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Silverfuturist: Silver hate and silver love

Über Gefühle und Vorurteile bzgl. Gold und Silber. Statt einer Perspektive gegenüber den EM von 10 Jahren sollte man eine Perspektive von 100 und 1000 Jahren einnehmen.

Wertperspektive 5: Die richtige Fluchtstrategie aus dem Papiergeld

Krise des Papiergeldsystems ist nicht mehr zu vertuschen - Was ist die richtige Anlagestrategie, um sein Geld in Sicherheit zu bringen? - Kurzsichtiges Investieren in Sachwerte - Papiergeld und Echtgeld sind seit jeher die Gegenspieler - Alle Papiergeldsysteme basieren auf Schuldblasen und crashen immer - Komplott der Lügenpolitiker - Ron Paul und das US-Meinungskartell - Gold und Silber waren und sind immer schon das einzige Echtgeld - Totschweigen des Geldcharakters von Gold und Silber in den Medien - Aktuelle Kurse: Silber 31 $, Gold 1660 $ - Wer sich jetzt nicht für Echtgeld entscheidet, hat später das Nachsehen - Immobilien als Irrweg - Immobilienbesitzer werden bei Währungsreform, Haircut und Lastenausgleich massiv vom Staat enteignet - Weitere Nachteile von Immobilien - Angst- und Neidargumente gegen Gold- und Silber-Anlagen - Den großen Trend verstehen und danach handeln.

Wertperspektive 4: Flucht aus dem Euro 2

Flucht aus den Euro-Staatsanleihen - Abwanderung internationaler Anleger - Inflationierung als letzter Ausweg - Hauptteil der Absicherung der Rettungsschirme wird sich auf Deutschland verlagern - Crack-up Boom - Flucht in Sachwerte beruht auf Denkfehler - Papiergeld = Falschgeld - Echtgeld = Gold und Silber - Gold in Euro nähert sich historischem Höchststand - Desinformation über Echtgeld in Deutschland - Silberpreis zur Zeit günstig - Gold/Silber-Wertverhältnis - Mehrwertsteuervergleich Silbermünzen und -Barren - Staatskrake wird in Deutschland ihren Zugriff verstärken - Bevorstehende Steuer- und Preiserhöhungen - Das Bewahren der individuellen Freiheit - Erklärung des Aktienanstiegs.

Wertperspektive 3: Flucht aus dem Euro

Ungedeckte Papierwährungen hängen vom Vertrauen ab - Edelmetalle als Gegenspieler - Verfall und Wiederaufstieg der EM-Preise - Medien: angebliches Platzen der “Goldblase” - Nachfolgender Goldanstieg, v.a. in Euro, wurde hingegen verschwiegen - Falsche Schlußfolgerungen der Charttechniker - Staatsanleihen-Krise - Frankreich verliert AAA-Rating, Herabstufung von 9 Euroländern - Italien vor Staatsbankrott - Heimliche Rettungsmanöver der EZB unter Draghi (Target2) - Ablenkungspropaganda (Beispiel tagesschau.de) - Ratingagenturen als Sündenbock - Fälschung der Arbeitslosen- und Inflationsraten - Silber hat die eigentlichen Anstiege noch vor sich - Propaganda gegen EM-Besitzer wird sich verstärken.

David Morgan: Euro-Kollaps wird zu Investorenflucht in die Edelmetalle führen 

Gold- und Silber-Preisanstieg steht unmittelbar bevor

Ich hatte hier seit Wochen praktisch nichts mehr geschrieben. Weil alles, was passierte, genau dem entsprach, was ich schon vor mehr als einem Jahr, und vor allem in meinem Buch über das Falschgeldsystem, nicht nur beschrieben habe, sondern wo ich vor allem die dahinterstehende Logik aufgedeckt habe — und hat man die erst einmal verstanden, dann weiß man auch, wie es weitergehen wird. Das hat nichts mit Glaskugel-Hellseherei zu tun! Sondern es handelt sich um simple mathematische und logische Gesetzmäßigkeiten.

