen Konsequenz. Es hat keinen Zweck, sich nur darüber zu mokieren, was andere tun, und sich dann damit frustriert und schlecht zu fühlen. Bevor ich näher darauf eingehe, was die richtige Reaktion auf diese Situation ist, bringe ich einige Zitate. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, denn ich finde, man sollte das eigene Verständnis nach Möglichkeit auch in ganz eigene Worte fassen. Aber diese Zitate und Links zeigen, daß auch andere gemerkt haben, was passiert und worin die Brisanz dieser Veränderung liegt, und sie treffen aus unterschiedlicher Perspektive genau denselben wichtigen Punkt:
Welche Trennung hat begonnen?
Trennung in reine Materialisten, die in Richtung „Versteinerung“ sich entwickeln und sich so benehmen, daß nur noch der Begriff „Dummheit“ auf sie paßt. Diese himmelschreiende „Dummheit“ ist für die betreffenden Materialisten kaum selber wahrnehmbar, da sie von ihrer Manipulation nach 40 Jahren Massenmedien- und Fernseh-Konsum voller Weltlügen nichts Geistiges wahrgenommen haben und so in die Irre geleitet wurden, daß in der Versteinerung die „Dummheit“ einfach eine logische Entwicklung und die materialistische Welt-Meinung darin vorherrschend ist. Wie einseitig und nur 1% der Realität umfassend solche Weltbilder sind, wissen sie nicht und können daher nicht für ihre „Dummheit“ verantwortlich gemacht werden. Wir müssen sie einfach so ertragen.
Jene, die sich Richtung geistiger Entwicklung bewegen wollen, sind leider noch zu nahe bei den 99.99% umfassenden „dummen Materialisten“ und von diesen umgeben. Daher stammt die Müdigkeit und Resignation, denn man glaubt, jeder dir Nahestehende müsse doch verstehen, in welche Richtung die Reise geht. Viele der „Versteinerten“ tun auch noch so, als ob sie dir geistig folgen könnten, es sogar wollen. Aber eben: nach der x-ten Enttäuschung wird man langsam, aber sicher müde! Versteinerte Materialisten und von Universitäten und Massenmedien Gehirngewaschene können nicht mehr verstehen, wovon geistig entwickelte „HuManisten“ eigentlich reden. Leider kann man nur abwarten und Tee trinken.
Hans-Jürgen Klaussner, HuMan-Wirtschaft (zitiert von wahrheit-jetzt.de)
Niemals darf man zur Beeinflussung der Menge den Versuch machen, einen Beweis zu erbringen. Das einzige anerkannte Beweismittel ist die freche und dreiste Behauptung.
Nie haben Menschen nach der Wahrheit gedürstet.
Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag.
Wer die Menschen täuscht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer; denn die Massen haben nur eingeflößte, selten vernünftige Meinungen.
Die Leichtigkeit, mit der Behauptungen als richtig übernommen werden, hängt mit der Unwilligkeit der meisten Menschen zusammen, die notwendigen Kenntnisse zu sammeln, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Gustave Le Bon (1841-1931)
Ist die Welt noch zu retten?
Viele Institutionen haben, so wie auch ich, seit Jahren mit Demonstrationen, Aufrufen, Dokumentationen, E-Mails und großem, persönlichen Einsatz etc. versucht, gegen den Irrsinn hierzulande und in der Welt anzukämpfen. Viele hervorragende Autoren aus vielen Fachbereichen haben Bücher geschrieben und konnten präzise nachweisen, wo was falsch läuft und welche Konsequenzen dies haben wird. Das Ergebnis: 0. Hauptsächlich weil die meisten (ca.99%) Menschen zu Schmarotzern, Denunzianten, Angstbeißern und Betrügern verkommen sind.
