Halbherzigkeit und Opportunismus der Scheinaufklärer
Libertäres Blog 15
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siehe 21.5.2012, 18:15
Eigenbeitrag in RFD:
Am Desinteresse des Großteils der Deutschen gegenüber ESM, Target-2, Euro-Bailouts und Inflationierung durch Gelddrucken wird sich auch durch die verzweifelten Aktionen derjenigen, die das Täuschungsspiel bereits durchschauen, offenbar nichts ändern. So gesehen muß man leider fast hoffen, daß die Konsequenzen der Fehlentscheidungen möglichst bald kommen und daß sie so akut werden, daß das allgemeine Verstehen endlich den entscheidenden Impuls erhält.
Sinnvoll ist, sich mit Leuten auszutauschen, die Leistungen erbringen, kreativ sind, ihr Leben selbständig gestalten und zu unabhängigem Denken imstande sind. Diese Leute werden sich für ihr Wohlergehen genauso wie für ihren Wohlstand selbst voll verantwortlich fühlen und danach auch ganz konkret leben. Unternehmer, Geschäftsleute, Investoren und Selbständige, ganz gleich ob in hochgezüchteten technisch-wissenschaftlichen Bereichen oder im einfachen Handwerk oder als Bauer tätig, werden immer an Chancen zur Verbesserung ihrer Gewinnaussichten und damit auch ihrer Lebensqualität (und der Lebensqualität ihrer Angehörigen) interessiert sein und dazu alle sich bietenden Gelegenheiten wahrnehmen und dankbar ergreifen.
Wenn Diskussionen stattfinden, dann unter diesem Aspekt. Nörgelei oder Schlechtreden von allem und jedem kann es da gar nicht geben. Man wird sich immer gegenseitig inspirieren. Man wird auch nicht geizig mit Tips und Hilfen sein, weil man die Erfahrung gemacht hat, daß Offenheit und Vertrauen alle zusammen weiterbringt, in der Regel aber auch immer einen selbst. Es bilden sich dann nämlich auch die optimalen Kontakte heraus, bei denen man gegenseitig wichtige Erkenntnisse austauscht und wo jeder vom anderen lernt. Die, die am meisten lernbereit sind, sind am Ende auch die, die reich werden, innerlich und äußerlich reich. Es sind die, die eine positive Lebenseinstellung haben und stets bereit sind, diese noch weiterzuentwickeln.
Sinnlos dagegen ist jegliches Diskutieren mit Leuten, die das alles gar nicht verstehen, was ich hier gerade geschrieben habe. Sie kennen das nicht, aber schlimmer noch: Sie lehnen auch jegliche Bekanntschaft damit ab. Sie verachten es sogar. Sie schieben die Verantwortung nach außen und werden immer unzufriedener. Hauptmerkmal ist bei ihnen der Neid, und direkt damit verbunden: die Erwartungs- und Anspruchshaltung. Sie reden dauernd von “Gerechtigkeit” und “Solidarität”, von “Wir müssen zusammenstehen” und “Wir werden es denen da oben schon noch zeigen”. Aber es sind Verlierer und Versager. Nicht, weil sie ungerecht benachteiligt worden sind, sondern aufgrund ihrer eigenen Denkweise und Lebenshaltung.
Gegen die Anspruchshaltung dieser Menschen läßt sich nichts ausrichten, schon gar nicht durch Gespräche oder Schriften. Sie haben nämlich für sich selbst, meistens ohne das überhaupt zu merken, eine Grundentscheidung getroffen. Chancen und Gelegenheiten werden sie deswegen nicht in dem Maße ergreifen, wie es ihnen (und ihren Angehörigen) gut täte. Sie werden sie sogar als “aussichtslos” verdammen.
Schlimmer wird das Ganze aber durch die Errichtung einer Gesamtideologie, die die Verantwortungslosigkeit und den Verzicht auf eigenes Lernen weltanschaulich untermauert. Und noch schlimmer wird es dadurch, daß diese Gesamtideologie in der breiten Masse hohen Respekt genießt. Auch von vielen Gelehrten und Hochgebildeten — ”hochgebildet” zumindest was akademische Grade und wissenschaftliches Expertentum angeht — wird sie kontinuierlich bekräftigt und mit vielerlei Argumentationslinien untermauert. Es handelt sich um den Sozialismus.
