Die aktuelle Lage auf den Punkt gebracht: Griechenland, Euro, D-Mark 2, Enteignung der deutschen Bürger findet bereits statt

Ich übernehme hier einmal den gesamten Text vom Hartgeld-Club Nürnberg vom 5.10.2011, weil er alles Wichtige zur heutigen Situation enthält und direkt anspricht:

  1. Vertrauensverlust und Bürger-Passivität in der Politik
  2. Desinformation bzgl. Griechenland, Stichwort “Sparen”
  3. Unfähigkeit zur richtigen Vermögenssicherung
  4. Propaganda des Berliner Regimes im Verbund mit den zentral gesteuerten Staatsmedien
  5. Den Deutschen ist nicht bewußt, daß auch ihr Geld bereits fort ist.

5. Oktober 2011
Die Bürger haben das Vertrauen in die Politik zwar verloren, aber sie tun nichts dagegen!

Die Bürger haben das Vertrauen in die Politik zwar verloren, aber sie tun nichts dagegen! Es ist immer wieder interessant, Meinungen zu Politik und Wirtschaft auf der Straße aufzufangen. Um es vorwegzunehmen, die meisten Leute interessieren sich überhaupt nicht dafür. Deren einzige Sorge ist die Aufrechterhaltung des eigenen Konsums und damit verbundenem Status. Wohin es nächstes Jahr in den Urlaub geht, ist viel, viel wichtiger als die Hintergründe zur Eurorettung, und deshalb wird natürlich lieber in den Urlaubsprospekten geblättert als einen Blick in den Vertragsentwurf zur ESM geworfen. Um die Politik kümmern sich unsere Politiker, um das Geld der Bankberater, und der Bürger kann sich ungestört um „seine“ Angelegenheiten kümmern.

Die wenigen, die sich mit Politik und Wirtschaft auseinandersetzen, sind i.d.R. zutiefst verunsichert. Sie sind zwar nicht damit einverstanden, was da momentan alles abläuft, sehen sich demgegenüber jedoch hilflos ausgeliefert. Irgendwie erahnen sie die Tragweite dieser Beschlüsse. Dass unser Geld in den PIIGS-Ländern auf Nimmerwiedersehen versickert, und dass unsere Zukunft und der unserer Kinder wohl nicht rosig aussehen wird. „Unser Geld wird sowieso kaputt“, erzählt eine selbstständige Kleinunternehmerin. „Meinen Kindern zu sagen, dass sie sparen sollen, macht deshalb gar keinen Sinn mehr“. Ob es denn nicht Möglichkeiten gäbe, seine Ersparnisse zu retten, indem man z.B. in Sachvermögen umschichtet, wollte ich wissen. „Wohin denn, der Staat holt sich doch sowieso alles“. Sie meinte damit wohl Immobilien, die registriert und eingetragen sind. Auf das Thema Gold und Silber brauche ich dieser Tage erst gar nicht anzusprechen, nach den jüngsten „brutalen“ Kursverlusten.

Vermögensverwaltung in die eigene Hände zu nehmen, ist ja auch sooo kompliziert. Gestern habe ich im TV einen neuen Werbespot einer Bank gesehen, in dem sich ein bestens informierter Uniprofessor mit Tablet-PC in der Hand „geoutet“ hat. Er sei zwar in jeder Hinsicht immer up-to-date, aber bei der heutigen Dynamik auf dem Finanzmarkt sei auch er schlichtweg überfordert. Um seine Finanzen kümmert sich deshalb seine Bank. Die Botschaft ist klar: Wenn schon der Uni-Prof mit Geldgeschäften überfordert ist, so ist es der Klein-Maxi doch erst recht.

Eine andere Bank wirbt mit „sagenhaften“ 2% bei Neuanlagen, und das noch garantiert für ein Jahr. Wie sensationell, bei der augenblicklichen Teuerung [von ungefälscht > 10% Inflation, meine Anm.]. Wer will denn da noch sparen?

Ach ja, die Griechen müssen sparen, fast hätte ich´s vergessen. Dass die Griechen sparen sollen, das höre ich auch in einer anderen Gesprächsrunde. Wenn die Griechen endlich sparen, dann wird auch alles gut. Die Sache mit dem Euro und so. Wenn die Griechen nicht freiwillig wollen, dann muss man sie eben dazu zwingen. Die Angie wird´s schon richten. Ist es also doch nicht so kompliziert, mit dem Geldsystem.

Zurück zu den Wurzeln: In einem Kreditgeldsystem ist SPAREN i.e.S. nicht möglich. Entweder löst man Forderungen (Geld) ein, oder man schreibt sie irgendwann ab. Die Griechen können also gar nicht sparen. Was sie hingegen können ist: Weniger zu konsumieren und mehr zu arbeiten. Ersteres geht noch relativ einfach. Mehr zu arbeiten macht nur Sinn, wenn diese Anstrengung in eine Produktivität führt, die weltmarktfähige Güter hervorbringt. Und da liegt der Hase im Pfeffer!