In den letzten Monaten hatte wir es nun mit der sogenannten “Euro-Krise” zu tun — “sogenannt” deshalb, weil auch diese Krise sich unmittelbar aus dem Zustand des Falschgeldsystems ergibt, und zwar zwangsläufig. Die “Euro-Krise” ist nun während dieser Zeit in den Medien breitgetreten worden, und wir konnten tagtäglich miterleben und zuschauen, welche Versuche die Regierungen und die Zentralbanken unternehmen, das Problem — eben nicht zu lösen, sondern zeitlich weiter vor sich herzuschieben. Die Crashpropheten haben sich dann mal wieder gewundert, daß es den Euro immer noch gibt, daß der große Crash immer noch auf sich warten läßt, daß die USA immer noch nicht offiziell ihren Bankrott erklären mußten, daß es noch immer nicht zu einer abrupten Hyperinflation gekommen ist usw. Die Fähigkeit der Täuschungsspezialisten, ein bereits im Sterben liegendes System weiterexistieren zu lassen, wird immer von neuem unterschätzt. Das liegt aber weniger an deren Intelligenz, denn es handelt sich nur um Reagierende, keine Problemlöser und erst recht keine positiven Visionäre einer neuen und besseren Finanz- und Wirtschaftswelt, sondern der eigentliche Grund für das scheinbar endlose Hinauszögern der endgültigen Katastrophe liegt im Beharrungsvermögen von derart gigantischen Konstrukten, wie es unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem nun einmal darstellt.

Bis solch ein Kontrukt seinen letzten Atem aushaucht, werden erst sämtliche noch verfügbaren Ressourcen geschröpft und ins Feuer geworfen, damit dieses noch ein bißchen länger brennt. Da findet sich immer noch etwas, das abgesogen und ausgenutzt werden kann, denn es stehen ja Millionen und Milliarden von Menschen dahinter, die tagtäglich ihre Arbeitskraft (und auch ihre Hoffnung, ihre Inspiration und ihren Lebenswillen) in dieses Konstrukt einbringen — selbst wenn es ihnen gar nicht bewußt ist, daß sie damit bloß schändlich ausgenutzt und, rechtlosen Sklaven gleich, unbarmherzig um ihr Glück und ihren Wohlstand geprellt werden. Die Geldkrake ist, wenn man diesen Vorgang etwas aus der Distanz und mit unvoreingenommen neutralem Blick mitansieht, fast schon ein Wesen hoher Intelligenz und ähnelt in ihrer ausgeklügelten Raffinesse, mit der sie sich fremde Leistungen zuführt, den biologischen Schmarotzern, die ebenfalls intelligenter erscheinen als die von ihnen angezapften Wirtsorganismen.

Aber bevor wir nun gar noch in Bewunderung vor dieser eben nur scheinbaren Intelligenz verfallen, die in Wahrheit genau dasselbe ist wie die scheinbare Klugheit eines Diebes, der zwar im ersten Moment seines Wirkens bessere Karten zu haben scheint als der Ehrliche und der Bestohlene, letztlich aber umso dümmer dastehen wird, sollten wir folgende Methode anwenden, um uns wieder den klaren, unbezwinglichen Fakten zuzuwenden: Wir erinnern uns an die grundlegende Gesetzmäßigkeit von Wert und Wert-Vortäuschung. Diese lautet, was Geld und Finanzwesen anbetrifft, ganz simpel: Wert-Vortäuschung hält nicht vor. Und: Galoppierende Zunahme von Wert-Vortäuschung hält noch viel weniger vor.

Die Instrumente der Regierungen und der Zentralbanken sind im Falschgeldsystem immer die gleichen, und selbst wenn Zeit gekauft werden und noch für ein paar weitere Monate oder Jahre etwas scheinbarer Wohlstand vorgetäuscht werden kann, so gilt dennoch: Schulden sind nicht Reichtum; auf immer höheren Schulden läßt sich kein Wohlstand bauen; und irgendwann bricht jedes derartige Schuldenkartenhaus zusammen.

Schauen wir uns nun also an, was die just wieder frisch in Gang gesetzten angeblichen Lösungen und Kuren für die Schuldenkrise sind: Man druckt noch mehr und noch schneller Geld.

