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Neue politische Initiative: Bündnis Bürgerwille

Alles weitere dazu siehe:

Zum Thema Eintritt in die FDP

Siehe meine Kommentare im Blog von Jürgen Elsässer, zu dessen Beitrag FDP-Rebellen können Euro-Wende erzwingen! Unterstützen wir sie!

Ein paar Kollegen und ich haben uns mit „Bürger stehen auf“ monatelang Arbeit an den Hals gehängt und als 0%-Initiative aufgerieben, ohne daß was dabei herauskam. Die PDV wird auch nichts erreichen. DIE FREIHEIT ist keine Alternative. Von den neugrünen PIRATEN ganz zu schweigen. Wenn man das alles verstanden und erlebt hat, kann man Ihren interessanten Überlegungen besser folgen.

Soeben mailte ich meinem Partner, mit dem ich schon öfters überlegt habe, warum Schäffler nicht aus der FDP austritt und eine eigene Anti-Euro-Partei aufmacht, etwa mit Henkel, Hankel usw.: „Schäffler nutzt die FDP als Plattform. Wenn er austreten würde, wäre er aus den Medien raus. Er würde nur austreten, wenn er woanders eine bessere Plattform bekäme.“

Ihr Ansatz ist insofern richtig, als man den Hebel an der wirkungsvollsten Stelle ansetzen muß. Das ist im Moment nicht die hundert-erste 0,01%-Partei und auch keine neue APO, und es sind auch nicht Demonstrationen mit 100 Leuten vor dem Kanzleramt oder vor der Bundesbank.

Die Frage ist einfach immer: Wo läßt sich die größte Wirkung entfalten. Bisher baut sich ja eine immer größere Welle im Internet auf, nun wäre es Zeit für einen weiteren Schritt.

Sie sind erfahren genug, um selbst zu wissen, was hier am besten paßt.

Gruß
GLR

Die Sache scheint recht schnell eine Eigendynamik zu entwickeln. Auf http://www.handelsblatt.com kann man das gut verfolgen:

15:06: „Wir können den Rettungswahnsinn verhindern“ – FDP-Hardliner Frank Schäffler sieht seinen Kurs in der Euro-Krise bestätigt: Seine Partei wird immer mehr zum Hort der Euroskeptiker. Die FDP wendet sich von Europa ab – auch um endlich aus dem Umfragetief zu kommen.

17:30: „Euro-Politik spaltet die FDP“ – Die Liberalen gehen mit antieuropäischen Positionen auf Stimmenfang: Euro-Rebell Schäffler will den FDP-Abgeordneten die Ablehnung des Rettungsschirms gar per Mitgliederentscheid verordnen. Doch nun regt sich Widerstand.

Mehr kann man von der einen Person Schäffler nicht erwarten; der kann nicht den ganzen Kurs von heute auf morgen umändern. Aber wenn man die sehr sachlichen, gar nicht mehr so pro-euro-propagandistischen Artikel liest und auch die Kommentare, merkt man, daß Schäffler hier die Wahrheit auf seiner Seite hat und ihm einiges an Energie zuwächst.

Politik ist eine multidimensionale Sache, kein stures Vorangehen auf einer einmal festgelegten Linie. Was jetzt passiert, ist, daß die Deutschen allmählich aufwachen und sich auf vielen Plattformen artikulieren, per Briefen, Zeitungszuschriften, Kommentarspalten und und und…

Das muß eine kritische Masse erreichen. Jeder muß heraus aus seiner bequemen Zuschauerhaltung und realisieren, daß auch er – scheinbar „klein und unbedeutend“, wie er ist – Wirkung haben kann. Jeder kann etwas tun!

- Alle paar Jahre sein Kreuzchen machen,
- Parteien mit 3 Buchstaben
- wahl-o-mat
= KINDERGARTEN!

Wer auf dieser geistigen Ebene, die seit zig Jahren jedem Kind anerzogen wurde, verharrt, den nenne ich „Totengräber der Demokratie“ und Beihelfer zum heutigen Merkel- und EU-Regime. Das ist Selbstkastration, und da sind wir alle zusammen heute.

