Greenspan warnt vor rasch ansteigenden Zinsen

In einem Artikel für das Wall Street Journal warnt Alan Greenspan, früherer Chef des FED, vor rasch ansteigenden Zinsen. Er erläutert darin auch: Zwar können die USA beliebig viel Geld drucken (und tun das z.Zt. auch), aber dennoch unterliegen sie mit ihren Staatsanleihen ebenfalls den Gesetzen des Marktes. Das bedeutet, daß mit steigenden Zinsen zu rechnen ist und damit die aktuelle Politik des “kostenlosen Geldes” abrupt in sich zusammenbrechen wird — mit all den daraus entstehenden Konsequenzen.

Ebendies: daß auch Regierungen und Notenbanken den Gesetzen des Marktes unterliegen, wird hier in Europa und speziell in Deutschland gerne geleugnet — hier meint man, den Märkten mit dirigistischen Maßnahmen den Willen der Politiker aufzwingen können (was nichts anderes bedeutet als: Falschgeldbetrug durch willkürliches Drucken von noch mehr Geld, beliebig hohe Schulden — so als könne man mit ungedecktem Geld dann alles an Wünschen erfüllen und begleichen).

Mit anderen Worten: es ist immer dieselbe Grundlüge, die jegliche faschistischen und totalitären Regimes charakterisiert: per Gesetz und Dekret die Realität erpressen zu wollen. Was zu allen Zeiten und Epochen zu nichts anderem geführt hat als zum Untergang derartiger Systeme. Mit leider immer wieder verursachtem unendlichem Leid für die betroffenen Bevölkerungen.

blog comments powered by Disqus