Jetzt doch dauerhafter Gold- und Silberpreisabsturz?

Mein letzter Eintrag zum Thema Edelmetallpreise scheint widerlegt zu sein, da die Preise zuletzt ziemlich deutlich gesunken sind. Es gibt mehrere Gründe, mit denen sich diese Rückgänge erklären lassen, aber einer ist sicher nicht dabei: daß sich die Ausgangsbasis und Grundvoraussetzung meiner Prognose geändert hätte. Denn sie besteht weiterhin. Die Edelmetallpreise werden steigen, und zwar unaufhaltsam. Deflationäre Schocks, bei denen, so wie vermutlich in diesen Tagen, Liquidität knapp wird, sind nur vorübergehende Erscheinungen. Verkauft werden in diesen Phasen nicht reale Edelmetallbestände (diese werden zur Zeit immer knapper, weshalb auf einem unmanipulierten Markt die Preise entsprechend steigen würden!), sondern Papiergoldbestände — so wie sie aktuell hauptsächlich am Markt gehandelt werden (und auch immer wieder zu den Preisdrückungen verwendet werden).

Die Geldmenge wird kontinuierlich gesteigert werden, und damit auch die Staatsverschuldung. Offenbar kommt man aber zur Zeit mit dem Gelddrucken gar nicht mehr nach! Das wird sich über kurz oder lang ändern, denn es geht immer weiter in dieselbe Richtung — eine andere ist den Regierungen und Zentralbanken gar nicht mehr möglich.

Folgendes Schaubild mit dem Geldmengenwachstum zeigt, daß wir (im Bild hinsichtlich des US-$) zur Zeit bereits Rekordwerte erreichen:

Siehe auch:

Ein plötzlicher signifikanter Rückgang der Zinsen für spanische Staatsanleihen deutet darauf hin, dass das diskrete Konzept der EZB aufgeht. Über den Umweg einer Kreditschwemme an die Banken soll die Staatsschuldenkrise gelöst werden. Langfristig bedeutet dies: Die Inflation kommt.

    blog comments powered by Disqus

    Notes

    1. von radio-reschke gepostet