Hier geht es aber jetzt um mehr, um viel mehr. Da würden viele erst merken, was es heißt, hier in Deutschland wirklich zu leben – und aus dem eigenen finsteren Loch, in dem man (geistig) bislang vegetiert hat, herauszukommen.

Ich möchte dazu eine andere, vermutlich ungewohnte Perspektive vorschlagen. Parteien sehe ich nicht als Behältnisse, „in“ die man sich begibt oder mit denen man sich gar identifiziert. Dann werden sie zur Beschränkung. Und wenn man schon so denkt, bevor man sich dort „hinein“ begibt, dann hat man sich schon verkümmert: Ende der Freiheit. Dort laufen dann die üblichen Mobbereien, Intrigen und Hahnenkämpfe ab (wie überall in solchen Gruppen, ob Fußball- oder Kaninchenzüchterverein). Wer sich mit solchen Gruppen (v.a. politischen Parteien, die darin mehr Religionsgemeinschaften ähneln) identifiziert, der läuft mit einem unsichtbaren Schild herum, da steht drauf: Partei XYZ, die Guten, wir müssen alle überzeugen, zu uns zu kommen, und dann werden wir die Welt beglücken. Das meinte ich mit „Kindergarten“. Es ist Retardierung; die Erfahrungen, die man da sammelt, schaden mehr als sie nützen. Weil es nicht funktioniert.

Das andere ist meine Idee der Plattform. Wo kann ich mich am meisten einbringen, wo lerne ich dazu, was fördert nicht zuletzt auch meine Entwicklung? Wo kann ich mein Anliegen am besten vertreten? Bei mir geht das über Kommunikation, am besten z.Zt. übers Internet, aber auch über persönlichen Austausch. Auch über Bücherschreiben. Das bringt mir mehr als Diskussionen, bei denen nichts herauskommt. So etwas ist für mich pure Zeit- und Energieverschwendung.

Eichelburg (den ich hier nicht als Vorbild hinstellen möchte, sondern als Beispiel), erreicht mit seiner Webseite viel mehr, als wenn er in einer Partei wäre. Das ist sein Ding; da geht für ihn die Post ab, und das überträgt sich dann auf viele. Dadurch entsteht Bewegung, Änderung.

Ich finde, man muß sich zeigen, sich einbringen, offen und ehrlich beitragen, was man beitragen kann – dann entwickelt sich das von selbst weiter. Solche Leute, die etwas anzubieten haben und die selbst dabei immer weiter lernen und sich entfalten, wirken wie Leuchttürme, inspirieren andere, ermuntern andere, ebenfalls herauszukommen aus dem „finsteren Loch“. Das Wichtigste ist, die Angst zu verlieren und die Selbstzweifel, ein unwichtiges, kleines Etwas zu sein, und um einen herum einer große, übermächtige Welt. Denn das ist Selbstbetrug.

Wenn wir mehr werden, die diesen Selbstbetrug überwinden, wird sich auch in diesem Land etwas ändern. Dann sind wir – allein schon als einzelne Person – viel mächtiger als alle Merkels und Obamas; denn das sind nur unfreie Marionetten.

Olga Förtsch: Vom Haben zum Wollen und zurück

MUST READ: Wieder ein hervorragender Text von Olga Förtsch, in dem die nicht existierenden Kleider unser pseudopolitischen “Kaiser” treffend vorgestellt werden. 

Auszug:

Eigenartiges Treiben herrscht hier: große Hektik, große Nervosität und eine auffallende Selbstlosigkeit, in der sich alle zu überbieten scheinen. Offensichtlich gehört es einfach zu den Spielregeln,  genauso wie die Gewohnheit, Bedürfnisse und Wünsche auszusprechen, indem man sie leugnet.

