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Radio Reschke 1b: Festtagsnachlese (Nachtrag)

Entschuldigung zu falscher Wortwahl in Video Teil 1 - Problem der Marionettencharaktere in der aktuellen deutschen Nachkriegspolitik - Müdigkeit, Verwöhnheit und Desinteresse weicht Demokratie auf - Pseudopolitiker und “Klone” als Folge - Schäffler und die FDP-Führung - Authentische, mutige Charaktere: Vaclav Hawel, Nelson Mandela, Ron Paul

Olaf Henkel: Unser Politiker sind Duckmäuser

Er sagt, was alle Bürger bereits wissen:

Der frühere Chef des Bundes der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Olaf Henkel hat die duckmäuserische Haltung deutscher Politiker kritisiert. In seinem neuen Buch „Rettet unser Geld“ schreibt er, daß vermutlich die Niederlage von 1945 und die Uno-Feindstaatenklauseln die Ursache dafür sind, daß sie sich ständig „vor dem Ausland ducken“.

Der ehemalige Chef von IBM Deutschland kritisiert darin den „Betrug“ der Euro-Teilnehmerstaaten, die wegen ihrer hohen Staatsausgaben jetzt auf die Unterstützung anderer Staaten wie Deutschland angewiesen sind. Deutschen Politikern dagegen wirft er einen „Putsch“ gegen die Verfassung und „Untreue“ vor. Zudem sei Deutschland eine „Maulkorb-Republik“, in der Tabus und eine falsche Moral die Meinungsfreiheit einschränkten.

Über die Motivation der deutschen Politiker, ausländischen Forderungen immer wieder nachzugeben, heißt es in dem Buch: „Ja, oft hatte ich das Gefühl, daß unsere Freunde diesseits und jenseits  des Atlantiks geradezu darauf spekulierten, daß wir uns grundsätzlich duckten, weil wir nun einmal daran gewöhnt waren oder weil wir ‘den Krieg verloren’ hatten oder in der UN-Charta formal immer noch als ‘Feindstaat’ gelten, auch wenn wir wieder als temporäres Mitglied im Sicherheitsrat sitzen dürfen.“

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5cab646e6e7.0.html

An den Beispielen unseres Staatsoberhauptes und am Fall Roland Koch sieht man, wie sehr man sich auf die Politik verlassen kann: Gar nicht.

Wenn sie nicht mehr wollen oder die Probleme zu groß werden, dann treten sie einfach zurück und entziehen sich so der Verantwortung. Ebenso ist es, wenn die Amtszeit ausgelaufen ist.

So können wir nur mit großem Unbehagen an Norbert Blüm mit seiner Rentenzusage und an Sigmar Gabriel mit dessen üppiger Solarförderung denken. Diese Liste ließe sich lange fortsetzen …

Es ist eigentlich eine verlockende Aussicht, Politiker zu werden: Man macht Politik, solange sie einem etwas bringt und Spaß macht. Spürt man dann einen Überdruss, tritt man zurück und entledigt sich so seiner Verantwortung. Das sollten mal alle Steuerzahler oder Schuldner machen …

Was lernen wir daraus?

Gerade in Zeiten wie diesen gilt das Motto „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner!“ mehr denn je. Jeder von uns sollte erkennen, dass wir von der Obrigkeit keine nennenswerte Hilfe erwarten können.

Ganz im Gegenteil, wir müssen die Fehler der Politik ausbaden. Dies spüren wir alle durch Leistungskürzungen und Steuererhöhungen, die demnächst verkündet und vollzogen werden.

Aus dem aktuellen Newsletter von Gerhard Spannbauer

Mit der Einführung des Kredit-Geldes haben die herrschenden Politiker und Banker erkannt, dass sie mit Hilfe der Notenpresse quasi ohne Kosten endlos Papier-Geld herstellen konnten. Für die Politiker war dies ein „Geschenk Gottes“, da sie fast ohne Rücksicht auf die Finanzierbarkeit ihrer Ausgaben Kriege führen und andere Wohltaten an ihr Volk verteilen konnten.Die großen Kriege des letzten Jahrhunderts konnten nur mit der Aufgabe des Gold-Standards geführt werden. Ansonsten wären sie wohl nach wenigen Monaten nicht mehr finanzierbar gewesen und man hätte in einem System des Gold-Standards die Kampfhandlungen aus Geldmangel abbrechen müssen. Für viele Fürsten, Könige und Kaiser der vorangegangenen Jahrhunderte war die Geld-Beschaffung das schwierigste Problem, um Kriege führen zu können.