Ebendieser Vorgang ist nach unserem “monetären Relativitätsgesetz”, wie ich es im Buch genauer erläutert habe, genau der Effekt, der für die komplementäre Seite der Schulden (=Wert-Vortäuschung), nämlich den Wert, einen Zuwachs bedeutet. Echte Werte können nur steigen! Es ist tatsächlich genau dasselbe wie bei einer Wippe: Sinkt die eine Seite, so steigt unweigerlich die Gegenseite. Gelddruckerei ist Gold- und Silberpreis-Anstieg.

Nur merken und kapieren das die wenigsten. Denn der Haupttrick der Systempropaganda (damit meine ich sämtliche das Papier-Falschgeldsystem stützenden und befürwortenden, und zwar bis 10 Sekunden vor dem Totalcrash umso vehementer befürwortenden Einheitsmedien unserer Zeit und Kultur) besteht darin, einen Nebel zwischen diesen direkten Zusammenhang zu schieben. Die Tatsache, daß Gelddrucken unmittelbar auf die echten und Sachwerte zurückwirkt, läßt sich durch vielerlei Ablenkungsmanöver verschleiern.

Wie diese Manipulationen genau ablaufen, wurde von anderen Web-Autoren bereits hervorragend illustriert und aufgezeigt (als Beispiele mögen Ziemann (Gold) und Der Klare Blick (Silber) ausreichen, weitere finden sich hier). Am wichtigsten finde ich jedoch, sich immer wieder die Grundgesetzmäßigkeit ins Bewußtsein zurückzurufen: daß es eben genau so sein muß, weil die betreffende Wippe immer zwei Seiten hat. D.h. man muß für sich selbst herausfinden, wo man sich positioniert. Wer das tut, der begeht die optimale Krisenvorsorge und steht auf der genau richtigen Seite. Gerade weil die Masse sich von den Betrügern einlullen läßt und Merkels Weihnachtsansprache wieder mal glauben wird (es gehen ja angeblich auch 50% der Deutschen an Heiligabend in die Kirche, weil ihnen das Glauben offenbar sehr entgegenkommt), wird die Wippe auf der richtigen Seite mit umso mehr Kraft nach oben befördert. Wer jetzt noch sagt, das sei “ungerecht”, der hat nun wirklich gar nichts verstanden…

Lesetip zum verzweifelten Gelddrucken der Zentralbanken:

Ludwig von Mises:

Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems.

Interviews von der Edelmetall-Messe 2011

Soeben wurden von Bullionär, Goldmoney und BullionArt einige interessante Interviews bei YouTube bereitgestellt:

Fragen, die hier beantwortet werden:
- Status quo?
- Wie lange hält das System noch?
- Was kann jeder “Einzelne” tun?
- Was beeinflusst den Goldpreis?
- Ist Gold schon zu teuer?
- Edelmetallkauf schon zu spät?
- Wie sehen die Rettungsboote aus?
- Gold oder Silber?
- Wo kauft man Edelmetalle?
- Wie finde ich den Händler meines Vertrauens?

- Was passiert 2012?
- Goldstandard - Utopie oder Wirklichkeit?

Bisher ist alles nur Vorgeplänkel

Mein Kommentar zum Artikel Der Punkt der Kraft, in dem Divo die bereits erwähnte Fernsehdiskussion reflektiert, bei der Mross und Spannbauer als Edelmetall-Befürworter regelrecht “abgeschlachtet” wurden:


Dirk Müller

Dirk Müller macht sich primär für Aktien stark, nicht fürs Gold. Er steht ziemlich zwischen den Fronten und ist außerdem im System lange bekannt und akzeptiert. Mal abgesehen davon, daß er ein unterhaltsamer Dampfplauderer ist und damit bei den meisten angenehm herüberkommt, ist es viel, viel schwieriger und gefährlicher, was Mross und Spannbauer sich da auferlegt haben.


Die Stärke jahrhundertelang gewachsener Machtstrukturen

Da geht es nämlich — mit der Stellungnahme für Gold (und Silber) — frontal gegen das System und damit gegen jahrhundertealte Machtstrukturen, gegen die ganze Basis unserer gegenwärtigen Zivilisation, gegen das ganze versteckte Diebeswesen, von dem ja wiederum auch die tagespolitischen Marionetten bezahlt werden. Da wäre es fast leichter, gegen den Papst oder gegen den Dalai Lama anzugehen, als gegen die Falschgeldherrschaft.