Ohne weitere Kredite können sich die Griechen unsere Produkte (oder die von anderen Exportländern) einfach nicht mehr leisten.

Was uns die Politik fordert, aber dem Bürger verschweigt: Die Griechen sollen zwar sparen, aber gleichzeitig weiterhin unser Zeug importieren. Wie soll das denn funktionieren? Wenn die Griechen wirklich sparen (= weniger importieren und konsumieren) sollen, dann lässt man sie am besten pleite gehen. Das wäre die einzig wirksame Möglichkeit, etwas zu ändern.

Die Pleite ist aus zwei Gründen nicht gewollt: Erstens wäre der Abschreibungsbedarf bei einigen Banken so hoch, dass diese selbst Pleite gehen können, und zweitens würden damit die versteckten Subventionen der Exportindustrie entfallen. Die Produkte sind für diesen Markt de facto viel zu teuer. Entweder müssten diese Produkte dann dort viel billiger angeboten werden (Exportindustrie müsste auf die schönen „Gewinne“ verzichten), oder der Markt dort bricht einfach weg, was auch mit einem Verzicht auf die „schönen Gewinne“ verbunden ist.

Wer diese versteckten Subventionen bezahlt sind alleine wir, die Bürger! Nicht nur durch unser stetiges Steueraufkommen, sondern auch durch Verlust bzw. Entwertung unserer Sparvermögen. Diese Entwertung hat bereits stattgefunden, sie wurde nur noch nicht verbucht! (Also raus aus dem System, bevor es soweit kommt!)

„Deutschland profitiert vom Euro so wie kein anders Land“, erzählt uns die Murksel. Märchenstunde ist was für kleine Kinder, und wie diese behandelt uns die (EIGENZENSUR) auch.

Bei all diesen Hintergründen: Was macht es da schon aus, wenn der Goldpreis in einer Größenordnung von 10% auch einmal fällt? Das ist absolut bedeutungslos! Betrachtet es als Gelegenheit, zuzugreifen. Das Edelmetall ist die einzig noch verbleibende Reservewährung auf dieser Welt, und deshalb ist der Preis dafür eher zweitrangig!

Wie auch Kastner schreibt: Es geht nicht um den Euro! Nicht um dessen “Rettung” oder dessen Stabilität. Nicht um die Frage, ob wir eine neue, genehmere Papierwährung, etwa in Form einer D-Mark 2, erhalten. Alle Debatten um diese Frage lenken wieder vom eigentlichen Problem, von der eigentlichen Ursache der Krise ab: dem Falschgeldsystem. Denn auch eine D-Mark 2 wäre wiederum ungedecktes Schuldgeld — denn seit Aufhebung der Wertdeckung des US-Dollars gilt ebendies für alle Währungen im Weltfinanzsystem. Ob D-Mark oder Euro, dieses Weltfinanzsystem ist das FED-Betrugsgeldsystem, zugunsten der Hintermänner des privaten Bankenkartells FED. Daran würde auch eine neue D-Mark nichts ändern. Viel sinnvoller ist das, was in den USA gerade passiert: die verbrecherischen Machenschaften dieser Betrügerclique müssen aufgedeckt werden; die Bürger müssen aufwachen und sich gegen dieses plutokratische Regime wehren, das ihre Demokratie längst einkassiert und zu einer Attrappendemokratie pervertiert hat. Und das dabei ist, die allermeisten Bürger bis aufs Hemd zu betrügen und auszurauben, indem es alle von diesen erbrachten Leistungen mit seiner raffinierten Geldkrake an sich zieht.

Hier noch das erwähnte Zitat von Kastner:

Über 53% der Deutschen möchte die DM zurück, in den neuen Budesländern sind es sogar mehr als 2 Drittel. Besonders auffällig ist bei den Umfragen, daß die Antworten extrem vom Bildungsniveau abhängen. Fragt man Hauptschüler usw. bekommt man von fast 74% den Wunsch nach der alten DM zu hören, bei den Abiturienten oder Studenten trauern nur gut ein Drittel der DM nach.

Meine Meinung: Die aktuellen Probleme hätten wir mit der DM genauso, das Thema Euro und Teuro ist also mehr oder weniger Ablenkung von den wahren Problemen. Wenn man viele negative Dinge auf den “abstrakten Euro” schiebt, dann suggeriert man damit, daß der kleine Mann eh nix tun kann und auch bei den Anlagen nix tun muß. 1 Unze Gold ist immer eine Unze Gold - egal wie die Währungen heißen!

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