Mit der Einführung des Kredit-Geldsystems sind Banker und Politiker eine Allianz eingegangen: Die Banker erzeugen Geld aus dem Nichts, damit die Politiker ihre Wohltaten ohne Steuererhöhungen an ihr Wahlvolk verteilen können. Und die Banker können mit dieser Macht über das Geld immer größere Teile der Real-Wirtschaft unter ihre Kontrolle bringen.

Betriebs- und Volkswirtschaft sind an Schulen Mangelware, zum Glück für die Politiker. Aus Unkenntnis glauben die Wähler dann wirklich, dass Währungsspekulanten Griechenland in Bedrängnis brachten und nicht dessen fiskalischer Schlendrian. Dass Deutschland mit seiner Exportorientierung Schuld an der Verschuldung anderer Länder hätte und nicht deren exzessiver, kreditfinanzierter Konsum. Oder dass Leerverkäufe dem Markt schaden und nicht einfach eine weitere Möglichkeit darstellen, seine Markteinschätzung auszudrücken.

Die, nicht unwesentliche, Unterscheidung zwischen gedeckten und ungedeckten Leerverkäufen wird regelmäßig übergangen. Wenn hier selbst Professoren regelmäßig Unsinn daherreden, muss es einen nicht wundern, wenn die Bevölkerung der Politik regelmäßig auf den Leim geht, oder die Politik sich selbst. Um so widerlicher ist es, wenn ein Politiker wie Roland Koch ausgerechnet bei der Bildung sparen will, auch wenn es nur konsequent ist, da gerade Populisten auf die Unkenntnis ihrer Wähler angewiesen sind.

Diese PolitBankster tun einfach, was sie wollen, regieren nicht für, sondern gegen das Volk und zwingen uns dann zum Sparen. Keiner soll glauben, dass seine Rente noch sicher ist.

Ich will niemandem Angst machen - aber jeder sollte sich klar machen, dass seine Zukunft eventuell anders aussieht, als er es sich vorgestellt hat. Ich weiß von meinen Eltern, dass sie fest davon ausgehen, dass ihre Rente sicher ist und jeder Versuch, hier Aufklärung zu betreiben, endet in Ungläubigkeit, Unsicherheit und unterschwelliger Angst. Viele ältere Menschen sind oft nicht mehr in der Lage, zu verstehen, dass der Staat sie nicht beschützt, sondern beraubt. Sie können es nicht nur nicht verstehen - sie wollen es nicht verstehen und da versagt jede Aufklärung.

Jedem Rentner und Pensionär, der Geld übrig hat, sei dringend angeraten, das Geld in sicheren Werten anzulegen. In solch unsicheren Zeiten sind Edelmetalle ein sicherer Hafen. Aber man darf nicht einem Herrn Tenhagen glauben, für den Gold nicht essbar ist. Wandeln Sie soviel wertlose Euros in Edelmetalle um, wie sie können und entbehren können. Glauben Sie nicht dem Staat und seinen Helfershelfern, denken Sie selbst nach und informieren Sie sich. Denken Sie immer daran: es geht um Sie und Sie sind derjenige, dem Sie am meisten am Herzen liegen - die anderen denken nur an sich und ihren eigenen Vorteil. Denken Sie an den Ihren.

Ja, ja, die Grünen…

Habe gerade ein wirklich aussagekräftiges Bild einer (eines?) Grünen gefunden. Unbedingt sehenswert: Link

Solch ein Bild (wie unten, Merkel und Sarkozy), sagt eben doch viel, viel mehr aus als 1000 Worte.