Es scheint so, daß wir in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt die Wirkungen erdulden müssen, deren Ursachen wir selbst verschuldet haben. Zum Glück werden da keine Unterschiede gemacht, es wird jeden in irgendeiner Form treffen. Zu bedauern sind nachfolgende Generationen, die an den Ursachen für dieses Dilemma keine Schuld haben. Die „Gnade der späte(n)ren Geburt“ wird es nicht geben, und kein Gott wird hier helfen. Wie heißt es: „Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens“. Und Albert Einstein soll auf die Frage, was für ihn Unendlichkeit bedeute, geantwortet haben: Die Dummheit der Menschheit sei für ihn unendlicher als die des ganzen Weltalls. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Weltverbesserer haben es schwer. Sie finden sich konfrontiert mit einer bewegungs-, ja regungslosen Menschenmasse, die das Leben lethargisch hinnimmt, der Obrigkeit Frondienst leistet und gemeinhin den Gedanken an eine bessere Welt auf die Zeit nach dem körperlichen Tod verschiebt. Der Bauch ist satt, die Wohnung geheizt, der Strom kommt aus der Steckdose, die Ladenregale sind voll, Benzin fließt, und das allzeit präsente Fernsehen ersetzt dem braven Bürger abends das fehlende Abenteuer im realen Leben. Was will man mehr? Wozu also aufstehen und die Welt verbessern, wenn doch alles in Butter ist? (...)
Versucht man, seine Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen, daß etwas in und auf der Welt geändert werden sollte, stößt man häufig nur auf ein unverständliches Kopfschütteln. „Was hatter denn, sooo schlimm ist’s doch nich”. Und: „Was sollte denn ausgerechnet ich ändern können? Wozu überhaupt?” Und Sie, der Sie die Person anregen, werden mit der Vokabel „Unverbesserlicher Spinner” bedacht.
Es wird ihnen sogar die Freundschaft gekündigt, wenn Sie nicht aufhören die Welt verbessern zu wollen.
Diese Menschen sind keine Freunde und auch nie gewesen. Es sind Egoisten ohne Herz.
Viele rastlose Geister, die am Lauf der Welt etwas ändern wollen, landen daher bald selbst in Resignation, strecken das Gefieder und lassen sich mittreiben, werden wie die Welt, die sie einst ändern wollten: fernsehschauende Komsummarionetten mit Monatsgehalt, zufrieden angepaßt an die bestehende Gesellschaft.
Warum sollte man ein so dummes, ignorantes und egoistisches Volk auch retten wollen!? Wenn die Wissenschaft ihnen nicht erzählt hätte, daß die Welt rund ist, würden sie immer noch an die Erdscheibe glauben.
Und gerade deswegen ist es notwendig, ja meine Pflicht, zu handeln.
Fragt mich nicht, warum ich das tue, sondern fragt euch, warum ihr nichts tut! Auch wenn die Masse mich davon abhalten will (aus Angst und Unwissenheit). Die Lügen müssen aufgedeckt werden, damit die Wahrheit regieren kann.
wahrheit-jetzt.de (Impressum)
Hier zwei weitere Links, die dazu passen und die die aktuelle Situation vor der sogenannten "Wahl" aufgreifen:
Nun zur Lösung, zur Antwort auf meine Fragestellung. Das Wichtigste, das Allerwichtigste ist, sich nüchtern über den Sachverhalt klarzuwerden und auch über die psychologischen Implikationen des Sachverhaltes: also des Gefühls, nach und nach in eine persönliche Isolation zu geraten dadurch, daß man Dinge sieht, die andere nicht sehen wollen, einfach weil sie sie nicht wahrhaben wollen und weil das Gesehene nicht in ihre Weltsicht, ihre "Weltanschauung" paßt. Das Schlimmste, ja, das Allerschlimmste wäre, sich von dem Moment an, wo man sich dieser zunehmenden Ausgrenzung gewahr wird, schlecht, womöglich sogar schuldig zu fühlen und darunter zu leiden. Genau das will ja das Regime. Wenn man sich schlecht und schuldig fühlt, ist man genau da, wo einen die Gehirnwäsche haben will — dann hat sie ihr Ziel optimal erreicht. Man kann sich aber nicht aus Trotz und Widerspruchsgeist heraus entschließen, sich nicht schlecht zu fühlen. Sondern man muß die Lage genauer verstehen. Nur dann kann man sich seine Würde bewahren und kann sich daran begeben, fürs eigene Wohlergehen zu sorgen.
