Die Ära des “Sparens” bricht nun an
Kurz vor dem Staatsbankrott stehende Staaten bzw. deren Politiker sehen sich nun gezwungen, ihren Bevölkerungen das “Sparen” als letzte Möglichkeit zu präsentieren.
Dies alles läuft unter der Voraussetzung ab, daß der eigentlich dahinterstehende Mechanismus des Geldsystems, das auf immer schnelleres Anwachsen der Verschuldung hin konzipiert ist — und “Sparen” könnte diesem Mechanismus nie entrinnen, ihn nicht einmal wesentlich verzögern —, nicht mal in Ansätzen begriffen worden ist. Es ist genau dies, was wir in den kommenden Monaten in der öffentlichen Diskussion (Medien, Politiker und Parteien) zu hören bekommen werden (da ja das Geldsystem dort grundsätzlich nicht thematisiert wird).
Die Staaten werden sich via IWF-Zwangsmaßnahmen kaputtsparen; es wird zu sozialen Unruhen kommen; am Ende steht derselbe Bankrott zu erwarten, da die Schulden ohnehin nicht zurückgezahlt werden können.
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Hier (als Auszug aus hartgeld.com) einige der neueren Nachrichten zum Thema “Sparen”.
[12:30] AEP zum politischen Fallout des plötzlichen “Sparens”: Europe’s deflation torture is a gift to the Far Left
If Europe’s ultra-Left has so far reaped little dividend from the great “Crisis of Capitalism”, this will surely change as the eurozone’s 1930s policies of wage deflation sap the credibility of the governing centre and the EU itself.
Dieses neue, jetzt modische Sparen vor dem Staatsbankrott könnte tatsächlich die ganz Linken an die Macht bringen. Diese richten dann erst das totale Chaos an.
Aber es gibt keinen Ausweg mehr: entweder wird drastisch gespart oder die Währung kollabiert komplett. Dann kommt das “Sparen” für die Masse eben über die Inflation. In der Vergangenheit wurde auf Kredit gelebt, das ist jetzt vorbei - die “Normalzeiten” sind wieder da.
[12:30] So beginnt “richtiges Sparen”: IWF diktiert Schock Programm für Rumänien
Zu den wichtigsten Punkten des Pakets gehören die Senkung der Gehälter im öffentlichen Dienst um fünfundzwanzig Prozent, eine Kürzung der Renten um fünfzehn Prozent und Einschnitte von ebenfalls fünfzehn Prozent bei den Leistungen im Falle von Arbeitslosigkeit.
Aber es ist nur der Beginn. Da kann diese rote Website zetern, so viel sie will. Sobald der IWF nicht mehr zahlt, wird es noch viel grausamer.
[8:30] Die Angst vor dem Staatsbankrott kommt: Italien besiegelt milliardenschweres Sparpaket
Italien will seine horrende Staatsverschuldung in den Griff bekommen. Die Berlusconi-Regierung hat jetzt ein Sparpaket im Volumen von 24 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Kürzungen treffen vor allem den öffentlichen Dienst und das Gesundheitswesen.
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Wie Eichelburg richtig voraussieht: Die Linken werden überall Oberwasser bekommen, jedoch werden sie, da sie nur noch mehr Schulden machen werden, für den endgültigen Ruin der Wirtschaft sorgen. Der Sozialneid wird die Kassen auch nicht mehr füllen — weil einfach nichts mehr da ist, außer Schulden.
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Meine Prognose: Die Geschichte wiederholt sich eben doch, siehe die Entwicklung in den 1930er Jahren — als Folge der Ersten Weltwirtschaftskrise. Nach der Mißwirtschaft der Linken, die von funktionierenden Märkten am wenigsten Ahnung haben und das alte System völlig gegen die Wand fahren werden, erschallt dann wieder der Ruf nach “einer starken Kraft, die endlich wieder aufräumt”, sprich: die faschistische Diktatur wird von der breiten Masse als Erlösung begrüßt werden. Die Masse ahnt natürlich nicht, was sie sich damit antut und wie die Reise weitergeht. Auch eine faschistische Diktatur, die noch auf dem Falschgeldsystem basiert (und dessen letzte Konsequenz darstellt), wird mit diesem zusammen untergehen. Die Frage bleibt nur, wieviele Millionen Menschenleben das am Ende kosten wird.
Erst wenn der komplette Lebenszyklus des Falschgeldsystem bis an sein Ende durchlaufen ist und dieses ein für allemal diskreditiert ist als das, was es immer schon war: eine unerbittliche, menschenverachtende Krake, die jegliche Lebensenergie absaugt und verschwinden läßt, gibt es eine Chance zum Neubeginn mit echten Werten und dementsprechend echtem Geld.