„Die Bundesregierung teilt mit: ‘Sarkosy hat    nicht mit   Euro-Auszug gedroht.’“

„Die Bundesregierung sieht    keinen Grund für Griechenland-Hilfe.“

„Ratspräsident Van Rompuy warnt vor einem Kollaps der Euro-Zone, doch Kanzlerin Merkel sieht keine Gefährdung. Irland will keine Hilfsgelder, doch die EU stellt sie bereit.“

„Deutsche Regierung strikt gegen Euro-Bonds.“

„Brüderle sieht    keine Inflationsgefahr für den Euro.“

„Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero warb um Vertrauen für sein Land. Es sei ‘absolut ausgeschlossen’, dass Spanien auf den Euro-Rettungsfonds zurückgreifen müsse.“

„Die Euro-Finanzminister sehen keine Notwendigkeit, den Euro-Rettungsschirm zu vergrößern.“

Nur der US-Botschafter Philip Murphy scheint sich diesem Chor nicht anzuschließen „Vor allem kommt es jetzt darauf an, dass wir die „’Euro-Rettung‘ als Story am Köcheln halten. Genial war es, wie wir vergangene Woche plötzlich Belgien ins Spiel gebracht haben!“, schreibt er erfreulich offen in einer seinen letzten Depeschen, die er über die Geheimkanäle nach Washington gekabelt hat.

Im Land der Tief-Schlafenden

Gefunden bei “Der Reisende”:

Sarrazin

Nun schreibe ich auch noch etwas zu der Sarrazin-Debatte, allerdings nicht darüber, ob er recht hat oder nicht, auch nicht darüber, wie es um die Integration in Deutschland bestellt ist.

Was ich interessant an dem ganzen Schauspiel fand, war die Art und Weise, wie Sarrazin selbst seine Meinung vorgebracht und vertreten hat und wie das auf der anderen Seite seine Kritiker getan haben.

Es war immer so, dass Sarrazin sich ruhig und sachlich äußerte, manchmal fast bedächtig, manchmal auch etwas stammelnd, anscheinend aufgrund eines Sprachfehlers.

Seine Kritiker dagegen waren immer gleich auf 180. Reagierten im Ton der höchsten Empörung und waren kaum zu beruhigen. Das brachte Sarrazin allerdings nicht aus der Fassung.

Ich erinnere mich besonders an eine Talkshow (Beckmann), wo man an den Gesichtern unglaublich viel ablesen konnte. Nämlich: Sarrazin vertritt seine eigene Meinung, die sich aufgrund seiner Erfahrungen herausgebildet hat, seine Kritiker dagegen sind Vertreter der Political Correctness, die gar keine eigene Meinung von sich geben, sondern lediglich sagen, was innerhalb der Medienlandschaft der herrschende Konsens ist.

Schon wie Sarrazin angeguckt wurde, war sehr interessant. Ich konnte förmlich sehen, wie in den Köpfen seiner Gegner sich gleichgeschaltete Gedanken abspulten und niemand im entferntesten bereit war, ihm wirklich ohne vorgefertigte Meinung zuzuhören.

Es wäre etwas ganz anderes, wenn jemand sagen würde, ja Herr Sarrazin, ich habe aber andere Erfahrungen gemacht, in meiner Stadt gibt es eine tolle Gemeinschaft von Türken, Arabern und Deutschen, kaum Bildungsunterschiede und von anderen Städten weiß ich Ähnliches. Das wäre dann ein wirkliches Gespräch.

Stattdessen gackerten seine Kritiker wie die wildgewordenen Hühner umher.

Der Höhepunkt der Verarschung war für mich übrigens, als Angela Merkel - nachdem sie Sarrazins Buch ungelesen niedergemacht hatte - forderte, es müsse eine Integrationsdebatte ohne Tabus geben. Dazu erübrigt sich jeder Kommentar.

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Eigentlich geht es nur um diesen Unterschied: Haben wir es (in jeglichem Fall) mit selbständig denkenden, wachen Menschen zu tun, oder mit tiefschlafenden Automaten, die nur mechanisch reagieren?

Eine Diskussion mit Tief-Schlafenden ist von vornherein sinnlos. Genausogut kann man mit einer Betonwand sprechen.

