Alle Artikel mit dem TAG: Preismanipulationen

Heute: Brutaldrückung - und ihr Hintergrund

Gold und Silber sind in diesen Wochen drauf und dran, stetig nach oben zu steigen. Denn die Fundamentaldaten (Griechenland-“Rettung” durch EZB-Papiergelddruckorgien im Stile von Quantitative Easing als letzter Ausweg vor dem drohenden Euro-Crash) zeigen eindeutig nur in diese eine Richtung.

Nun ist aber sowohl der Gold- als auch der Silberpreis kein Marktpreis. Das wurde schon zuvor hier beschrieben, begründet und in etlichen Beiträgen auch nachgewiesen.

Wir sehen hier auch wieder eindeutig eines: daß die Markt-Fälscher, vorweg die Zentralbanken FED und EZB, Gold und Silber - das einzig echte und nicht-fälschbare Geld - viel ernster nehmen als die Durchschnittsbürger sowie die typischen Mainstream-Journalisten (letzere wissen ganz genau, was ihnen blüht, wenn sie dieses heiße Thema in die Hand nehmen und es wagen, dazu näher zu recherchieren).

Vor diesem Hintergrund erleben wir heute nachmittag eine in diesem Ausmaß wahrhaft historische Preisdrückung an der COMEX (Gold in wenigen Minuten von 1790 auf unter 1720; Silber von 37,50 auf 34!).

Hier weiterer Lesestoff mit Hintergrund-Infos zu den Gründen der Marktmanipulationen (Lars Schall Blog: Ein neuerlicher Goldmarkteingriff):

Der Marktanalyst und Goldminen-Unternehmer Jim Sinclair schreibt, dass die heutige Aktion im Goldmarkt eine “Intervention” war, die als “Schaufensterdekoration“ (“window dressing”) für mehr “quantitative Lockerung” der Notenbanken fungierte:

http://www.jsmineset.com/2012/02/29/todays-window-dressing-fall-in-gold/

Das Ganze erinnert immer mehr an Kriegspropaganda. Da zählen Fakten und die Wahrheit bekanntlich gar nichts mehr. Sondern alle Manipulationen der öffentlichen Meinung haben immer einen ganz bestimmten Zweck, und es wird alles in Gang gesetzt werden, was immer möglich ist, um das falsche Bild weiter aufrechtzuerhalten. Genau das ist Dreh- und Angelpunkt aller gegenwärtigen Manöver des Falschgeldsystems: Das immer wertloser werdende Papier-Falschgeld muß weiterhin als allein vertrauenswürdig, solide, wertbeständig, zuverlässig, quasi als einzig wahre Möglichkeit des Sparens und Wirtschaftens gezeichnet werden, sei es in Wahrheit auch genau umgekehrt herum. Gold und Silber sind die brandgefährliche Alternative, und deshalb muß von diesen Kreisen alles nur Mögliche unternommen werden (und wird auch unternommen werden), damit dieser falsche Schein möglichst lange aufrechterhalten werden kann. “Koste es, was es wolle.”

Keiser Report: Interview mit David Morgan zur Finanzkrise und zur Entwicklung des Silberpreises

In diesem Interview sagt David Morgan eine Verdoppelung des Silberpreises bis zum Ende des Jahres 2012 voraus.

Morgan erklärt diese Voraussage mit denselben Grundvoraussetzungen, wie sie hier bei wertperspektive.de immer wieder angesprochen werden: Reines Gelddrucken muß und wird die Preise der echten, von den Regierungen und Zentralbanken nicht fälschbaren Werte automatisch steigen lassen. Daran können auch zwischenzeitliche Manipulationen nichts ändern.

Morgan:

Ein Stück Papier kann auf Dauer nicht den Wert eines Stückes Gold aufwiegen. Diese Tatsache läßt sich auf Dauer nicht weglügen.

Weiter fährt er fort, daß die Leute, die Papier, also als Zertifikat, besitzen, mit denen ihnen ein Anrecht auf die Auslieferung physischer Edelmetalle versprochen wird, aufwachen werden. Und dieser Vorgang hat bereits begonnen.

Angesprochen wird auch der Bond-Markt (Staatsanleihen) als Hauptschlüssel des Finanzsystems. Da eben hier das “Luftgeld” herkommt (ungedecktes Geld in Form immer größerer Schulden, und das sind in letzter Instanz Staatsschulden), schnürt sich für das bisherige Finanzsystem auch an diesem Punkt die Schlinge immer mehr zu. Die Investoren, die den Braten riechen und wissen, daß die Ratings sinken müssen, werden nun nach und nach aus diesem immer unsicherer werdenden Markt verschwinden. Damit bricht die wesentliche Grundlage des Geldsystems zusammen. Am Ende bleiben nur noch die Zentralbanken, die diese Schulden aufkaufen werden — was nichts anderes als beschleunigtes Gelddrucken bedeutet und zur systematischen Zerstörung der Papierwährungen führen wird.

Morgan nennt die Zahl von 3,6 Milliarden US-$ pro Tag, die ohne Deckung neu gedruckt und ins Finanzsystem eingespeist werden. Und niemand von diesen Leuten hat eine echte Lösung für das Desaster.

Die Betrügereien hinter dem MF-Global-Bankrott werden weiteres Mißtrauen in Papierwerte säen und mehr Leute in den physischen Markt treiben.

Morgan:

Das System bricht vor unser aller Augen zusammen.

Nicht nur der Gold-, auch der Silberpreis wird regelmäßig manipuliert

Systemhörige Mainstream-Journalisten brechen anläßlich solcher Aussagen reflexartig in “Verschwörungstheorie”-Geplärr aus. Beim durchschnittlichen Medienkonsum-Zombie, der alles derartige sofort und unbesehen glaubt, nur weil es “von oben” verkündet wird, fällt dann bereits die Klappe und jegliches Weiterdenken ist von vornherein chancenlos.

Jeder, der sich ein bißchen näher mit Gold- und Silberpreisen auseinandersetzt, kann gar nicht umhin kommen, die Kurs-Anomalien zu bemerken. Es wird dann sehr schnell offensichtlich, daß Marktwirtschaft hier schon längst nicht mehr gilt, sondern bloß noch gesteuerte Planwirtschaft.

Auch der folgende Beitrag in den Goldseiten von Dimitri Speck geht diesem Thema genauer nach:

Zitat:

Am 5. August 1993 begannen systematische Interventionen gegen Gold und Silber. Sie halten bis heute an. Ein wichtiges Mittel dazu sind schockartige Kursrückgänge. Die Akteure bevorzugen für die Kursschocks bestimmte Zeitpunkte, so daß sie sich in durchschnittlichen Intraday-Charts nachweisen lassen.