Das ist das eigentlich Brisante, und deshalb fliegen in solchen Diskussionen derart die Fetzen. Man kann das gar nicht überschätzen. Deshalb tun mir Mross und Spannbauer, beides sehr mutige, wackere und glaubwürdige Menschen, leid. Ob die noch da hingegangen wären, wenn sie das vorausgeahnt hätten, worauf sie sich einlassen?

Der eigentliche Kampf wird noch auszutragen sein. Das hier war nur eine bescheidene Vorhut.


Wenn das alles erst einmal in Bewegung kommt

Ich schreibe das auch aus ganz allgemeinen Erwägungen heraus. Ich hoffe, alle Leser hier machen sich mal klar, was Leute wie Eichelburg oder Schäffler im Moment leisten und um welche Dimensionen es geht.

Man muß folgendes verstehen: Figuren wie Merkel, Schäuble, Barroso, Obama usw. sind nur Schachfiguren. Die wissen vermutlich noch nicht mal, was Sache ist — denen wird nur gesagt, was sie nachzuplappern haben. Die treiben dann in ihren Zirkeln die üblichen Polit- und Partei-Machtspielchen, um weiterhin Postendarsteller zu bleiben. Aber gegen die eigentlichen Veränderungen sind sie absolut machtlos.

Die eigentlichen Veränderungen passieren jetzt, während das Falschgeldsystem nicht mehr zu vertuschen ist und in allen Medien darüber diskutiert wird. Nun setzt sich eine größere Bewegung in Gang. An dieser sind übrigens auch wir alle, jeder einzelne, beteiligt. Und wenn derartige Bewegungen immer mehr ins Rollen kommen, sind die obengenannten Hampelmänner gezwungen, darauf zu reagieren. So läuft das…


Eine historische Veränderung steht an

Fernsehdiskussionen wie diese sind erst der Anfang. Es ist noch gut, daß man da nur niedergeschrien und weggemobbt wird: Wenn es ernst wird, kommen noch ganz andere Sachen. Vor allem dann, wenn wir uns von derartigen medialen “Hinrichtungen” allzu sehr beeindrucken lassen. Die ganze Chose ist dabei, total in Bewegung zu geraten. Das hat historische Dimensionen.

Droht ein Goldverbot?

In gewisser Weise gibt es bereits ein Goldverbot: nämlich als gedankliche Schere im Kopf. Die Massen kaufen kein Gold und werden, solange es überhaupt noch Papiergeld gibt, auch keines kaufen. Schätzungsweise nur jeder tausendste bis zehntausendste verfügt über Gold als Wertanlage (nicht als Schmuck). In anderen Ländern sogar noch weniger. Die Massen sind obrigkeitsgläubig, imitieren sich gegenseitig und machen alle dasselbe, glauben, was die Staatsnachrichten bringen und was die Banker ihnen einreden. “Gold kann man nicht essen”, “Gold bringt keine Zinsen”, “Gold ist viel zu teuer” — das Thema ist schon durchgenudelt, jeder kennt die Argumente. Ich möchte darauf jetzt auch nicht weiter eingehen. Tatsache ist, daß Gold ein totales Minderheiteninvestment ist, da in der Öffentlichkeit nicht präsent. Nur auf solchen Außenseiter-Webseiten wie dieser hier und noch einer Handvoll anderen. Linksgrün ist Mainstream; dort gibt es das Thema erst recht nicht, und wenn, dann wird sofort die Moralkeule geschwungen: Goldbesitzer seien Spekulanten, Krisenprofiteure, Reiche, Egoisten und ganz, ganz unsolidarische Menschen, also ausgemachte Bösewichter.

