Da wundert sich der Mainstream-Verblödete wieder. Wie kann das denn sein, daß nun auf einmal so ein Rohstoff immer mehr kostet? Dabei ist der Grund doch ganz einfach: Weil das Papiergeld immer weniger wert wird. Weil man durch Lügentricks und Bailouts (sogenannte “Rettungen”) zwar einiges zusammenschwindeln kann, aber dann doch nicht Physik und Mathematik außer Kraft setzen kann. Selbst die EU kann nicht beschließen, daß 2+2=5 ist. Also ist die reale Kaufkraft des immer mehr kollabierenden Papiergelds eben in bezug auf alles, was real ist und nicht durch überzogene hypes hochgetrieben werden kann (wie z.B. die Immobilienpreise in den guten Lagen), eine abnehmende Kaufkraft. Das ist so simpel und selbstverständlich wie noch was. Aber wenn die Propaganda immer noch dichter und massiver wird, kommt es zu solchen Effekten: daß man wegen einfacher, simpler Tatsachen stutzig wird und sich zu wundern beginnt.
Aber der Euro ist doch gar nicht im Wert gefallen, wird in den Leitmedien ständig wiederholt. Ja, gegenüber dem noch wertloseren US-Dollar nicht. In den gängigen Charts vergleicht man beide wertlosen Papierwährungen miteinander und suggeriert nicht nur Otto Normalverbraucher, sondern auch den sogenannten “Wirtschaftsexperten” und ihrem Gefolge, es stünde keine Krise ins Haus, sondern es ginge weiter “aufwärts”.
Die USA sind übrigens relativ besser dran, weil sie mit ihrem auf dem Dollar als Weltleitwährung basierenden Falschgeldsystem und über 70% der Welt-Papierwährungsbestände die gesamte Wirtschafts- und politische Welt am Wickel haben. Damit sitzen sie gegenüber den Europäern am viel stärkeren Hebel. Sie können immer noch mehr ungedecktes Geld drucken und bekommen doch weiterhin auf Kredit Waren geliefert. Für den am Rande des Kollaps dahinsiechenden Euro gilt das weit weniger, oder schon so gut wie gar nicht mehr.
Wir sehen jetzt, und werden es immer deutlicher — und bald auch immer schmerzlicher — miterleben, wie stark der Euro wirklich sinkt. Man braucht sich nur an die Realitäten zu halten. Und diese werden sich zunehmend bemerkbar machen.
Hier im Querschüsse-Blog noch einige statistischen Fakten dazu:
Sprott – Silber wird wieder Geld -
… und hier das — neben Gold — zweite Echtgeld. Silber wird gerade wieder als gute Investition entdeckt und ist besonders für weniger Wohlhabende zunehmend eine verläßliche Alternative.
Exklusiv-Interview: Gold spricht für sich selbst -
Fundamentaler Text von Casey Research, der alle wichtigen Argumente übersichtlich zusammenfaßt.
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Papiergeld-Flut: Fed und EZB schleifen Sparer zur Schlachtbank
GoldRepublic: Neue Goldhandels-Plattform für Privatanleger
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Die ganze Diskussion um „Lösungen“ ist … eine Scheindiskussion, welche den Leuten Sand in die Augen streuen soll. Es gibt bei Überschuldung keine „Rettung“. Es gibt nur eines: derjenige, der noch Geld hat, muss verzichten, bis er auch pleite ist.
Und damit wird klar: Es gibt keine Lösung für das Problem. Denn das Problem ist nicht die “Überschuldung”, sondern das System selbst, welches zwangsläufig auf diesen Zustand hinausläuft. Irgendeinen trifft es immer zuerst. Am Ende steht der totale Kollaps.
Das Geldsystem ist eine gigantische Bombe, die irgendwann mit aller Gewalt explodiert und alles zerstören wird. Die Lunte brennt. Griechenland hat sie lediglich entzündet. Die anderen Wackelkandidaten wirken wie Brandbeschleuniger.
— Michael Mross: Geldsystem: die Lunte brenntErwägt Bundesfinanzministerium Enteignung der Sparer?
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Ziemann: Willkommen in der Scheinwelt des Kredits! -
MUST READ: Entlarvende Beschreibung einer dekadenten Gesellschaft, die nur noch auf Selbsttäuschung aufgebaut ist.
Auszug:
Letztendlich sind Konsum und Kredit von der Politik und den dahinterstehenden Mächten gewollt. Denn Konsum schafft Wirtschafts-Wachstum – und das ist der Heilsbringer für die Existenz unserer sogenannten kapitalistischen Wirtschaftsordnung (die in Wirklichkeit durch Mechanismen wie Geld- und Zins-Steuerung durch ein Zentralbank-Politbüro eher planwirtschaftlich als marktwirtschaftlich gestaltet wird).
Und ein Kredit-Nehmer ist eben ein Schuldner – also jemand, der sich etwas zu schulden kommen hat lassen. Jeder so Erpresste kann entweder durch Fälligstellen des Kredits in den persönlichen Bankrott getrieben werden. Oder aber auch durch zeitweise Unterbindung der zur Tilgung der Kreditzinsen nebst Tilgung notwendigen monatlichen Zahlungen.
Ergebnis sind die rückgratlosen Gestalten unseres sogenannten Mittelstands, die sich aus o.g. Gründen weder trauen, gegen noch so massive Repressionen der Politik aktiv zu werden. Noch die sich trauen, gegen die zunehmende Unterwürfigkeits-Kultur in den Unternehmen Wort zu ergreifen.
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