Kennzeichen des Sozialismus ist übrigens, daß er sich heute nicht mehr so nennt. Das beruht einerseits auf dem Scheitern der kommunistischen Regimes, andererseits aber auch auf einem raffinierten Übereinkommen wichtiger intellektueller Kreise im letzten Jahrhundert, die sich zu einer subtilen Unterwanderung der Kultur entschlossen und deren Grundsatz lautete, keine eigene Bezeichnung für ihre Bewegung zu proklamieren, sondern schöne Worte. Wo man auf geheime Staatsherrschaft aus war, nannte man das “Demokratie” und “Freiheit”, wo man auf Indoktrination der Menschen aus war, nannte man das “Autonomie”. Wer das nicht glaubt, suche sich irgendein beliebiges Schlagwort aus dem Repertoire dieser Ideologie, drehe es ins Gegenteil um, und er erhält die wahre Bedeutung.
Der Sozialismus ist die Doktrin der Verlierer und der Ansprüche-Stellenden. Er spricht von Gleichberechtigung und Gleichheit, aber jeden einzelnen dieser Verlierer würde die blanke Panik packen, wenn er irgendwo Verantwortung übernehmen müßte. Deshalb werden immer die Frechsten und Geschicktesten aus ihren Reihen zu Führern, allein schon aufgrund der beschriebenen psychologischen Dynamik. Sozialismus ohne Funktionäre, ohne rhetorisch beeindruckende Volkstribune ist nicht möglich. Die Funktionäre sprechen vom einen und meinen das andere. Genaugenommen meinen sie immer heimlich das Gegenteil von dem, was sie sagen. Die Funktionäre bündeln die Kraft aller Verlierer, die auf sie übertragen wird, und erheben dann einen Gesamtanspruch auf Enteignung und Versorgung. Sie vertreten ihre Parteigänger, die Verlierer, und projizieren auf die Leistenden als unmoralische Nutznießer. “Wir werden von denen ausgebeutet.” Natürlich sind sie selbst dabei immer die, die zuerst zu versorgen sind, denn wie Orwell in der “Farm der Tiere” so schön schrieb: “Alle Schweine sind gleich. Aber manche Schweine sind gleicher.”
Wie kommt es zum Ausbeutungsvorwurf? Ein einfaches Beispiel: Jemand wird als Angestellter beschäftigt und merkt, daß er ein zu niedriges Gehalt bekommt. Er protestiert, fordert mehr Geld. Bekommt es aber nicht. Er schließt sich mit anderen Unzufriedenen zusammen. Die Wut steigt und steigt. Zusammen bestätigt man sich gegenseitig diese Frustration. Schuld ist natürlich der Unternehmer, der sie angestellt hat. Einfache Frage: Warum wird niemand von diesen Angestellten selbst Unternehmer? Wissen sie überhaupt, wie das ist, Unternehmer zu sein? Nein. Es interessiert sie auch nicht. Sie sehen den Unternehmer mit seinem Mercedes vorbeifahren, und schon regt sich der Neid in ihnen. “Wir brauchen mehr Gehalt, dann können wir uns auch einen Mercedes leisten.” Natürlich kann das so nicht klappen. Die Idee, sich selbständig zu machen, selbst Gewinne zu erzielen und sich Luxus zu gönnen, wird von vornherein als abwegig verworfen.
Es gibt hier ein ganz einfaches Mißverständnis, oder genauer: ein absolutes, sehr einfaches Nicht-Verständnis: Keiner dieser Angestellten möchte überhaupt in die Rolle des Unternehmers gelangen. Sie möchten genau das sein, was sie sind: Angestellte. Warum? Weil das nämlich für sie etliche Vorzüge besitzt. Aber darüber wird nicht gesprochen. Wer sie darauf hinweisen würde, der würde starken Protest ernten. Natürlich, denn er hat ihr Tabu gebrochen.
Da steht so ein Kabarettist auf der Bühne und unten sitzen Hunderte oder über Tausend Leute. Vor den Bildschirmen sind es noch mal ein paar Hunderttausend. Der da oben sagt dann den Leuten im Publikum bzw. zu Hause, wie die Banken die Leute über den Tisch ziehen, dass die alle nur an sich denken, um jeden Preis Geschäft machen wollen usw…
Da erklärt man den Leuten, wie überall auf der Welt mit dem Geld der Anleger und Steuerzahler nur noch herumgezockt wird, wie die Politiker das Geld aus dem Fenster werfen und dass es aus dem Verschuldungsloch kein Entkommen gibt.
