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Wertperspektive 5: Die richtige Fluchtstrategie aus dem Papiergeld

Krise des Papiergeldsystems ist nicht mehr zu vertuschen - Was ist die richtige Anlagestrategie, um sein Geld in Sicherheit zu bringen? - Kurzsichtiges Investieren in Sachwerte - Papiergeld und Echtgeld sind seit jeher die Gegenspieler - Alle Papiergeldsysteme basieren auf Schuldblasen und crashen immer - Komplott der Lügenpolitiker - Ron Paul und das US-Meinungskartell - Gold und Silber waren und sind immer schon das einzige Echtgeld - Totschweigen des Geldcharakters von Gold und Silber in den Medien - Aktuelle Kurse: Silber 31 $, Gold 1660 $ - Wer sich jetzt nicht für Echtgeld entscheidet, hat später das Nachsehen - Immobilien als Irrweg - Immobilienbesitzer werden bei Währungsreform, Haircut und Lastenausgleich massiv vom Staat enteignet - Weitere Nachteile von Immobilien - Angst- und Neidargumente gegen Gold- und Silber-Anlagen - Den großen Trend verstehen und danach handeln.

Droht ein Goldverbot?

In gewisser Weise gibt es bereits ein Goldverbot: nämlich als gedankliche Schere im Kopf. Die Massen kaufen kein Gold und werden, solange es überhaupt noch Papiergeld gibt, auch keines kaufen. Schätzungsweise nur jeder tausendste bis zehntausendste verfügt über Gold als Wertanlage (nicht als Schmuck). In anderen Ländern sogar noch weniger. Die Massen sind obrigkeitsgläubig, imitieren sich gegenseitig und machen alle dasselbe, glauben, was die Staatsnachrichten bringen und was die Banker ihnen einreden. “Gold kann man nicht essen”, “Gold bringt keine Zinsen”, “Gold ist viel zu teuer” — das Thema ist schon durchgenudelt, jeder kennt die Argumente. Ich möchte darauf jetzt auch nicht weiter eingehen. Tatsache ist, daß Gold ein totales Minderheiteninvestment ist, da in der Öffentlichkeit nicht präsent. Nur auf solchen Außenseiter-Webseiten wie dieser hier und noch einer Handvoll anderen. Linksgrün ist Mainstream; dort gibt es das Thema erst recht nicht, und wenn, dann wird sofort die Moralkeule geschwungen: Goldbesitzer seien Spekulanten, Krisenprofiteure, Reiche, Egoisten und ganz, ganz unsolidarische Menschen, also ausgemachte Bösewichter.

Theoretisch kann es ein regierungsseitiges Goldverbot geben, aber dazu müßte diese Regierung sich auf eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen begeben: nach einer Zielgruppe von wenigen Promille der Bevölkerung. Von deren womöglich sehr ausgeklügelten Verstecken ganz zu schweigen. Außerdem konnte ja jeder, wenn er die 15.000-€-Grenze beachtete, anonym kaufen; also woher will man wissen, wo man suchen soll? Weitaus mehr wird bei der kommenden Refinanzierung der nächsten neuen Währung im Immobiliensektor zu holen sein, nämlich Billionen (heutiger Euros) — und das auch noch wesentlich zielsicherer! Diese Immos zu besteuern ist ein simpler Verwaltungsakt; alle Besitzer sind bereits fertig im Computer gelistet: fertig zum Abkassieren. Griechenland macht uns das jetzt schon vor; und das sogar noch raffinierter als per Grundbucheintrag: nämlich ganz pragmatisch via Strombezug. Wer die Steuer nicht zahlt, bekommt einfach seinen Strom abgeschaltet. Das erspart dem Staat größeren Verwaltungsaufwand und funktioniert immer, denn jeder braucht Strom.

