Dieses System "hat fertig"
Ich möchte in diesem Beitrag einige Dinge ansprechen und zusammenfassen, die mich schon seit Wochen beschäftigen. "Dieses System 'hat fertig'" — was meine ich damit? Was ist "dieses System"? Darauf gehe ich hier jetzt nicht näher ein; wer sich schon an dem Begriff aufhängt, braucht hier erst gar nicht weiterlesen, denn dann hat er auch die bisherigen Einträge der letzten Monate nicht gelesen oder nicht an sich herangelassen. Mir geht es nicht um Worte und Begriffe, sondern um das, was hier in dieser Gesellschaft gerade abläuft. Wer das nicht versteht oder wer immer noch der Propaganda glaubt, sollte sich erst einmal selbst wachrütteln und aus seinen liebgewonnenen Träumereien auftauchen. Und "hat fertig"? Damit meine ich, daß hier nichts mehr zu reformieren (im ehemaligen Wortsinne von "Reform", nicht im heutigen) und zu korrigieren ist. Das System ist nicht mehr zu retten. Wir sind jetzt in einer Phase, wo alles, was im politischen und wirtschaftlichen Bereich geschieht, bereits Ausdruck einer gewissen Vertuschungspanik ist. Wenn das Schiff sinkt, kann man sich nur zu retten versuchen, oder — was hier passiert — die in der Führung Befindlichen können versuchen, allen nichtsahnenden Passagieren bis zum letzten Moment vorzumachen, es gäbe gar kein Problem.
Ich weiß, das zu lesen ist sehr hart, aber: Es ist nicht unwahrscheinlich, daß der kommende Totalzusammenbruch des Geldsystems Hunderte von Millionen Menschen das Leben kosten wird. Es kann durchaus zu so etwas wie dem größten gesellschaftlichen Kollaps der ganzen Menschheitsgeschichte kommen. Einfach deshalb, weil die allermeisten Menschen, egal in welchem Land oder auf welchem Kontinent, mit diesem größten Betrug der Menschheitsgeschichte, dem ungedeckten staatlich legalisierten Falschgeld, so stark verwoben sind. Fast alle Werttransaktionen laufen über dieses System ab und sind davon abhängig: Arbeitsleistung, Besitz, Vermögensabsicherung, Gesundheits- und Altersvorsorge, Verkehr, aber nicht zuletzt die Grundnahrungsmittel und die Wohnung. Stellt sich aber heraus, daß die Transaktionen gar nicht mehr real erfüllbar sind, sondern nur noch als hohler Schein existieren (etwa als unerfüllbarer Zukunftsanspruch, als wertlose Papierverschreibung), so zerplatzt die ganze Täuschung mit einem einzigen Schlag. Daher ist es auch recht wahrscheinlich, daß es keine lange zehrende Krise geben wird, sondern einen Knall, der jeden von uns binnen Sekunden komplett überraschen wird. Und keiner kann sagen, wann dieser Knall passiert. Er kann in ein paar Wochen oder Monaten passieren, oder er kann in drei Jahren passieren. Oder er kann jetzt gerade schon passiert sein!
Natürlich gibt es für all das, was geschehen wird und geschehen muß, bereits eindeutige, nicht mehr zu übertünchende Vorzeichen. (Ein persönlicher Einschub hierzu: Für mich ist das bei weitem nicht nur mein Verständnis der finanziellen und wirtschaftlichen Mechanismen, sondern noch viel direkter und anschaulicher das Absterben der Kultur selbst. Jedem, der auch nur ein bißchen Feingespür für kulturelle Entwicklungen hat, müßte doch längst aufgefallen sein, daß eine Kultur wie die deutsche inzwischen regelrecht tot ist, daß nichts Neues mehr passiert, daß es weder Ideen noch Visionen in ihr gibt. Dieser heutige Zeitgeist hat keine eigene Musik, keine eigene Malerei, keine eigene Architektur mehr. Er interessiert sich weder für Religion noch für Philosophie, auch die Psychologie leiert nur noch Altbekanntes herunter. Kann es einen deutlicheren Fingerzeig auf die komplette Zeugungsunfähigkeit und Unfruchtbarkeit einer Gesellschaft geben?) Aber die entscheidende Frage, die sich jeder, der hier noch mitliest, stellen sollte, lautet: Wie gehe ich mit diesen Vorzeichen um? Wie gehe ich mit meinen Ahnungen, meinem Wissen und Verstehen der aktuellen Lage, meinen Ängsten und Sorgen um? Praktische Krisenvorsorge ist das eine. Aber selbst wenn man sich damit ernsthaft auseinandergesetzt und sich gründlich und gewissenhaft vorbereitet hat, bleibt immer noch zu klären, was man in der ganzen weiteren Zeit (die sich ja durchaus noch um etliche Jahre hinziehen könnte) tut, wie man lebt, wie man sich fühlt und woraufhin man sich orientiert.