Da wirft man auch die Frage auf, wer das alles mal bezahlen soll und wie man die Dinge besser regulieren könnte.
Da wird auch klar gesagt, dass man bei uns für jeden letzten Deppen am A… der Welt zahlen soll, während uns die nur anlügen, in die eigene Tasche schwarz arbeiten oder sonst auch nur Mist machen.
Da regt man sich auch über verlorene Werte und Moral auf und drischt auf den Egoismus der Leute, die Gier, die Machtbesessenheit usw…. ein .
Und was tun die Leute im Publikum oder zu Hause?
Die denken: „Recht hat er!!!“ und man klatscht Beifall – merkt aber gar nicht, dass man selber mit den ganzen eigenen Geldanlagen immer noch so blöd ist – eben den ganzen oben genannten Versagern das eigene Geld und Vertrauen weiter zukommen zu lassen und diese damit doch selber immer weiter zu füttern.
Zitat aus dem Klarblick-Beitrag “Warum wurden aus den Medien - Medienhuren?”, der sich mit der Selbstzensur der Mainstream-Medien beschäftigt.
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Meiner Beobachtung nach ist das größte Tabu, das hier (als solches, in seiner tieferen Natur) offenbar wird und über das ich auch schon geschrieben habe, das Selbstverständnis des Menschen. Denn dieses ist eindeutig falsch, und wie falsch es ist, kommt eben jetzt klarer heraus. Denn in den 60er, 70er und 80er Jahren waren die Menschen auch nicht zugänglicher und offener für abweichende Ideen und Alternativsichtweisen. Da war das “ich bin so offen und modern und aufgeklärt”-Getue nur eben mal gerade die Mainstreammode, genau wie lange Haare und Rockmusik. Man bekam diese scheinbare “Unabhängigkeit”, “Freiheit” und “Eigenständigkeit” aber sehr billig, nämlich praktisch umsonst. Man brauchte nichts dafür zu tun. Und deshalb war das alles auch nicht mehr wert als heute. 99% der Menschen waren immer Mitläufer, und vermutlich war es in den letzten paartausend Jahren immer genau gleich. Weil der Mensch eben so ist. Er ist eben bequem, faul, unselbständig und scheut Eigenverantwortung (= Freiheit). Genau so wie er zwar immer gerne von Liebe redet und sie sich angeblich wünscht, aber da, wo er mit ihr in Berührung kommt, Todesangst bekommt.
Das sind alles Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Psyche. Aber der Mensch ist zu beschränkt und zu arrogant, um die Wahrheit über sich zugeben zu wollen. Deshalb redet er von sich als ”Homo sapiens” (oder “Homo sapiens sapiens”). Gerade daran erkennt man besonders gut seine Dummheit. Auch der Mensch ist nur ein Tier. Wenn Schimpansen, nehmen wir mal an, 10x intelligenter sind als Hühner, warum sollte der Mensch dann 100x oder 1000x intelligenter sein als Hühner? Warum nicht vielleicht nur 15x intelligenter? Wäre das nicht, schaut man sich die Entwicklungsgeschichte der Arten an, viel plausibler?
Das eigentliche Tabu ist der Selbstbetrug. Nur weil sich der Mensch per se als intelligent einstuft und als zu selbständigem Denken fähig (und bereit), ist dieser Betrug überhaupt möglich.
Und nun, angesichts eines massenhaften politischen und geldpolitischen Betrugs von wahrhaft historischen Ausmaßen, kommt das für alle sichtbar eben heraus. Das ist so gesehen gar nichts Neues oder Dramatisches. Ob Hexenverbrennung oder Falschgeldsystem — Mitläufertum und Dummheit und infantile Gläubigkeit zeigen sich eben nur in anderen, immer neuen Formen. Und das wird auch so bleiben.
Dass es auch interessante kleinere Medien geben könnte, auf die Idee kommt kaum jemand. Genauso wie sich auch kaum jemand wirklich bei Wahlen die Parteiprogramme von Kleinparteien durchliest – man wählt trotz Unzufriedenheit die Etablierten und kommt gar nicht auf die Idee, dass es noch andere Parteien geben könnte, die diese Bürger vielleicht viel besser finden.
Der Unterschied zwischen Leib und Lohnsklaven
Dieses Video geht unter die Haut, weil es eines der grundlegenden Tabus unserer Zeit offenlegt. Wir leben in einer modernen Zivilisation der freiwilligen Sklaverei - siehe “Schöne neue Welt”.
