Desinformation 8: Kampagne gegen das Internet
In den USA ist heute eine großangelegte Propaganda-Offensive gegen die Glaubwürdigkeit des Internets gestartet worden. Offizieller Tenor: Immer weniger Menschen glauben, was sie im Internet lesen. Die News im Net seien unseriös, weil sie gratis sind. Das Vertrauen in diese Informationsquelle sei auf dem absoluten Tiefststand.
Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/etc/6094-propaganda-offensive-gegen-internet
Siehe auch:
Methode:
Ist immer die gleiche: Man läßt irgendwelche voreingenommenen, aber der Öffentlichkeit als neutral präsentierten “Forscher”, hier sogenannte “Medienforscher der Universität of Southern California, Los Angeles”, auftreten und ihre aus irgendwelchen Umfragen und statistischen Auswertungen gezogenen “Forschungsergebnisse” verkünden. Der Text wird dann in Einheitsformulierung von allen gleichgeschalteten Medienkanälen trommelfeuerartig auf das Publikum losgelassen, das geht bis hin zu Rundfunk- und Fernsehberichten, die ebenfalls allesamt von denselben Konzernen und Parteiinstanzen gesteuert sind. Auf diesem Weg läßt sich überall ein künstliches Einheitsbild erzeugen, das vom Gros der dumpfen, abgestumpften Masse verinnerlicht wird — eben nur mit einziger Ausnahme: im unkontrollierbaren Internet funktioniert das nicht wie gewünscht.
Hintergrund:
Der Medien-Mainstream versucht immer wieder von neuem, sein Bezahlmodell für Web-Inhalte durchzusetzen. Dies ist ihm bisher nicht gelungen, und es wird ihm auch nicht gelingen.
Die zweite Stoßrichtung derartiger Kampagnen richtet sich gegen die Unabhängigkeit des Web-Journalismus, der den Herrschenden ein großer Dorn im Auge ist. Ist er doch ihr einziger verbliebener Gegenspieler, den sie nicht nach Belieben kontrollieren und steuern können. Siehe
Während die Mainstream-Medien nur noch gleichgeschaltete Propaganda verlautbaren und Hofberichterstattung für die jeweiligen Regimes betreiben, stellen unabhängige Stimmen, die man bislang weder verbieten noch zensieren kann, z.B. Blogger, eine ständige Bedrohung für die etablierten Instanzen dar.
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Zur angeblichen Seriosität der Mainstream-Medien ist folgendes zu beachten:
Permanent werden die Menschen mit Lügen und Propaganda auf den kommenden Wirtschaftsaufschwung eingeschworen. Jeden Tag neue und positive Meldungen, alles werde gut und der Bürger möge doch endlich wieder konsumieren und sich verschulden. Milliarden, sogar Billionen, werden in schwarze Löcher gekippt, deren Besitzer nach Möglichkeit unter dem Mantel der Anonymität leben wollen.
Viele Blogs im Internet bemühen sich Tag um Tag, Aufklärungsarbeit gegen die Desinformation zu leisten und immer häufiger, stellen sich auf Blogs veröffentlichte Informationen, im Nachhinein als richtig heraus. Erinnern Sie sich vielleicht, wie oft in den alternativen Medien gewarnt wurde, während die Konzernpresse das Bild eines gedeihenden Pflänzchens zeichnete? Sehr oft, meist Monate später, werden Informationen bekannt, wie knapp es wirklich war. Wissen Sie noch, dass die USA und England nur wenige Stunden vor dem kompletten Kollaps standen?
Alles wurde verniedlicht und den Menschen wurde versucht trotzdem die Konsumlust zu indoktrinieren.
Wissen Sie noch, als Frau Merkel ihr Billionenversprechen für die deutschen Sparguthaben gab? Im nachhinein wurde erklärt, dass die deutschen Banken kurz vor der Kernschmelze standen. Bitte seien Sie sich im Klaren, dass Sie augenblicklich von der Politik nur betrogen und belogen werden.
Erinnern Sie sich, dass Sie sich um den Euro keine Sorgen machen bräuchten? Wie der Fels in der Brandung stünde man hinter dem Euro? Doch was steht denn heute in der FAZ?
Als der Euro gerettet wurde
Es war die Nacht vom 7. auf den 8. Mai. Die Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten tagten, ihre Währung stand kurz vor dem Kollaps. Nicolas Sarkozy sah sich als „Retter des Euro“. War das eine seiner berühmten Übertreibungen? Ein britischer Historiker hat die Szenen vom dramatischen Euro-Gipfel genau rekonstruiert.
[…]
Er führte zu einer dramatischen, milliardenschweren Rettungsaktion für die Gemeinschaftswährung, ohne dass die Öffentlichkeit recht mitbekam, was da eigentlich geschehen war. Es dauerte zwei, drei Tage, bis den Bürgern in den Euroländern klar wurde, dass ihre Währung offenbar kurz vor dem Kollaps gestanden hatte und dass nun die gewaltige Summe von 750 Milliarden Euro an Bürgschaften für ihre Stützung aufgebracht werden musste.
Quelle: http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/07/29/euro-crash-noch-spielt-die-musik/