Das Interessante an dem momentanen Zustand der Politik, und insbesondere der dort Herrschenden und der im korrupten Parteienfilz Aktiven, ist das Ausmaß, in dem die Reflexhaftigkeit des sofort zuschlagenden Tiefschlafs inzwischen Überhand gewonnen hat.

Zumeist ist das ein wichtiges Vorzeichen von kommenden Katastrophen, hier vermutlich: des Währungscrashs mit vielen (Millionen?) Opfern, oder eines von dieser herrschenden Clique angezettelten Krieges, ebenfalls mit vielen (Millionen?) Opfern.

Noch einmal: der hypnotische Tiefschlaf führt fast zwangsläufig zur Katastrophe, zur Vernichtung.

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Ein zum Sarrazin-Beispiel sehr ähnliches Beispiel ist die heutige Wilders-Rede in Berlin. Nüchtern und klar vorgetragen. Auch hier muß man nicht derselben Meinung sein — eigentlich sollte zuerst der eigene Kopf eingeschaltet und ruhig nachgedacht und das Gehörte/Gelesene erwogen werden. Stattdessen werden die inzwischen leider üblichen reflexhaften Totschlagparolen ausgegeben: “Rassist”, “Rechts-Populist” usw.

Es ist auch recht merkwürdig, daß sich alle diejenigen, die sich gerne für Multikulturalität und Toleranz aussprechen (ob sie das im eigenen Leben wirklich so praktizieren, weiß keiner so genau), kategorisch weigern, die aggressive Eroberungsnatur des Islams zur Kenntnis zu nehmen, und genauso wenig zur Kenntnis zu nehmen, daß die islamische Scharia jeglichem hiesigen Verständnis, was ein Rechtsstaat ist, komplett zuwiderläuft und damit per se rechtswidrig ist. Man könnte glatt behaupten, diese Art “Toleranz” bestünde zuallererst darin, grundlegende Tatsachen nicht mehr wahrhaben zu wollen.

Man könnte glatt behaupten, diese Art “Toleranz” bestünde zuallererst darin, Tatsachen nicht mehr wahrhaben zu wollen.

Und es stimmt: Mit Menschen, die das tun, kann man wirklich nicht mehr diskutieren; man kann nicht mal mehr sinnvoll mit ihnen reden.

ftd über Thilo Sarrazin: “Deutschland schafft sich ab”

Erstaunlich sachliche Kritik zu einem erstaunlich sachlichen Buch.

Im Grunde stehen in dem Buch lauter Selbstverständlichkeiten, die jeder, der auch nur ein bißchen nüchtern und selbständig nachdenkt, selbst bestätigen wird.

Aber eben das ist im gegenwärtigen Umfeld des deutschen “Zeitgeistes” nicht möglich. Da wird alles verteufelt und verhöhnt, was nicht zum Schmalspurdenken der selbsternannten Mainstream-Korrektheit — sprich: zum Blöken der Hammelherde — paßt.

Ganz gleich, um welches Tabu es sich handelt: das Allerschlimmste ist es, daß überhaupt ein Tabu als solches identifiziert und benannt wird — überhaupt daran zu denken, überhaupt zu zweifeln und überhaupt selbst weiterzudenken wird dort schon als gefährlich genug angesehen. Am liebsten würden sie es ganz verbieten. Das ist genau das, was ich den “Neuen Faschismus” nenne, und der regiert, Hand in Hand mit dem betrügerischen Falschgeldsystem, immer noch. Bis ebendieses morsche, billige und hohle System durch seine eigene Inhaltslosigkeit und künstliche Aufgeblasenheit selbst verpufft. Da braucht man sich gar nicht groß die Mühe zu machen, dagegen anzuargumentieren und Debatten auszufechten. 

Mein E-Mail an die Partei der Vernunft

Hallo Herr Brechlin,

danke dafür, daß Sie sich die Zeit genommen haben, auf mein Mail genauer einzugehen. Deshalb möchte ich auch noch etwas ausführlicher antworten.