Die Antwort liegt im Erkennen der Massenverblödung als Faktum. Deshalb habe ich obige Zitate und Links gebracht: man sieht klarer den teuflischen Mechanismus, der hier am Werk ist. Es ist genau derselbe Mechanismus, wie er in allen bisherigen Diktaturen (Nationalsozialismus, Bolschewismus, Stalinismus, Maoismus usw.) zur Anwendung gekommen ist. Man kann es zuerst nicht glauben, daß sich so viele Millionen von Menschen derart an der Nase herumführen und mißbrauchen lassen — sehenden Auges, sogar freiwillig. Man muß daran zweifeln. Aber: Man muß sich selbst davon überzeugen. Genau dieses Sehen und Wissen der Tatsache macht einen nämlich wieder frei und läßt einen weiterhin frei sein. Diese Freiheit, die Wahrheit zu sehen, kann einem niemand mehr nehmen — es sei denn, man gäbe sie selbst auf. Aber wozu, wenn man doch verstanden hat, was da passiert? Nein, das hier ist der oberste Wert, wichtiger noch als jeglicher andere Wert, wichtiger als Wohlstand, Sicherheit oder Akzeptanz durch irgendwelche Nachbarn oder Bekannte.
Noch einmal: Man muß für möglich halten und sehen können, daß es diese (freiwillige) Verblödung und (freiwillige) Dummheit und Borniertheit tatsächlich gibt. Genau das macht einen frei. Man muß nicht in diesem Sumpf stecken und sich dort innerlich und äußerlich klamm, beengt und gelähmt fühlen. Das überlasse man denen, die das so möchten. Und man habe kein Mitleid mit ihnen! Sie bestrafen sich schon jetzt selbst, und sie werden noch viel mehr und noch bitterer dafür bestraft werden. Und es ist keine ungerechte Strafe!
Entscheidend und hilfreich ist das Wissen, daß tatsächlich über 99% der Menschen (meine Schätzung liegt über 99,999%) in der jetzigen geschichtlichen Phase nicht zur inneren Freiheit bereit sind. Sie wollen sich nicht aufklären lassen, sie wollen nichts über die Hintergründe der jetzigen Krise wissen, sie glauben lieber der Propaganda und lassen sich lieber durch die Lügenmedien berieseln und hypnotisieren. Sie möchten weiterhin zur Masse gehören und scheuen die Isolation. Und genau das wird ihr Verhängnis werden. Denn wer dieser scheinbaren Geborgenheit in der Masse alles zu opfern bereit ist, auch die Wahrheit, auch das eigene Urteilsvermögen und die eigene Denk- und Kritikfähigkeit, der kann doch früher oder später nur mißbraucht und ins Elend gestürzt werden — da liegen die Konsequenzen doch schon klar in der Ausgangssituation vorbereitet!
Man lernt hier also etwas Neues über die Menschheit, und was man nun benötigt, ist einen entsprechend starken, stolzen und würdevollen Charakter, um dieses neu Gelernte zu verarbeiten und ihm gerecht zu werden. Das schwächt nicht, sondern das stärkt. Ein Arzt bekommt ja auch nicht notwendig Selbstzweifel und Depressionen, wenn er sieht, wie krank die meisten seiner Patienten sind, sondern er wird sich seiner eigenen Fähigkeiten umso mehr bewußt, und er wird sich nicht zuletzt auch der Tatsache bewußt, wie notwendig und wichtig seine Rolle ist.
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