Der Anlaß und tiefere Grund für diesen Eintrag ist meine Beobachtung, daß die am weitesten verbreitete Hauptreaktion das Ventilieren schlechter Nachrichten ist. Wer nicht ganz schläft, weiß (oder ahnt wenigstens), daß das System "fertig hat". Er versucht dann den Aufklärer zu spielen. Darüber habe ich schon im Beitrag "Politischer Paradigmenwechsel" (2. Abschnitt: "Was ist Aufklärung wirklich?") geschrieben. Trotz der dort beschriebenen Gedankengänge und Einsichten mag es dann so ausgesehen haben, als wollte ich hier weiter beharrlich genau diese aufklärerische Masche reiten, siehe Faschismus-, siehe Klimawandel-Thematik. Ich habe mich auch zeitweilig selbst gefragt, wozu diese Webseite hier eigentlich dienen soll. Ich könnte ja, wie andere auch, hier immer die neuesten Nachrichten und Hintergrundüberlegungen zum fortschreitenden Verfall des Systems bringen, so wie es mein Nachrichten-Twitter-Feed praktisch vollautomatisch bewerkstelligt. Ich erwähne auch die lesenswerten Webseiten von Kastner, Eichelburg, Freeman oder Johannes (Komplettübersicht siehe Systemkrise aktuell). Und dennoch: Das ist alles aus dem extrovertrierten Aufklärungsimpuls heraus verfaßt. Ich bin dankbar dafür, daß es welche gibt, die sich diese Mühe machen. Aber die eigentliche Frage kann doch nur lauten: Muß man sich jeden Tag von neuem hereinziehen, daß das System "fertig hat", und daß es immer schlimmer und bedrohlicher wird?
Es ist wichtig, daß Leser, die noch wenig Aufklärung über die tatsächlichen Vorgänge und Hintergründe erfahren haben, eine Alternative zu den Propagandamedien des Mainstreams erhalten. Ich werte das nicht ab! Ich kann nur jedem raten, kein einziges Wort mehr unbesehen zu glauben und zu übernehmen, das seitens der Regierungen und seitens der öffentlichen Hauptmedien Tagesschau, ZDF, Spiegel, Springer-Verlag usw. unters Volk geblasen wird. Es ist ein ziemlicher Schritt, sich das ein für allemal klarzumachen. Auch ich habe, nachdem mir während des Georgien-Krieges die ersten Aha-Effekte passiert sind (plumpe Vertauschung von Opfern und Schuldigen in der Berichterstattung, Zensur und Verfälschung eines Putin-Interviews), noch etliche Monate gebraucht, um Nachrichten der Tagesschau mit der genügenden Skepsis zu betrachten und nicht unwillkürlich, gewohnheitsgemäß (aus mehr als 40-jähriger, tief verankerter Gewohnheit wohlgemerkt!) zu verinnerlichen. Das ist heute Propaganda, das sind Lügenmedien, so serios sie auch daherkommen mögen. Es ist gefälscht, es ist Hofberichterstattung, es ist von oben gesteuert, und jeder, der dort noch als Journalist arbeitet, wird versklavt, erpreßt und geknebelt, und wenn er sich nicht unterordnet, fliegt er mindestens genauso schnell, wie das in jeglicher, und noch der schärfsten und striktesten, Diktatur gang und gäbe war oder ist. — So darf man also dankbar sein, daß es das Internet als inzwischen einzige Alternative zur Einheitspropaganda dieses Systems (noch) gibt. Und man sollte es entsprechend wach, kritisch und verantwortungsvoll nutzen (also auch da nichts "glauben", sondern sich unterschiedlichsten Sichtweisen aussetzen und das eigene Wahrheitsempfinden entscheiden lassen). Und dennoch: Es gibt eine Schwachstelle in dieser Art Aufklärung. Und das ist das ständige Reagieren.