Mit Sicherheit hat nicht alles, was Sie als Feedback bekommen haben, mit reinem konsumistischen “Gemecker” zu tun (ich weiß, was Sie meinen, da ich mich als aktiver und selbstverantwortlicher Mensch auch ständig an derartigen Personen reibe und weiß, wie stark diese inzwischen überwiegen). Es geht hier wirklich um etwas ganz anderes, nämlich um die richtigen Grundvoraussetzungen.

Ich stand monatelang, wenn nicht schon 1 Jahr lang Ihrer Partei sehr wohlwollend gegenüber, und tue das auch jetzt noch. Die von mir zuletzt angesprochenen Punkte sind sicher kein Gemecker und nicht konsumierend oder bloß nörgelnd. (Dieselben Punkte werden im Gros auch auf Hartgeld.com durch zahlreiche Beobachtungen etlicher Schreiber untermauert - das sollten Sie vielleicht doch nicht so vorschnell abtun, denn die Leute haben durchaus recht!) —> Wenn Sie den Namen und den blassen Auftritt nicht ändern, werden Sie keine Chance haben. Sie merken es ja auch jetzt schon an der geringen Resonanz. Inhaltlich würden Sie auf eine große Resonanz treffen, aber so, wie das vermittelt wird (viel zu lasch und trocken, ohne jede “Power”, akademisch und emotional frigide), wird das nie etwas. Da können Sie sich noch so ins Zeug legen und ihre ganze Energie ins Projekt investieren. Zuerst müssen doch mal die Grundvoraussetzungen stimmen. Mit ein bißchen Mindesterfahrung in Marketing merkt man sofort, was da schiefläuft. (Ein Geschäftsmann, der in diesem Stil Produkte verkaufen wollte, würde auch bald pleite gehen. So ist das eben. An der Psychologie der Kunden kommt kein Anbieter vorbei - für wie dumm und beschränkt er diese Kunden nun auch immer halten will. Er bestraft einfach nur sich selbst. Er weiß es zwar besser, aber davon hat er nichts.)

Ich gehe jede Wette ein, daß alle diese Aspekte in Ihrer Partei bereits zur Sprache gekommen sind und abgetan wurden. Genau das ist mein Eindruck.

Wenn man es genau bedenkt, ist das auch eine Art Katastrophe für die deutsche Politik: eine wieder mal vertane Chance. So werden gute Inhalte schon im Vorfeld kastriert.

Diese Koalition hat nicht Angst vor dem Sparen, sondern vor den Lobbies. Deshalb wird immer dort “gespart”, wo sich keine Lobby befindet — bei den Lohn-/Steuer-/Konsumsklaven.

Jetzt ist Selbsthilfe gefragt!

Hartgeldclub Nürnberg, News-Eintrag 11.6.2010:

NRW bringt offensichtlich keine stabile Regierungskoalition zustande. Schwarz-Gelb hat den Rückhalt in der Bevölkerung ebenfalls verloren. Die Richtung ist offensichtlich: Die BRD driftet so langsam in Richtung Regierungsunfähigkeit. Was innerhalb Deutschlands passiert, passiert auch innerhalb der EU.

Es dürfte inzwischen jedem logisch denkenden Menschen klar sein, wohin die Reise geht.

Nochmals der dringliche Appell an alle, die das Ding bislang nicht ernstgenommen haben:

Vermeiden Sie Abhängigkeiten so weit wie möglich und treffen Sie Vorsorgemaßnahmen, damit Sie zumindest einige Zeit ohne fremde Hilfe (über-) leben können. Der Staat, Ihre Kommune etc. wird Ihnen in einer Notsituation nicht mehr oder nur unzureichend helfen können. Das Wohlfahrtssystem kann nicht mehr lange aufrechterhalten werden.

Es wäre ein Irrglauben, dass eine (noch) sozialistischere Regierung in diesem Aspekt bessere Leistungen bieten würde. Eine Verbesserung der Situation ist nur über die Eigeninitiative der Bürger möglich. Leider ist die Fähigkeit und der Wille zur Kooperation nicht mehr (oder: noch nicht) besonders ausgeprägt, da sich bislang jeder auf die staatliche Fürsorge verlassen konnte, und das auch hat.

Mein Kommentar: Jeder, der sieht, wie es weitergehen muß, kann sich täglich grämen, sich schlecht fühlen und über das Desinteresse von 99% der Bürger entsetzt sein — oder er beginnt bereits jetzt zu tun, was er tun kann. Im selben Moment wird ihn auch die Bedrücktheit wieder verlassen, die eine klare Sicht der Verhältnisse stets zuerst auslösen wird.

Ich werde weiter Vorsorge betreiben (gesundheitlich, beruflich und finanziell) und meine dabei gewonnenen Einsichten ins Praktische Selbsthilfe Wiki einbringen. Der allergrößte Fehler ist jedenfalls, sich über die Beschränktheit anderer zu mokieren und sich davon selbst herunterziehen zu lassen.

Lesen Sie hierzu bitte auch folgenden treffenden Beitrag:

Video: Horst Köhler, Twitter, Facebook, Eine Geschichte über die Macht des Netzes. ZDF

Siehe auch meine Kommentare zu Köhlers unsäglichen Aussagen:

Mein Kommentar im Klarblick-Blog vom 29. Mai 2010:

Heraus kommt ganz einfach: Wenn hier das GG wirklich gelten würde, wäre der Mann schnell per Gerichtsbeschluß abgesetzt und dürfte sich mindestens für ein paar Jahre eine Gefängniszelle von innen anschauen.

Es ist das, was hier herauskommt: daß die BRD eben inzwischen mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr am Hut hat. Das ist einfach ein Verbrecherstaat, und die Leute merken es inzwischen.

Nun reagiert nun einfach jeder entsprechend seinem eigenen Charakter und Gerechtigkeitsempfinden. Die meisten Deutschen stört so etwas nicht wirklich mehr — und das beweist, daß die Geschichte sich auch hier tatsächlich wiederholt. Da hat sich nichts geändert.

Auch das schöne “Erziehen zur Demokratie” seit Ende 1945 hat praktisch keine Spuren hinterlassen — weil man Menschen, die so sind, auch nicht anders erziehen kann.

Wir werden uns in den kommenden Jahren noch so richtig detailliert in die neue Diktatur BRD einleben und eingewöhnen können — ebenfalls jeder nach eigenem Charakter und Denken.

Hier geht es um gigantische Summen, die Deutschland das Genick brechen werden - und die SPD- und Grünen-Fraktionen enthalten sich der Stimme! Lediglich die Dunkelroten zeigen ihren Willen deutlich an - Bravo! Für mich sind die SPD und die Grünen gestorben. Diese Parteien sind so abgrundtief zu verachten, dass es dafür überhaupt kein Wort gibt. Sie sind tot. Punkt.

Zur CDU/CSU/FDP. Dass die Regierungs-Parteien das Teuro-Rettungspaket durchpeitschen würden, war ja schon klar gewesen - auch dafür meine tiefste Verachtung. Sämtliche Parteien, die diesem Gesetz entweder ihre Stimmen gegeben oder ihre Stimmen enthalten haben, zeigten damit völlig klar, dass sie gegen das deutsche Volk regieren. Das sollte jetzt selbst dem Dümmsten klar geworden sein.

Alle genannten Parteien - mit Ausnahme der Dunkelroten - und sämtliche Beteiligten an diesem perversen Gesetz sind damit zu Unpersonen geworden. Jeder Bürger dieses Landes, der noch an diese Parteien glaubt und sie wählt, ist entweder dumm oder zutiefst ignorant und auf eine Stufe mit diesen Politverbrechern zu stellen.

Diese Heuchlerin von Bundeskanzlerin wagt es, uns Kriegsverbrechen vorzuhalten und behauptet, dass wir Deutschen deswegen zahlen müssen. Sie ist die heutige Verbrecherin - das andere war vor 60 Jahren - dieses Verbrechen ist aber HEUTE geschehen, und sie wird dafür büßen!