Die Kunst, den Mainstream zu ignorieren
Ich habe inzwischen eine recht gute und, wie ich finde, sehr sinnvolle Weise gefunden, mit den jüngeren Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Finanzfragen und Kultur umzugehen. Früher hatte sich immer eine recht schroffe Alternative gestellt: sich damit wiederholt zu beschäftigen, oder völlig die Augen zu verschließen und geradezu auf die Flucht vor allen "Nachrichten" zu gehen. Die Flucht macht es aber nicht besser; das eigene Verständnis der Zusammenhänge nimmt mehr und mehr ab. Es entsteht eine Art psychologische Verdrängungshaltung, die einem nicht gut tut. Aber die ständige Beschäftigung mit aktuellen Ärgernissen hatte mir eben auch nicht gut getan — und so ergab sich so etwas wie eine Zwickmühle.
Seit ich die Hintergründe des Geldsystems besser verstehe, aber insbesondere auch: seit ich versucht habe, dieses Verständnis verbal auszuarbeiten und nachvollziehbar zu machen, gelange ich zu einer dritten Möglichkeit. Wenn man versteht, warum etwas auf eine bestimmte Weise abläuft, braucht man sich nicht mehr mit Folgeerscheinungen, Sekundärphänomenen, mit irgendwelchen Tagesmeinungen und Tagesdiskussionen aufzuhalten. Wer das heutzutage noch tut, der ist verloren und verkauft. Der Mainstream lebt davon, sich jede Wirkung, die mehr oder weniger direkt aus dem im Geldsystem eingebauten Trick- und Übertölpelungsmechanismus erwächst, nur noch als isoliertes Rätsel, als vorgebliche Fragestellung vorzuleiern. Ging es da vorher um die gierigen Banker (das scheinbare Mysterium der schicksalhaft eingetretenen "Finanzkrise"), so diskutiert man nun über faule Griechen (das scheinbare Mysterium eines schicksalhaft bevorstehenden Staatsbankrotts), unseriöse Spanier, oder Iren, oder Italiener (das scheinbare Mysterium eines schicksalhaft bevorstehenden Währungscrashs der gesamten Euro-Zone), oder man hält sich mit den üblichen Kleinigkeiten wie Steuerbetrug, verschuldeten Stadtverwaltungen oder sonstigen hie und da fehlenden Geldern auf. Die Medien walzen das solange aus, bis es wirklich mal zu einem Crash kommt; dann werden sie auch darüber berichten; vielleicht werden sie auch noch über das Ende der Welt berichten — Hauptsache, es gibt noch etwas zu berichten, egal was.
Mit Verständnis hat das nichts zu tun, und es hat auch nichts mit Information zu tun. Die Sache Lügenpropaganda zu nennen ist das einzig Richtige, denn genau das ist es (denn es werden 1. Lügen verbreitet, und 2. werden damit natürlich auch ganz bestimmte Interessen verfolgt, und mit Unfähigkeit oder Naivität oder eigener Uniformiertheit hat das zuallerletzt zu tun). Von alledem macht sich aber nur der innerlich wie äußerlich frei, der die Hintergründe kennt und verstanden hat. Genau aus diesem Grund habe ich die RR-Startseite umgebaut und eine linke Seite "Das Geheimnis des Geldes" (Aufklärung über die wahren Hintergründe des Geldsystem) mit Basistexten, Lehr-Videos und wichtigen Tips und Hinweisen eingerichtet. Ich verspreche jedem, der dort genauer nachliest, daß er das verstehen und durchschauen wird, was in der Öffentlichkeit hinter dem ganzen lauten Lügengeschrei von Propaganda und Pseudopolitik vernebelt und versteckt wird. Aber eben nicht nur dort, sondern auch in den allermeisten wichtigtuerischen oder einfach nur unbedarften Webseiten derjenigen, die zu beschränkt, zu borniert, zu eitel-intellektuell, zu sehr links- oder rechts-, grün- oder rot-, konservativ- oder 68er-Generation-mäßig auf eine frühere Schiene festgelegt sind und einfach nicht mehr umdenken können oder wollen. Die werden dann in den kommenden Monaten und Jahren eben mit der Schafherde mitgetrieben und erst kräftig geschoren, dann geschlachtet werden. Wenn sie aus den Träumen ihrer alten ideologischen Konditionierung aufwachen, ist es längst zu spät.
Wer aber jetzt noch umdenken und neu nachdenken kann und imstande ist, ein paar ungewohnte Gedanken zur Kenntnis zu nehmen (z.B.: Was ist ungedecktes Geld, und wo führt es hin?), auch wenn sie nicht in seinen altgewohnten Tagesmedien vorkommen und von den Politikern erwähnt werden, die er entweder immer bewundert oder gehaßt hat (der Unterschied zwischen beidem ist im Endeffekt sehr gering), dann wird mehreres für ihn passieren:
Er wird ruhiger werden. Er wird enorm viel Zeit sparen. Er wird sich freier fühlen. Er wird viel, sehr viel Geld sparen (ja womöglich sogar Geld gewinnen, denn er wird sich bei Geldanlage und Vermögensplanung nicht mehr vom Gros der meisten Fährten, die fast allesamt falsch sind, täuschen lassen). Er wird sich viel weniger über das Alltagstheater ärgern. Er wird nicht mehr dauernd den Nebel der vergiftenden Parolen und Ideologien in seinem Kopf haben, aber dafür viel mehr klare, auf Handeln und Entscheidungen gerichtete Gedanken. Er wird sich nicht mehr von der ganzen emotionalen Negativität aus Angst, Neid, Sorge, wie sie in der Bevölkerung verstärkt kursiert, niedergedrückt fühlen, und auch nicht durch die aktuell so sehr grassierende Zwickmühle aus Untertanengeist einerseits und/oder Wut gegen die Obrigkeit andererseits. Das heißt, er wird sich nicht mehr so ohnmächtig, hilflos und über Gebühr an der Nase herumgeführt fühlen, sondern seine Zuversicht und Tatkraft wiederfinden. — Darüber, daß er die Kraft und Standfestigkeit benötigt, auch mal für eine Zeitlang ganz alleine mit seinem Wissen dazustehen, habe ich bereits geschrieben. Aber das bringt nur zu Beginn unangenehme Phasen mit sich, bei denen auch Selbstzweifel und emotionale Hänger vorkommen können. Nach und nach nimmt es angenehmere Züge an, und es mehren sich dann auch die Momente, wo einen das Schmunzeln überkommt.
Noch einmal ganz ausdrücklich für die, die meine "linke Spalte" studiert (und an sich herangelassen haben): Sie durchschauen jetzt auf einen Schlag, was in diesen Tagen und Wochen an hohler, unglaublich platter Show in der Öffentlichkeit abgezogen wird. Sie wissen, warum es dort überall um "fehlendes Geld", "höhere Schulden" und die unablässige Suche nach irgendwelchen angeblich dafür "Verantwortlichen" oder zur Verantwortung zu Ziehenden geht. Es ist nichts als dummes, leeres, absolut bedeutungsloses Hühnergegacker. Und wenn man das erst einmal weiß, dann kann man es auch guten Gewissens ignorieren.
Ich habe da so ein Bild vor mir, wenn jemand mit einem Auto mit defekten Bremsen herumfährt und genau weiß, daß das zum Unglück fühlen wird. Er tut aber nichts dagegen. Sogar seine Familie weiß es, tut aber ebenfalls nichts. Nun fährt er irgendwann den Zaun seines Nachbars zuschanden. Jetzt kommen alle her und reden darüber. Dann kommt die Polizei. Vielleicht noch ein paar Rechtsanwälte, und es gibt Gerichtsverhandlungen, mit Richtern, Gutachtern, Versicherungsvertretern usw. — Das soll als Beispiel für die Folgen einer Ursache genügen. Es gibt Folgen, Nachwirkungen, Spätfolgen, Nebenwirkungen usw. Die meisten Menschen tendieren dazu, sich an das Ende solcher Ursache- Wirkungs-Ketten anzuhängen.
Und genau das ist es, was die Medien tun, die Politiker tun, die Intellektuellen tun, und es gibt — gerade in unserer heutigen dekadenten Gesellschaft — ganze Berufszweige und Branchen, die das tun und die hintendran immer noch reflektieren, analysieren und Meinungen bilden. Die Ursache selbst ist oft recht simpel. Auch die Ursachen für, zum Beispiel, den Zweiten Weltkrieg sind recht simpel — dafür waren die Folgewirkungen dann aber weitaus komplizierter und weitreichender. Hätte man doch am Anfang besser hingeschaut und sich nicht vom allgemeinen Getöne und Geplärre einlullen und sich das Ganze dann als scheinbar unvermeidliche Entwicklung anhängen lassen! Genau so ein allgemeine Getöne und Geplärre haben wir jetzt wieder. Und nur weil wieder Millionen und Abermillionen von Menschen davor zurückscheuen, sich ein paar einfache grundlegende Dinge selbst zu veranschaulichen — wo doch die Propagandisten im Moment auch wieder die allerwenigste Motivation verspüren, ihnen diese Arbeit abzunehmen. Die sind doch gerade vollstens dabei, die Verblödung und Desinformation in historisch kaum jemals selten erreichte Höhen zu treiben!
Die Ursache liegt im eingebauten Umverteilungstrick beim ungedeckten Geld. Man muß diesen Trick verstehen. Dann kann man sich die "Nachrichten" sparen. Dann ist es sogar egal, wer von den dort Involvierten absichtlich lügt (weil er zu den Profiteuren bei der Umverteilung zählt) oder einfach nur keine Ahnung von den wahren Zusammenhängen hat. (Gehen Sie ruhig davon aus, daß sogar scheinbar wichtige Figuren wie Obama oder Merkel das nicht kapiert haben — wahrscheinlich haben die es vorher nicht erfahren und haben jetzt auch nicht die 10 oder 20 Minuten, um sich das erklären zu lassen, und der typischste Grund für Ignoranz ist ja gerade, daß die Betreffenden meinen, sie hätten es schon verstanden und bräuchten sich erst gar nicht mehr damit auseinanderzusetzen. Seien Sie also bitte auch nicht so dumm und borniert wie diese Politmarionetten, und glauben Sie bloß nicht, daß die Ihnen irgendetwas voraus hätten!)
Das einzige, was hier für jeden von uns noch zählt, ist, schnellstmöglich auf die Seite derjenigen zu kommen, die wissen, was hinter den Kulissen gespielt wird. Dann kann man sich auch auf die weitere Entwicklung einrichten und eine gute Vorsorge treffen. Und man braucht sich seinen Seelenfrieden nicht von Leuten beschädigen zu lassen, die es gar nicht wert sind, daß sie auf einen auch nur den mindesten Einfluß ausüben.
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