Das Beispiel mit den domestizierten Hunden trifft zu. Der Hund stammt vom Wolf ab, einem starken und stolzen Raubtier, das sich in allen, selbst in den noch so widrigsten Lebensverhältnissen zurechtfinden konnte. Nun schaue man sich mal die neuesten, durch Züchtung kreierten Hunderassen an: putzige Stoffknäuel, die von grellgeschminkten Damen in Pelzmänteln mit einer Hand hochgehoben werden können. Da ist nichts mehr von Hundeinstinkt, außer dem “hündischen” Charakter, der sein Wesen zugunsten der Wohlversorgtheit und Anpassung an die Lebensverhältnisse des Besitzers geopfert hat. Da ist nichts mehr von selbständiger Überlebensfähigkeit. Diese Wollknäuel wären in der Freiheit genauso wenig lebensfähig wie entflogene Kanarienvögel — die ebenfalls nur zur Unterhaltung und Dekoration ihrer Besitzer gehalten und gefüttert werden.
Arme Hunde — sie können nichts dafür. Sie werden nun schon in dieser Form geboren und wissen es nicht anders. Und wie ist es mit den Menschen?
“In Politik und Medien gibt es nach meiner Überzeugung heute keineswegs mehr, sondern eher weniger Zivilcourage und wirklich unabhängiges Denken als in der Weimarer Republik oder in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik”, schreibt Sarrazin in der FAZ und geißelt “überbordenden Opportunismus” und “kriecherische Feigheit”.
http://meedia.de/details-topstory/article/sarrazins-bitterer-weihnachtsgru-in-der-faz_100032307.html?tx_ttnews[backPid]=62&cHash=c803a80f22
http://www.welt.de/politik/deutschland/article11817673/Sarrazin-rechnet-mit-Politik-und-Medien-ab.html
Es sass ein Frosch im Kochtopf, aber das Wasser war noch kalt und er fühlte sich wohl.
Dann kam der 11. September und der Herd wurde eingeschaltet.
Langsam wurde das Wasser warm.
Die Kriege gegen Afghanistan und dem Irak wurden mit Lügen begründet, die Bombardierung begann und der Überfall auf die Länder vollzogen.
Es wurde wärmer.
Der Polizeistaat wurde eingeführt, die Sicherheitsmassnahmen verschärft, die Überwachung ausgeweitet.
Die Temperatur des Wassers stieg aber es war noch angenehm.
Der Lissabon-Vertrag wurde gegen alle demokratischen Regeln durchgesetzt, die Staaten und Parlament entmündigt, eine nicht gewählte Zentralregierung in Brüssel bestimmt alles.
Das Wasser wurde immer wärmer, war aber immer noch auszuhalten.
Dann kam die Finanzkrise, die Börsen stürzten ab, Banken gingen pleite und wurden mit Billionen an Steuergeldern gerettet.
Jetzt wurde es langsam heiss.
Nun waren die Länder dran, die Staatsverschuldung nahm astronomische Ausmasse an, es wurden Sparmassnahmen eingeführt, Löhne und Renten gekürzt, Steuern erhöht, die Arbeitsplätze vernichtet.
Die Temperatur erreichte bald den Siedepunkt.
Der Eurozone stand vor dem Auseinanderbrechen, die Gemeinschaftswährung verlor immer mehr an Wert. Die Menschen gingen auf die Strasse um zu protestieren und waren empört, fragten warum sie die Rechnung für die Krise zahlen müssen und nicht die Bankster die sie verursacht haben. In Griechenland flogen die ersten Brandbomben. Die Polizei ging massiv mit Gewalt gegen einfache Bürger vor.
Nun kocht das Wasser.
Die Zensur steht for der Tür, andere Meinungen werden unterdrückt, die welche Transparenz bringen und Informationen über die Verbrechen des Staates veröffentlichen werden verfolgt. Das Getöse der Kriegsmaschinerie ist zu hören. Die Machthaber haben ihre Maske abgelegt und die böse Fratze des Faschismus ist zum Vorschein gekommen.
Der Frosch wird immer schläfriger, lässt sich durch die Blasen einlullen und hin und her schaukeln, er döst und träumt vor sich hin.
