“Gold ist zu teuer und bringt keine Zinsen!”

Diejenigen, die Gold (oder Silber) damals immer “zu teuer” fanden, um es zu kaufen, sind genau dieselben, die es heute “zu teuer” finden.

Sie haben die Pointe nicht mitbekommen? Macht nichts! Hier im Klartext:

Als die Unze Gold 400 EUR kostete, hieß es, das sei zu teuer. Außerdem bringe Gold keine Zinsen.
Als die Unze Gold letztes Jahr 700 EUR kostete, hieß es, das sei erst recht zu teuer. Außerdem bringe Gold bekanntlich keine Zinsen.
Als die Goldunze auf 800 EUR hochschoß, war Gold natürlich wieder zu teuer. Die Leute hatten lieber ihr Geld “sicher” auf der Bank; da gab es ja 1 oder 2% Zinsen. Gleichzeitig verlor der Euro fast 20% an Wert. Das stand aber nicht in den Zeitungen.

Kürzlich erreichte der Goldpreis mehr als 940 EUR. Der Euro wurde immer unsicherer. Jetzt fangen die Leute an, sich zu überlegen, ob sie nicht doch Gold kaufen. Die Frage ist nur, ob sie überhaupt noch welches bekommen.

Fortsetzung folgt…

Anmerkung:

Hätten sie doch nicht nur alles blind geglaubt, was man ihnen erzählt.
Hätten sie doch mal zu verstehen versucht, was Papiergeld ist (nämlich ungedecktes legales Falschgeld -> Erklärung siehe Radio Reschke).
Hätten sie doch den Unterschied zwischen nur vorgetäuschtem und echtem Wert zu erkennen versucht.
Hätten sie sich doch mal die Geldgeschichte der letzten zwei- bis dreitausend Jahre zu Gemüte geführt.
Hätten sie sich doch nicht immer nur von ihren Politikern, Bankfritzen, dem Fernsehen und den Zeitungen für dumm verkaufen lassen.
Hätten sie nicht lebenslang die feste Überzeugung gehegt, daß der Glucken- und Obrigkeitsstaat alles im Griff hat und stets nur ihr Wohlergehen im Sinn hat.
Hätten…

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