ARD Börse fragt: Wie lassen sich die Schulden abbauen?
Das Thema “bevorstehender Staatsbankrott + Währungscrash” ist voll im Mainstream angekommen (mit mindestens fünf Jahren Verspätung). Wie der Stand der Umfrage zeigt, sind die Abstimmenden nicht ganz so blind wie die Redaktion (bzw. freier von Systempropaganda, da unabhängig):

So Stückchen für Stückchen sickern ein paar “neue” Aspekte durch, siehe “schleichende Enteignung” im Themenbeitrag. Dort aber dann wieder dieselbe alte Desinformation:
Sparer, die nicht enteignet werden wollen, bleibt vorerst nur als Alternative der Weg in Geldanlagen, die mittelfristig mehr Rendite als die aktuelle Inflation abwerfen. Dazu zählen laut Experten wie …(Otto Oberfinanzdepp)… Aktien, Unternehmensanleihen und Sachwerte wie erstklassige Immobilien. Die Risiken sind aber hoch.
Aha, das sind also die einzigen Alternativen. Und außerdem auch noch “riskanter” als der ach so stabile, vertrauenswürdige, von den EZB-Gelddruckern beschützte Euro. Es ist einfach nicht zu fassen! Zu Immobilien steht hier mehr.
Auch gut paßt dazu Frank Meyers Glosse über die hirnverbrannten Empfehlungen einer Ariane Lauenburg von der Stiftung Finanztest: Gold: War da was? Die Dame ist dort schon seit 1990 für Anlageberatung zuständig.
Mit einiger Sicherheit hat sie schon damals von Gold abgeraten — von Silber gar nicht erst zu reden.
Dazu schaue man sich folgende Wertentwicklung genauer an. Man sieht hier deutlich den von der “Expertin” vorausgesagten “Wertverfall” ab 1990:



