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Der EURO-Schein trügt

Andreas Clauss erklärt in seinen Vorträgen oft, wieso das von uns täglich verwendete Geld eigentlich gar kein Geld ist, sondern Falschgeld. Warum wurde die Unterschrift auf dem Euroschein vom Gulden kopiert? Wieso ist ein Copyrightzeichen auf dem Euroschein, und wodurch ist er eigentlich gedeckt?

Beim amerikanischen Dollar ist die Situation ähnlich. Dort steht als Deckung auf der Rückseite “In God we trust”.

Kann man immer wieder ansehen.

John Law: Der Mann, der Papier zu Geld machte (Dokumentation in ARTE)

Grundwissen übers ungedeckte Papiergeldsystem

Das “Lustige”, wenn man überhaupt von “lustig” in diesem Zusammenhang sprechen kann, ist, daß die Deutschen, die sich diesen Film im Fernsehen anschauen, meinen, ihr Geld sei noch da, und was der Film zeigt, könnte vielleicht irgendwann mal vorkommen - oder auch nicht, je nachdem, wie die Politiker entscheiden. In Wahrheit ist das aber schon längst passiert und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Der Geldwert ist bereits jetzt schon weg; das Geld ist jetzt schon wertlos, und die in den Schulden fixierten Sach- und Eigentumswerte sind ebenfalls bereits weg, verpfändet, enteignet.

Außerdem hat John Law nur Frankreich mit seinem Geld ruiniert; die FED jedoch ruiniert mit ihrem Dollar als Weltleitwährung (incl. Euro, der damit fest verkoppelt ist) gleich den ganzen Planeten.

Prof. Dr. Hans J. Bocker: Ausblick 2012 (Raus aus Papier - Rein in Sachwerte)

Eine wichtige historische Phase

Neuer Eigenbeitrag in Wertperspektive:

We are all focused on the short-term and that’s natural, but let’s step back and look at the longer-term picture because that is really what is important for us today and for the next few years. The bigger picture is so important because very few people understand that the last 100 years are exceptional in history.

The prosperity that we’ve had since the early 1900s, to a great extent is governed by massive money printing. Let’s just take GDP for example. In the first 50 years of the 1900s, for every dollar of debt about five dollars of GDP was generated. So five times the amount of debt created was generated in GDP in the US.

Over the last eleven years, for every dollar of debt creation only six cents of GDP has been generated. That’s six cents compared to five dollars. That is just incredible.

But because less than 1% of world financial assets are in gold, we have yet to really see the gold market react to all of this massive money printing. Once the gold market starts reacting to all of this, that’s when gold is going to go exponential.

It doesn’t matter whether investors are buying gold at $1,600 or $1,800, it’s irrelevant in the long-run. What’s important is they are invested in physical gold in order to preserve their wealth.

I believe that QE both will and must start very soon. This will either happen in April or the gold market will anticipate its start at that time. The Treasury bond market, which is going down fast, is already smelling inflation and QE. So I believe we are nearing the time period where gold will have an explosive move to the upside.

Egon von Greyerz, Interview auf King World News:
Gold Will React to the $120 Trillion of Additional Debt

Spannbauer: Wie verhält sich Gold in der Krise?

Hervorragender, sehr informativer und sachlicher Text von Gerhard Spannbauer. Liefert alles, was der Einsteiger zum Thema Inflation, Deflation, Hyperinflation und zukünftige Entwicklung des Papiergeldsystems wissen muß.

Um Wachstum zu generieren, benötigt man dauerhafte Einnahmen. Sparprogramme und neue Kreditlinien können niemals die Basis einer gesunden Volkswirtschaft sein. Wir befinden uns weiter in einem riesigen Schneeball-System. Die Rechnung wird von einem Schuldner zum anderen weitergereicht und landet am Ende per Inflation oder Vermögensschnitt beim Bürger.

Warum wird Benzin immer teurer?

Da wundert sich der Mainstream-Verblödete wieder. Wie kann das denn sein, daß nun auf einmal so ein Rohstoff immer mehr kostet? Dabei ist der Grund doch ganz einfach: Weil das Papiergeld immer weniger wert wird. Weil man durch Lügentricks und Bailouts (sogenannte “Rettungen”) zwar einiges zusammenschwindeln kann, aber dann doch nicht Physik und Mathematik außer Kraft setzen kann. Selbst die EU kann nicht beschließen, daß 2+2=5 ist. Also ist die reale Kaufkraft des immer mehr kollabierenden Papiergelds eben in bezug auf alles, was real ist und nicht durch überzogene hypes hochgetrieben werden kann (wie z.B. die Immobilienpreise in den guten Lagen), eine abnehmende Kaufkraft. Das ist so simpel und selbstverständlich wie noch was. Aber wenn die Propaganda immer noch dichter und massiver wird, kommt es zu solchen Effekten: daß man wegen einfacher, simpler Tatsachen stutzig wird und sich zu wundern beginnt.

Aber der Euro ist doch gar nicht im Wert gefallen, wird in den Leitmedien ständig wiederholt. Ja, gegenüber dem noch wertloseren US-Dollar nicht. In den gängigen Charts vergleicht man beide wertlosen Papierwährungen miteinander und suggeriert nicht nur Otto Normalverbraucher, sondern auch den sogenannten “Wirtschaftsexperten” und ihrem Gefolge, es stünde keine Krise ins Haus, sondern es ginge weiter “aufwärts”.

Die USA sind übrigens relativ besser dran, weil sie mit ihrem auf dem Dollar als Weltleitwährung basierenden Falschgeldsystem und über 70% der Welt-Papierwährungsbestände die gesamte Wirtschafts- und politische Welt am Wickel haben. Damit sitzen sie gegenüber den Europäern am viel stärkeren Hebel. Sie können immer noch mehr ungedecktes Geld drucken und bekommen doch weiterhin auf Kredit Waren geliefert. Für den am Rande des Kollaps dahinsiechenden Euro gilt das weit weniger, oder schon so gut wie gar nicht mehr.

Wir sehen jetzt, und werden es immer deutlicher — und bald auch immer schmerzlicher — miterleben, wie stark der Euro wirklich sinkt. Man braucht sich nur an die Realitäten zu halten. Und diese werden sich zunehmend bemerkbar machen.

Hier im Querschüsse-Blog noch einige statistischen Fakten dazu: