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Artikel 146, GG

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Gerd-Lothar Reschke:
Selbsterkenntnis und die Erfahrung der Leere.
Logbuch 3.2006 – 12.2006


Engelsdorfer Verlag,
606 Seiten, 28,00 Euro,
ISBN 978-3-86703-016-8

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Nochmal zum Falschgeldbetrug

Ich hatte das schon seit Beginn meiner Veröffentlichungen zum Thema erwartet; früher oder später mußte es passieren: Heute erreichte mich ein E-Mail, in dem behauptet wurde, es gäbe im Lande kein ungedecktes legales Falschgeld, sondern alles Geld sei gedeckt. Und zwar dadurch, daß ja bei jedem Bankkredit eine Gewähr auf Rückzahlung bestünde und die Banken (angeblich) recht vorsichtig beim Ausstellen von Kreditverträgen wären. So seien also meine Aussagen an diesem Punkt fahrlässig und würden den Leser in die Irre führen.

Wie gesagt: So etwas mußte früher oder später kommen. Es gibt, wie ich weiß und wie ebenfalls zu erwarten war, zudem noch eine ganze Menge weiterer Leute, die meine Texte zum Thema Geld insgesamt für einseitig, unfundiert und im wesentlichen für Verschwörungstheorie und unverantwortliche Weltuntergangsfantasie halten. Zumeist lassen sie sich auf meine Aussagen gar nicht ein, weil sie ihnen zu ungewohnt und radikal erscheinen — stehen sie doch in eklatantem Widerspruch zur gängigen öffentlichen Meinung, zu den MSM (Mainstreammedien), zu den Ansichten fast aller Politiker, fast aller sogenannten Wirtschaftsexperten, Banker usw. usw. Leute, die mit solchen Einwänden kommen, müßten sich, so denke ich, überhaupt erst die Zeit zum Durchdenken nehmen, ein oder zwei Stunden für die Videos, im besten Fall auch den weiteren Quellenangaben folgen, aber ich kann ja niemanden an den Ohren heranzerren und zu so etwas zwingen!

Kurz: Das Thema Geld hat zwei Seiten, eine einfache und eine komplizierte. Da ich immer versuche, auch noch das Verworrenste, Unzugänglichste und — wie gerade hier beim Geldsystem — absichtlich von einem Nebel der Unverständlichkeit Umgebene leichtverständlich und für den gesunden Menschenverstand verdaulich darzustellen, laufen meine Formulierungen nie auf intellektuelle Konzepte hinaus, sondern konzentrieren sich auf die klare, einfache, dahinterstehende Wahrheit. Die Frage ist, ob der Leser mir dabei folgen will — ich sage will, nicht kann, denn wenn er wollen will, kann er bei mir, bei meinen Texten, auch können.

Bevor ich jetzt auch noch dem stursten Leugner abermals zu erklären versuche, warum unser Geld ungedeckt ist und somit letztlich einen Betrug am Bürger bedeutet, komme ich zu etwas, das ich viel wichtiger finde, und zwar zu einem ganz grundlegenden Trick, der seit Jahrhunderten, vielleicht sogar seit Menschheitsgedenken mit dem Gros der einfachen, unbescholtenen und im Grunde immer gutwilligen Bürger gespielt wird. Nehmen wir mal an, es gäbe ein Konzept (Geldkonzept, politisches Konzept, Organisationskonzept — was auch immer), das so einfach wäre, daß es von mindestens 90% der Bevölkerung verstanden würde. Dieses ließe sich dann einer großen Öffentlichkeit ohne weitere Umschweife präsentieren, und fast jedermann könnte sich darüber eine eigene Meinung bilden. Könnten die Adressaten das Konzept als plausibel nachvollziehen, so hätte es, gerade in einem demokratisch organisierten Gemeinwesen, gute Chancen auf Zustimmung und Einführung bzw. Beibehaltung.

So sollte es, um wieder zu unserem Spezialfall zurückzukommen, auch mit dem Geldwesen sein. Nun nehmen wir weiter an, es gäbe findige Leute — Spezialisten, Fachexperten, Wissenschaftler —, die ein geistig etwas anspruchsvolleres System ersännen, und stellen wir uns vor, dieses könnte noch von 40% der Bevölkerung nachvollzogen werden. Zuerst scheint dadurch eine Schwierigkeit zu entstehen, nämlich ein Legitimationsproblem, aber wenn wir uns unsere heutigen Strukturen und Abläufe im Gemeinwesen anschauen, sehen wir sofort, daß auch so noch lange kein Hindernis entstünde. Die Majorität "schluckt" auch das, und es kommt zu keinerlei Aufstand. Gründe mögen sein: Trägheit, Abgelenktheit, Desinteresse, aber, wie ich meine, nicht zuletzt eine der gravierendsten Eigenschaften der Beschränktheit (Dummheit): nicht zu wissen, daß sie beschränkt ist, und das schon gar nicht offen zugeben zu wollen oder zu können.

Ich verschärfe das Beispiel noch um ein ganzes Stück: Stellen Sie sich ein System vor, das von weniger als 1% der Menschen verstanden wird, vielleicht auch nur von 0,1% oder noch weniger. Was würde damit passieren? Könnte es sich dann in einer Demokratie auch noch etablieren und behaupten? Ja, natürlich! Ich kann das Beispiel noch endlos weiter ins Extrem treiben, und es würde sich generell keine Änderung in den Konsequenzen der Akzeptanz und Durchsetzungsmöglichkeit ergeben.

