Ron Paul: Für wen die amerikanische Wirtschaftspolitik wirklich gut funktioniert

Ron Paul:

Die Wirtschaftspolitik der Regierung funktioniert weder für die 9,6% der Amerikaner, die keine Arbeit haben, noch für die über 16% der Unterbeschäftigten im Land. Sie funktioniert weder für die 3 Millionen Amerikaner, die innerhalb der letzten zwei Jahre Insolvenz anmeldeten, noch für die 40 Millionen Menschen die aktuell Lebensmittelmarken erhalten. Fast jeder 6. Amerikaner ist davon oder von anderen Armutsbekämpfungsprogrammen der Regierung wie staatlicher Gesundheitsversorgung und Arbeitslosenhilfe abhängig. Da sich immer mehr Amerikaner dem Heer der Arbeitslosen hinzugesellen, schwindet auch die Steuerbasis, von der diese Zuwendungen kommen. Die Firmen werden immer noch so stark besteuert, dass sie ihr Geschäft aufgeben, was das Problem zusätzlich verschärft. Und welche Lösungen werden vorgebracht? Noch mehr Regierungsausgaben – selbst jetzt, wo sich der Anteil eines jeden Bürgers an den Staatsschulden bereits auf über USD 43.000 beläuft und man davon ausgeht, dass sich dieser Anteil innerhalb der nächsten 40 Jahre auf USD 250.000 erhöhen wird.
Nein, für diese Menschen funktioniert diese Wirtschaft ganz bestimmt nicht. Aber die aktuelle Wirtschaftspolitik „funktioniert“ für einige andere. Zum Beispiel funktioniert sie für einige Banker und große Konzerne außerordentlich gut, die zu große Risiken eingingen, sich in Teufels Küche brachten, und dann als „zu groß zum Scheitern“ deklariert wurden, was in Wirklichkeit ein Euphemismus für „Freunde in hohen Ämtern“ ist.
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