Goldverbot hat noch weitere Nachteile, die der Staatskrake nicht schmecken werden: Wir haben es heute aufgrund der globalisierten Wirtschaft und Technik mit einem internationalen Markt zu tun, der auch von einzelnen autoritären Regimes nicht einfach lahmgelegt werden kann. Jedes Verbot kann im Nachbarstaat umgangen werden; jedes Verbot wird neue Begehrlichkeiten wecken und Preissteigerungen hervorrufen. Der Markt findet immer echtes Geld, das wertbeständiger und zuverlässiger ist als das faschistische Falschgeld; da gibt es auch noch genug andere Edelmetalle oder auch andere Rohstoffe, die nicht künstlich vom Politbüro und seinen Helfershelfern reproduziert werden können. Wertanlagen suchen sich die passenden Vehikel, und kein Regime vermag dieses Gesetz natürlichen Wirtschaftens per willkürlichem Zwang, per Angstmache, Kontrolle, Propaganda und Schnüffelei zu verhindern.

Nehmen wir beispielsweise den — immer noch — Geheimtip unter den Vermögensanlagen: das Silber. Im Gegensatz zu Gold ist Silber auch noch Industriemetall, und ein sehr gesuchtes obendrein. Die heutige moderne Informationstechnologie kann auf Silber nicht verzichten. Gleichzeitig nimmt die Silberförderung ab, und das Metall wird immer knapper — knapper sogar schon als das traditionellerweise höher eingestufte und als seltener empfundene Gold. Silber kann nicht verboten werden. Silber ist vor der Epoche des ungedeckten Fiat-Geldes ebenfalls immer schon Geld gewesen (französisch “argent” [Geld] = deutsch “Silber”). Silber ist gerade in diesen Tagen wieder dabei, seinen Geldcharakter zurückzugewinnen. Viele Experten schätzen sein Wertsteigerungspotential sogar noch höher als das von Gold. Bleibt als einziges Gegenargument die Mehrwertsteuer. Nehmen wir aber die Münzen als beste Wahl, so kommen wir bloß auf 7 %, die sich aufgrund der zu erwartenden Wertverbesserung als ziemlich unerheblich erweisen.

Abschließend noch einmal zurück zum Gold. Das Goldverbot im Kopf basiert auch auf der Angst vor Diebstahl. Wer sich hier gefährdet fühlt, sollte sich nach passenden Lagermöglichkeiten im Ausland erkundigen. Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen — und diese sind, das sollte auch einmal betont werden — allesamt legal. Es handelt sich nicht um Steuerflucht oder Steuerbetrug, sondern um das berechtigte Interesse, eigenes, ehrlich erarbeitetes Vermögen krisensicher zu erhalten.

An dieser Stelle möchte ich nun endlich einmal klar und deutlich zum Ausdruck bringen: Es wäre die verdammte Pflicht und Schuldigkeit einer vertrauenswürdigen, rechtsstaatlichen Regierung, für ein ebenso faires und glaubwürdiges Geldsystem zu sorgen. Leider ist genau das nicht der Fall, sondern wir haben es mit einem dreisten, grundrechtswidrigen Betrug an Millionen von wohlmeinenden Bürgern zu tun. Diese haben ihrer Regierung vertraut, daß sie die nationalen wie internationalen Gesetze und Übereinkommen angemessen beachtet und wahrt. Stattdessen wurden falsche Versprechungen abgegeben, Verträge gebrochen und das Geld der Bürger auf offen gesetzwidrige Weise veruntreut. Angesichts dieser Schande ist es nur zu gerechtfertigt, wenn freie Menschen sich vor dem Zugriff einer verbrecherischen Obrigkeit zu schützen versuchen. Betrüger sind nicht die Bürger; Betrüger sind vielmehr kriminelle Politiker, Parteiencliquen und von ihnen abhängige Gerichte — das sollten wir nicht vergessen.

Machen wir uns klar, daß die heutige Garnitur von Politikern nur auf der Grundlage des ungedeckten Geldes florieren können: indem sie haftungsbefreit das Geld ihrer Wähler veruntreuen und ihre Versprechungen durch hemmungslose Verschuldung finanzieren können, Hand in Hand mit dem Fiatgeld-Bankensystem. Sobald dieses Kartenhaus des hohlen Scheins zusammengestürzt sein wird, wird auch die Macht der Staatskrake austrocknen. Ein jahrhundertealtes Betrugssystem wird dann an seinem historischen Ende angelangt sein. Man darf bezweifeln, daß dieses System dann immer noch genügend Einfluß und Kontrolle geltend machen kann, um Edelmetallbesitzer zu überwachen und zu besteuern.