Das Schnellball-Betrugssystem des FED (Federal Reserve System, von einem geheimen Bankenkartell 1910 auf Jekyll Island unter konspirativen Umständen ersonnen, unter noch dubioseren Umständen, mit Erpressung, Tricks und Korruption, zur parlamentarischen Verabschiedung durch den US-Kongreß gebracht) ist nun aber genau das: Es ist von Anfang an so konzipiert, daß nicht mal 1% der Leute es kapieren. Ich bin sicher, hier würden mir sogar alle Geldexperten zustimmen.

Nun haben wir also (ich verwende bewußt vereinfachende Sprache) ein derartiges System, und es zeigt sich immer deutlicher, daß die Herrschaftsmacht dieses Betrugssystems zur Zeit viel stärker und einflußreicher ist als die Regierungsgewalt sämtlicher Einzelregierungen unseres Planeten, und daß sie sogar noch kontinuierlich anwächst (aufgrund der im Schneeballsystem eingebauten und eingeplanten Umverteilungs- und damit auch Zerstörungsdynamik). Das bedeutet, wenn ich nun den Kreis meiner Argumentation schließe, nichts anderes, als daß sich solch ein System durch den Trick Komplexität = Unverständlichkeit für die Vielen vor seiner Entlarvung und damit auch vor seiner Entmachtung quasi ohne jeglichen Energiebedarf selbst schützt. Ist das nicht eine so geniale wie hochgefährliche Sache?

Man braucht nur solch ein Tricksystem in unsere Demokratie einzupflanzen, und schon hat man den ursprünglichen Grundpfeiler der Demokratie, nämlich die Möglichkeit, daß alle Bürger entscheiden, ob sie für oder gegen eine derartige Einrichtung bzw. Regelung sind, ganz elegant torpediert. (Meiner Beobachtung nach passieren inzwischen auf mehreren gesellschaftlichen Ebenen ähnliche Aushebelungen der demokratischen Grundkonzeption: a) Supra-Instanz EU-Bürokratie, b) Meta-Instanz Massenmedien und Unterhaltungssystem, c) Gesundheitssystem (Beispiel Massenimpfungen), d) Handhabung und Weitervermittlung persönlicher Daten, e) durch den Menschen beeinflußte oder nicht beeinflußte Klimaveränderungen — lauter nicht wirklich legitimierte Herrschafts- und Einflußinstanzen, gegen die die Masse der einfachen Bürger nichts ausrichten kann und die von Stimmentscheidungen bei sogenannten "Wahlen" überhaupt nicht mehr tangiert werden, so daß "Volksabstimmungen" nur noch zu unbedeutenden Sandkastenspielen für Blinde, Naive und Getäuschte degeneriert sind).

Ich könnte also nun hingehen und auch noch dem Uneinsichtigsten beweisen, was es mit seinem Geld auf sich hat, aber damit müßte ich weniger mit plausibler Argumentation kämpfen (die ich ja schon geleistet habe und die ich bei sinnvollem Anlaß auch immer gerne nochmals zu leisten bereit bin), als mit der leider gegebenen Schwelle der 99% oder 99,9% Unfähigkeit zum geistigen Nachvollzug.

Jetzt aber zum eigentlichen Clou des Ganzen: Natürlich ist genau das alles so von den Urhebern des Geld-, Banken- und Zentralbanksystems beabsichtigt. Wie schon gesagt bin ich sehr sicher, daß weder Obama noch Merkel noch die allermeisten anderen politischen Scheinakteure auch nur ein Minimum von all diesen Tricks und Machenschaften kapieren und daß sie auch weder die Zeit noch das Interesse noch die weltanschauliche Bereitschaft bzw. Aufgeschlossenheit besitzen, sich damit überhaupt in Ruhe auseinanderzusetzen. Der Clou ist die Vernebelung durch Komplexität, nämlich durch Trick-Schachtelung (= mehrere aufeinander aufbauende Tricks). Stellen wir uns David Copperfield vor, der sein Publikum staunen läßt. Natürlich gibt es eine Wahrheit dahinter, aber die bleibt Geschäftsgeheimnis. Natürlich gibt es auch eine klar aufzuschlüsselnde Wahrheit hinter dem Fiatgeld-System. Aber die einfache Antwort auf unsere Fragestellung erhalten wir, wenn wir nach dem Motiv des Täters fragen: Er will vertuschen. Das ist sein Können, sein Trick, sein Erfolg und sein Profit. Das System ist so ersonnen, daß es das Massenpublikum täuscht. Und gegen die Trickbetrüger des FED ist selbst der beste und berühmteste Magier nur ein armseliger Waisenknabe und Stümper. Könnte der mit den Billionen und Aberbillionen der gesamten Menschheit jonglieren?

Das einfache, jedermann verständliche Geldsystem gibt es ja schon längst, und es ist nicht nur deshalb so simpel, weil es auch viel ehrlicher ist — sondern beides hat, wie ich oben erklärt habe, direkt miteinander zu tun und verweist wiederum auf den Punkt Rechtschaffenheit, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Unmanipulierbarkeit. Mit anderen Worten: Echte Werte statt Wertvorspiegelung. Wertgedecktes Geld ist nicht kompliziert, eben weil kein verdecktes Schneeballsystem darauf aufzubauen ist. Man kriegt für seinen Papierschein immer direkt einen einlösbaren Wert zurück — da kann weder ein Bankier noch ein Politiker irgendetwas herumtricksen und drehen.

Allein dieser Unterschied sollte schon — vielleicht sogar (so hoffe ich jedenfalls) auch dem Dümmsten — beweisen, daß das jetzige Geld gar nicht gedeckt sein kann. Das müßte ihm jetzt sogar schon ohne komplizierte theoretische Gedankengänge klar werden können.


Ich erinnere auch hier wieder an "Des Kaisers neue Kleider", die beste Parabel der Weltgeschichte.

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