Prof. Dr. Bocker: Überleben und Leben in der kommenden Mega-Krise (Teil 2)
Einfach unübertrefflich, wie Prof. Bocker die Litanei der Staatskrake auf den Punkt bringt:
Gibt es soziale Probleme, springt der ach so wohltätige Staat rasch ein und öffnet die großen Papiergeldschleusen. Doch üppiger Geldregen auf Soziallandschaften auf Pump und nach dem Gießkannenprinzip erzeugt leider keine Motivation oder konstruktiven Fähigkeiten, keinen Ansporn oder Fleiß und keinerlei Selbständigkeit. Die Schwachen und Bedürftigen werden noch schwächer, bedürftiger und abhängiger. Immerhin leben rund 48 Millionen Amerikaner von staatlichen Essensmarken, eine unglaubliche Zahl.
Was sich jedoch in Washington wie Brüssel bildete, ist eine überbezahlte, in Brüssel steuerfreie und maßlos aufgeblähte satte Machtbürokratie mit all ihrer Misswirtschaft, wie auch parasitische Trittbrettfahrer, die sich zulasten Anderer sanieren und ein bis in die Knochen korruptes Funktionärssystem, welche das sinkende Boot noch zusätzlich mit schweren Wackersteinen wie den Wolfsbauch im Märchen belädt.
Aber auf der schön anzusehenden Flagge, die am Mast dieses absaufenden Schiffes weht, stehen geradezu herrliche Phrasen, wie: “Solidarität”, “Freundschaftshilfe”, “Chancengleichheit”, “Mitmenschlichkeit”, “Hilfe für Sozial Schwache”, “freie Sozialleistungen und Krankheitsfürsorge”, “die Renten sind sicher”, “Steuerbefreiung für Kleinverdiener”, “Rettungsprogramme (unsere Rettung gib uns heute) für alle”, “unbegrenztes Volkswohl”, “freie Wahlen aller Gremien”, “grenzenlose Fürsorge für alle Armen, Kranken, Schwachen, Unfähigen, Zurückgebliebenen, Minderbemittelten, vom Schicksal Getroffenen”, “Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich” oder “nehmen Sie Ihre sozialen Rechte wahr” und “treten Sie beim Sozialamt fordernd auf”.
Da kann man nur sagen: Es lebe der Sozialstaat — der bankrotte! Der hilft dann sicher uns allen…