Theoretisch kann es ein regierungsseitiges Goldverbot geben, aber dazu müßte diese Regierung sich auf eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen begeben: nach einer Zielgruppe von wenigen Promille der Bevölkerung. Von deren womöglich sehr ausgeklügelten Verstecken ganz zu schweigen. Außerdem konnte ja jeder, wenn er die 15.000-€-Grenze beachtete, anonym kaufen; also woher will man wissen, wo man suchen soll? Weitaus mehr wird bei der kommenden Refinanzierung der nächsten neuen Währung im Immobiliensektor zu holen sein, nämlich Billionen (heutiger Euros) — und das auch noch wesentlich zielsicherer! Diese Immos zu besteuern ist ein simpler Verwaltungsakt; alle Besitzer sind bereits fertig im Computer gelistet: fertig zum Abkassieren. Griechenland macht uns das jetzt schon vor; und das sogar noch raffinierter als per Grundbucheintrag: nämlich ganz pragmatisch via Strombezug. Wer die Steuer nicht zahlt, bekommt einfach seinen Strom abgeschaltet. Das erspart dem Staat größeren Verwaltungsaufwand und funktioniert immer, denn jeder braucht Strom.

Goldverbot hat noch weitere Nachteile, die der Staatskrake nicht schmecken werden: Wir haben es heute aufgrund der globalisierten Wirtschaft und Technik mit einem internationalen Markt zu tun, der auch von einzelnen autoritären Regimes nicht einfach lahmgelegt werden kann. Jedes Verbot kann im Nachbarstaat umgangen werden; jedes Verbot wird neue Begehrlichkeiten wecken und Preissteigerungen hervorrufen. Der Markt findet immer echtes Geld, das wertbeständiger und zuverlässiger ist als das faschistische Falschgeld; da gibt es auch noch genug andere Edelmetalle oder auch andere Rohstoffe, die nicht künstlich vom Politbüro und seinen Helfershelfern reproduziert werden können. Wertanlagen suchen sich die passenden Vehikel, und kein Regime vermag dieses Gesetz natürlichen Wirtschaftens per willkürlichem Zwang, per Angstmache, Kontrolle, Propaganda und Schnüffelei zu verhindern.

Nehmen wir beispielsweise den — immer noch — Geheimtip unter den Vermögensanlagen: das Silber. Im Gegensatz zu Gold ist Silber auch noch Industriemetall, und ein sehr gesuchtes obendrein. Die heutige moderne Informationstechnologie kann auf Silber nicht verzichten. Gleichzeitig nimmt die Silberförderung ab, und das Metall wird immer knapper — knapper sogar schon als das traditionellerweise höher eingestufte und als seltener empfundene Gold. Silber kann nicht verboten werden. Silber ist vor der Epoche des ungedeckten Fiat-Geldes ebenfalls immer schon Geld gewesen (französisch “argent” [Geld] = deutsch “Silber”). Silber ist gerade in diesen Tagen wieder dabei, seinen Geldcharakter zurückzugewinnen. Viele Experten schätzen sein Wertsteigerungspotential sogar noch höher als das von Gold. Bleibt als einziges Gegenargument die Mehrwertsteuer. Nehmen wir aber die Münzen als beste Wahl, so kommen wir bloß auf 7 %, die sich aufgrund der zu erwartenden Wertverbesserung als ziemlich unerheblich erweisen.

Abschließend noch einmal zurück zum Gold. Das Goldverbot im Kopf basiert auch auf der Angst vor Diebstahl. Wer sich hier gefährdet fühlt, sollte sich nach passenden Lagermöglichkeiten im Ausland erkundigen. Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen — und diese sind, das sollte auch einmal betont werden — allesamt legal. Es handelt sich nicht um Steuerflucht oder Steuerbetrug, sondern um das berechtigte Interesse, eigenes, ehrlich erarbeitetes Vermögen krisensicher zu erhalten.