HALLO FROSCH, WACH ENDLICH AUF UND MACH SOFORT ETWAS, ODER DU WIRST BEI LEBENDIGEN LEIB GEKOCHT!!!
Der Faschismus schleicht sich immer in kleinen Schritten an, immer nur so viel, wie wir gerade verkraften können. Unsere Toleranz wird immer um etwas erhöht und wir finden für alles eine „plausible“ Erklärung, Entschuldigung und Ausrede, bis es dann zu spät ist.
Dann sitzt man mitten drin in der braunen Suppe, dann heisst es nur noch Maul halten oder eingesperrt werden oder Gewehr fassen und in den Krieg ziehen.
Da die Menschheit nichts aus der Geschichte lernt, ist sie verdammt sie zu wiederholen.
Alles Schall und Rauch: Hallo Frosch, merkst du was? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/12/hallo-frosch-merkst-du-was.html
Er sagt, was alle Bürger bereits wissen:
Der frühere Chef des Bundes der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Olaf Henkel hat die duckmäuserische Haltung deutscher Politiker kritisiert. In seinem neuen Buch „Rettet unser Geld“ schreibt er, daß vermutlich die Niederlage von 1945 und die Uno-Feindstaatenklauseln die Ursache dafür sind, daß sie sich ständig „vor dem Ausland ducken“.
Der ehemalige Chef von IBM Deutschland kritisiert darin den „Betrug“ der Euro-Teilnehmerstaaten, die wegen ihrer hohen Staatsausgaben jetzt auf die Unterstützung anderer Staaten wie Deutschland angewiesen sind. Deutschen Politikern dagegen wirft er einen „Putsch“ gegen die Verfassung und „Untreue“ vor. Zudem sei Deutschland eine „Maulkorb-Republik“, in der Tabus und eine falsche Moral die Meinungsfreiheit einschränkten.
Über die Motivation der deutschen Politiker, ausländischen Forderungen immer wieder nachzugeben, heißt es in dem Buch: „Ja, oft hatte ich das Gefühl, daß unsere Freunde diesseits und jenseits des Atlantiks geradezu darauf spekulierten, daß wir uns grundsätzlich duckten, weil wir nun einmal daran gewöhnt waren oder weil wir ‘den Krieg verloren’ hatten oder in der UN-Charta formal immer noch als ‘Feindstaat’ gelten, auch wenn wir wieder als temporäres Mitglied im Sicherheitsrat sitzen dürfen.“
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5cab646e6e7.0.html
Quelle: mm-news: 23.11.2010Deutschland wird gerade in eine Falle gelockt – und kaum einer sieht das. Nur der schnelle Austritt aus der untergehenden Währungsunion, zusammen mit den wenigen anderen Staaten würde eine europäische Währungsunion retten – allerdings eine andere als jene, die jetzt gerade zerstört wird.
Von Martin Stephan, Chefredakteur “Travel Trader”
Interessanter, aber auch trauriger Weise begreifen noch immer zu Wenige, was hier wirklich gerade abläuft. Gerade die deutsche Fachpresse scheint bei diesem Thema grotesk überfordert zu sein. Zwei Beispiele: Versailles ohne Krieg (Handelsblatt) - Hier wird eindeutig Ursache und Wirkung verwechselt. Der Kolumnist fordert tatsächlich, dass Deutschland den anderen EU-Staaten helfen muss, dass dies Angela Merkels Aufgabe sei. Leider ist das ein Irrtum, wir können den anderen nun einmal nicht helfen ohne selbst in das „schwarze Loch“ gezogen zu werden. (Lessen Sie dazu auch den MMnews-Artikel “Versailles ohne Krieg”)
Deutschland steht vom Verschuldungszahlenwerk kaum besser da als jene EU-Länder, die jetzt fertig gemacht werden. Auch ohne groß angelegte Hilfe für andere und trotz überraschendem Exportboom steigt die Neuverschuldung immer weiter:Bund droht neuer Schuldenrekord - trotz Steuerplus(wiwo.de)
Deutschland wird gerade in eine Falle gelockt – und kaum einer sieht das. Nur der schnelle Austritt aus der untergehenden Währungsunion, zusammen mit den wenigen anderen Staaten würde eine europäische Währungsunion retten – allerdings eine andere als jene, die jetzt gerade zerstört wird.
