Andrang Richtung Notausstieg

Bob Chapman, Herausgeber des “International Forecaster”: „Das System ist bankrott, und es gibt keinen Weg, es zu reparieren.“

Es ist immer noch das selbe alte Business as Usual in Amerika. Die Fed schöpft Geld „aus dünner Luft“ und benutzt es, um die Wirtschaft davor zu bewahren, über den Rand der Zerstörung hinweg zu taumeln, während die US-Konsumenten getäuscht werden, dass die Erholung hinter der nächsten Ecke wartet.

Dann gibt es die “Working Group on Financial Markets” des Präsidenten (auch als das “Plunge Protection Team” oder kurz PPT bekannt), das die Märkte auf der Welt 24 Stunden / 7 Tage die Woche mit jenem Geld manipuliert, das die Fed kraft des Repo-Pools „aus dünner Luft” schöpft. Die Manipulationen der Märkte durch das PPT rund um die Welt sind nunmehr so unverhohlen, dass nur ein absoluter Tölpel sie übersehen könnte.

Wie wir prognostizierten, bewegt sich die Fed Richtung Quantitative Lockerung, um zunächst langsam und dann im großen Maßstab über die nächsten zwei Jahre verteilt 5 Billionen US-Dollar ins System zu geben.

Das System ist bankrott, und es gibt keinen Weg, es zu reparieren. Alles, was die Fed tun kann, ist Geld zu schöpfen, bis die Öffentlichkeit den Dollar nicht mehr länger akzeptiert. Wir sehen auf der Szenerie genau das eintreten, was wir vorhersagten, und es wird nicht mehr lange dauern, ehe der Durchschnittsbürger seine Währung verwirft und Gold und Silber kauft.

Wird nach China nun auch Indien einen Goldhandel eröffnen? Nachdem China entschied, seinen Banken den Handel mit Goldbarren zu erlauben, haben nun auch indische Banken begonnen, die Reserve Bank of India (RBI) um die Erlaubnis zum Goldhandel zu erbitten. Zurzeit ist es den Banken im Grunde nur gestattet, Gold zu kaufen, nicht aber es zu verkaufen.

Indische Banken importieren Gold, um es an Hersteller von Goldschmuck zu verkaufen. Sie verkaufen auch Goldmünzen an Privatanleger, was einige Popularität gewonnen hat. Nichtsdestoweniger, wenn ein Anleger sein Investment an Goldmünzen an die Banken zurückverkaufen möchte, so ist dies verboten. Die meisten Banken importieren Gold auf Kommissionsbasis und brauchen keine Preisrisiken in Kauf zu nehmen. Für den Handel auf dem heimischen Markt und an den Terminwarenbörsen wollen sie mehr Flexibilität erlangen.

China hatte letzte Woche die Normen für den Goldhandel liberalisiert. Banken dürfen nun mehr Goldbarren importieren und exportieren, und sie sollen größeren Zugang zu fremdländischen Unternehmen bekommen, die mit Gold handeln.[1]

RBI verlautbarte, dass das Bankenregulierungsgesetz es den Banken verbietet, mit Rohstoffen zu handeln, einschließlich Gold, und dass der Wunsch der Banken nur erfüllt werden kann, wenn das Gesetz entsprechend ergänzt wird. Unter den derzeit geltenden Regeln ist es den Banken untersagt, Sicherungsgeschäfte mit Gold an Rohstoffterminwarenbörsen einzugehen.

Die Forward Markets Commission hat die Zentralbank schriftlich gebeten, es den Banken zu gestatten, Sicherungsgeschäfte an den Terminmärkten abschließen zu können. Des Weiteren haben die Banken um die Erlaubnis ersucht, in Gold Exchange Traded Funds (ETFs) investieren zu dürfen. Bislang ist ihnen dies nicht gestattet. Sollte den Banken erlaubt werden, in ETFs investieren zu können, würde dies die Liquidität solcher Funds verbessern.

Währenddessen marschiert das korporatistisch-faschistische Amerika weiter. Man beobachtet groß angelegte Marktmanipulationen fast überall auf der Welt. Es ist nicht nur Gold und Silber, und außerdem kann das PPT Gold nicht unten halten. Angst liegt in der Luft. Die Quantitative Lockerung von 5 Billionen US-Dollar wird eine große Inflation verursachen und die Wirtschaft zum Kollaps bringen.

Donnerstag widerstand Gold Attacke um Attacke. Dem Goldmarkt wurde durch eine Verlautbarung von Goldman Sachs geholfen, die besagte, dass Gold in den nächsten sechs Monaten auf 1300 US-Dollar pro Feinunze gehen wird, vorangetrieben von niedrigen Zinsraten. Die Quantitative Lockerung war ebenfalls Bestandteil ihrer Bewertung. Dies besitzt ein starkes Kaufsignal. Die Arbeitslosigkeitsdaten halfen Gold und Silber ebenso. Es war ein großartiger Tag des Durchbruchs für Gold.

Unsere Regierung und ihre Strohmänner haben eine schwierige Zeit, den physischen Markt zu bezwingen. Es wird nicht lange anhalten können, da sich immer mehr Käufer dem Notausstieg anschließen. Zusätzlich wird das Angebot aus den Minen weiterhin geringer und es gibt kein Gold, das den Markt aus Russland und China erreicht.

[1] vgl. Bob Chapman: „China hat offiziell den Goldmarkt betreten“, veröffentlicht auf chaostheorien.de am 8. August 2010 unter: http://www.chaostheorien.de/artikel/-/asset_publisher/haR1/content/china-hat-offiziell-den-goldmarkt-betreten?redirect=%2F

Quelle: http://www.chaostheorien.de/artikel/-/asset_publisher/haR1/content/andrang-richtung-notausstieg

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