An dieser Stelle möchte ich nun endlich einmal klar und deutlich zum Ausdruck bringen: Es wäre die verdammte Pflicht und Schuldigkeit einer vertrauenswürdigen, rechtsstaatlichen Regierung, für ein ebenso faires und glaubwürdiges Geldsystem zu sorgen. Leider ist genau das nicht der Fall, sondern wir haben es mit einem dreisten, grundrechtswidrigen Betrug an Millionen von wohlmeinenden Bürgern zu tun. Diese haben ihrer Regierung vertraut, daß sie die nationalen wie internationalen Gesetze und Übereinkommen angemessen beachtet und wahrt. Stattdessen wurden falsche Versprechungen abgegeben, Verträge gebrochen und das Geld der Bürger auf offen gesetzwidrige Weise veruntreut. Angesichts dieser Schande ist es nur zu gerechtfertigt, wenn freie Menschen sich vor dem Zugriff einer verbrecherischen Obrigkeit zu schützen versuchen. Betrüger sind nicht die Bürger; Betrüger sind vielmehr kriminelle Politiker, Parteiencliquen und von ihnen abhängige Gerichte — das sollten wir nicht vergessen.

Machen wir uns klar, daß die heutige Garnitur von Politikern nur auf der Grundlage des ungedeckten Geldes florieren können: indem sie haftungsbefreit das Geld ihrer Wähler veruntreuen und ihre Versprechungen durch hemmungslose Verschuldung finanzieren können, Hand in Hand mit dem Fiatgeld-Bankensystem. Sobald dieses Kartenhaus des hohlen Scheins zusammengestürzt sein wird, wird auch die Macht der Staatskrake austrocknen. Ein jahrhundertealtes Betrugssystem wird dann an seinem historischen Ende angelangt sein. Man darf bezweifeln, daß dieses System dann immer noch genügend Einfluß und Kontrolle geltend machen kann, um Edelmetallbesitzer zu überwachen und zu besteuern.

Wer dem System glaubt…

Leserzuschrift an hartgeld.com:

Vor ca. 2 Jahren bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden. Durch die Informationen auf Ihrer Seite habe ich mich dann etwa 6 Monate später dazu entschlossen, ca. 75 % von meinem verfügbaren Geldvermögen in Gold und Silber anzulegen: ca. 140.000 Euro. In der Diskussion mit meinem 80-jährigen Vater hat es dazu geführt, dass er mich damals für verrückt erklärt hat und ca. ein Jahr lang mit mir nicht mehr gesprochen hat.

Mein Vater hat sein Geld bei der Kröte (Bundesschatzbriefe) zu 1 % (!!!) Zinsen angelegt, die Zinserträge darf er dann noch versteuern - ein wahrlich tolles Investment. Ich habe inzwischen über 50 % steuerfreie Rendite erzielt und freue mich über jede massive Preisdrückung zum Nachkauf. Mein Vater müsste es eigentlich besser wissen, er hat mehrere Währungsreformen und Weltwirtschaftskrisen miterlebt, ist aber zu 100 % systemgläubig.

Genau das ist es, was das Goldkartell fürchtet: dass signifikante Gelder vom Papier in das Gold (und Silber) gehen. Daher soll ja kein „Preissignal“ entstehen, das eine solche Flucht auslöst.

Wer heute etwa US- oder deutsche Staatsanleihen mit 10 Jahren Laufzeit zu jährlichen Zinsen von etwa 2,5 Prozent kauft, den kann man ruhig als „Bondaffen“ bezeichnen. Allein im letzten Jahr hat Gold in USD um 30 Prozent und in Euro sogar um 40 Prozent zugelegt. Nur Affen lassen sich solche Gewinne mit dem „echten Geld“ Gold und Silber entgehen. Aber vermutlich wird Gold als Investment auf den MBA-Schools, von wo diese „Geldmanager“ herkommen, nicht gelehrt.

Aber einmal werden es auch die „Affen“ verstehen. Dann ist es mit dem Papier-Finanzsystem, das auf dem Glauben in die Werthaltigkeit des Papiers beruht, vorbei.

Die „Werthaltigkeit“ griechischer Staatsanleihen haben wir 2010 schon gesehen. Derzeit erleben wir die „Nicht-Werthaltigkeit“ der Staatsanleihen von Irland und Portugal. Diese schmieren derzeit genauso ab, wie die Griechenlands im April 2010. Und sollten Deutschland und Frankreich wirklich für die Anleihen der PIIGS-Staaten im Euro weiter garantieren, werden auch deren Anleihen das gleiche Schicksal erleben, wie die von Griechenland. Dann ist aber niemand mehr für einen Bailout da: „Too big to bail“.