In einem Beitrag der Welt am Sonntag wird als „Lösungsansatz“ ebenfalls falsch gefolgert, dass die „schlechten Schulden“ der Peripherie durch die „guten Schulden“ des „deutschen EU-Blocks“ gerettet werden müssten. Die Autoren gehen folglich davon aus, dass über einen Verwässerungseffekt dann durchschnittlich eine genügend hohe Schuldenqualität in der Eurozone entstünde um die Union zu retten. Entsprechend wird eine Angleichung des Zinsniveaus in der EU erwartet, deutsche „Bunds“ dürften fallen, Peripherie-Anleihen sollten zulegen können: Gewappnet für die teure Zukunft
Was für ein fataler Irrtum, denn diese Solvenzkrise hat eben nicht den Charakter einer extern zugefügten Blutvergiftung, die durch genügend Blutkonserven nur genügend „verdünnt“ werden muss, sie gleicht vielmehr einem Krebsgeschwür, dass solange aktiv ist, bis „der Job“ erledigt ist, die Metastasen überall gestreut wurden und der Tod unabwendbar ist.
Ohne Kenntnis des „Spielziels“ kann nicht gewonnen werden. Die Autoren der beiden Beiträge liegen insbesondere deshalb so mit ihren Analysen daneben, da sie sich nicht darum kümmern, warum diese Solvenzkrise gerade jetzt, also seit gut 9 Monaten wütet. Dies ist kein Zufall sondern ganz bewusst gesteuert. Es ist nun einmal das Ziel des „Dollarraums“ den Euro abzuschießen um auch weiterhin ungefährdet die Weltleitwährung zu stellen.
Wer das nicht sieht oder nicht begreift, wird kaum in der Lage sein Ihnen vernünftige Hinweise auf die zukünftige Entwicklung an den Finanzmärkten zu geben – der Rat für den Einstieg in europäische „Südstaaten“-Anleihen zeigt dies. In Anlehnung an den amerikanischen Bürgerkrieg werde ich diese Anleihen von nun an als „Euro-Dixies“ bezeichnen. Hochwahrscheinlich wird die EU-Peripherie auf monetärer Ebene das gleiche Schicksal erleiden wie die Südstaaten im Sezessionskrieg vor etwa 150 Jahren auf dem Schlachtfeld.
Je höher die Lasten sein werden, die Deutschland demnächst zu schultern hat, desto umfangreicher werden bei uns die Zinsen steigen – nicht etwa aus Gründen der Konvergenz zu den anderen, sondern aufgrund der steigenden Risikoprämie, die auch in die „Bunds“ langsam aber sicher eingepreist wird. Die kleine Rally der Euro-Dixies ist übrigens nur eine Momentaufnahme und wird nicht nachhaltig ausfallen. So sind die Renditen von Griechenland-Anleihen aktuell höher als unmittelbar vorm „Bailout“, das wird schon bald auch für Irland gelten.
Why People Don’t Buy Gold
Typischer geht’s nicht.
All die primitiven Verleugnungs-Argumente nacheinander, in geballter Form.
Mein Kommentar: So gehirngewaschen und freiwillig borniert waren nicht mal die Mitläufer der Nazis zu Beginn der 1930er Jahre. Denn diese hatten vorher die bittere Entbehrung der Weltwirtschaftskrise — Hungersnot und Arbeitlosigkeit — erdulden müssen und keinen Ausweg mehr gesehen.
MUST SEE: Gerald Hörhan - Autor - 3 nach 9 - RADIO BREMEN
Die Reaktionen und der Schlußkommentar des Moderators, der perfekt die Neidkultur der Schlafschafe verkörpert und auf “kritischer Links-Intellektueller” gepolt ist, sprechen einfach nur Bände.
MUST READ: Es ist diese Art Erlebnisschilderungen, die andere Menschen wachrütteln und ermutigen kann, sich ebenfalls aus der Gehirnwäsche der deutschen Mitläufergesellschaft zu befreien und das eigene Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen.
Ausstieg aus dem Hamsterrad: Endlich wieder frei – Teil 2
“Aus diesem System musst du – und deine Familie – ganz schnell raus!”
Diesen Entschluss fasste Herr L. Anfang 2008, nachdem er die Lügen des Systems plötzlich durchschaute. Binnen zwei Jahren baute er seine Existenz vollständig um, verzichtete auf die prestigeträchtigen Vorzüge seines bisherigen Postens und machte sich selbstständig, mit allen Konsequenzen für sich und seine Familie.
Einer, der sein Hamsterrad verlassen hat, berichtet im Interview.