Es liegt keine gute Sinnperspektive darin, den Verfall des Systems ständig betrachtend und kommentierend zu begleiten. Es gibt auf zahlreichen Wirtschafts- und Finanz-Webseiten ausführliche Expertenkommentare zur Börsenentwicklung, zum Finanzsystem, zu den neuesten Manövern des FED oder der EZB. Manches ist schwerverständlich, weil es Fachleute anspricht. Es sieht dann so aus, als müßte man studierter Ökonom oder ausgebildeter Investmentprofi sein, um das nachvollziehen zu können. Genau darin liegt aber eine verhängnisvolle Täuschung! Es ist wieder der alte Trugschluß, daß etwas, das kompliziert und anspruchsvoll klingt, glaubwürdiger wäre als etwas Einfaches, das jeder sofort verstehen kann. Im Falle des Geldsystems bin ich der festen Überzeugung und finde diese Überzeugung auch immer von neuem bestätigt: daß die Grundidee eines gedeckten bzw. ungedeckten Geldes sofort und für jeden Menschen auf der Stelle zu kapieren ist. Man kann es sogar Kindern ab 12 Jahren schon erklären. Die Tatsache, daß es einen grundlegenden Unterschied zwischen Sein und Schein, echtem und falschem Geld, echten und nur scheinbaren Werten gibt, sollte eigentlich für jeden Menschen eine grundlegende, die eigene Lebensgestaltung bestimmende Einsicht sein. Und die Verschleierung dieser Tatsache, wie sie in unserem System so weitverbreitet ist und ständig von allen gehirngewaschenen Sklaven nachgeäfft und ständig gerechtfertigt wird, wäre dann gar nicht mehr so einfach möglich. (Ja, genau diese Gehirnwäsche aus Lug und Trug ist nämlich die kranke Basis dieses heutigen Systems, die Basis dieser Lebensweise, die Basis von heutiger Politik und nicht zuletzt auch heutiger Kultur, ja auch (Un-)Menschlichkeit.) Man fällt ja auch sonst nicht auf jeden Betrüger sofort herein. Es gibt doch auch sonst, im eigenen Lebensbereich, einen gesunden Instinkt, der Falschheit und Verlogenheit treffsicher erkennt und als unwillkommen abtut!
Wenn ich aber weiß und verstanden habe, daß das im Moment so ist und leider nicht mehr veränderbar ist, weil es wie ein Krebsgeschwür die ehemals gesündere Gesellschaft nicht nur befallen hat, sondern immer mehr dazu übergeht, ihr alle noch verfügbaren Lebensressourcen auszusaugen und sie am Ende mit sich in den Tod zu reißen, dann brauche ich keine täglichen neuen Desmaskierungen mehr, und auch keine Entlarvung, ja nicht einmal einen Neuaufguß der täglichen Hiobsbotschaften und "Informationen". Denn das macht einen dann nur noch ratlos, verzweifelt und krank. Von der besseren Frage wird abgelenkt; diese muß nämlich lauten: Wie geht es für mich ganz persönlich weiter? Interessanterweise verlassen wir hier den Bereich der Aufklärung und treten in eine komplett neue Orientierung ein.
Wir haben jetzt (noch) Zeit, also sollten wir uns schon jetzt auf neue, bessere Werte besinnen. Sollen doch die gehirngewaschenen Schafe und Affen weiter der Massenpropaganda glauben und sich davon zum Scheren und Schlachten führen lassen; sollen sich doch diejenigen Analysierer und Kommentierer, die sich an jedem Furz des Systems aufgeilen und Monate oder Jahre der ihnen noch verbleibenden Lebenszeit haupt- oder nebenberuflich mit der Fixierung auf solche Minderwertigkeiten vergeuden, ihrer Tätigkeit weiter nachgehen! Wer nicht merkt, ob ihm solche Dinge etwas bringen oder nicht (ob er z.B. wirklich etwas entscheidend Neues über unsere Lage erfährt, oder ob er sich nur die Zeit mit Negativmeldungen vertreibt), der verliert sich selbst dabei. Wer diesen Zusammenhang aber klar durchschaut und nicht mehr am Unschönen kleben bleiben will, der kann und muß sich etwas Neues einfallen lassen: etwas Sinnvolles, Fruchtbares, Positives.
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