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Kommentar zu einer Prognose

Einige Anmerkungen zu dieser Prognose: Stansberry: Here’s What Will Happen Next.

Das paßt recht gut zu meinen Voraussagen aus dem Beitrag 

Ich finde das, was auf der Seite steht, recht plausibel. Die EZB muß im Grunde genau dasselbe wie die FED machen, also QE. Ihr wird keine andere Wahl bleiben — wenn erst aufgrund des GR-Bankrotts die Großbanken, zuvorderst die französischen, ins Wanken kommen, gibt es für die EZB keine andere Möglichkeit: es müssen quasi unbegrenzte Geldmittel “bereitgestellt” werden (also aus dem Nichts erzeugt). Die Folge: extreme Beschleunigung der Inflation.

Ob Deutschland das will oder nicht! D wird nicht aus dem Euro aussteigen, sondern mit inflationieren. Denn Merkel wird ihren Kurs nicht mehr ändern, und Rot/Grün stehen ohnehin für Gelddrucken ohne Ende.

Die gesamte Logik, die sich hier entrollt, hat letztlich direkt mit dem Geldsystem selbst zu tun, also mit dem Konstrukt der FED: Dieses läuft à la Bernanke unweigerlich auf die Hyperinflation hinaus. D.h. sie, USA und Euroland, gewinnen nochmal ca. 1-1,5 Jahre, aber es wird schon vor dem Crash immer schlimmer werden. Und dann endlich werden auch die Deutschen merken, was dieses Geldsystem eigentlich ist und welche Folgen es zeitigt. Folgen, die jeder, der das System jetzt schon versteht, genau voraussagen kann, denn es gibt keine andere Möglichkeit.

Bis dahin können sich die Stuttgarter Direkte-Demokratie-Aktiven und alle sonstigen Protestler noch sinnlos den Kopf darüber zerbrechen, ob sie bei ihrer nächsten Demo 900 oder doch eher 1100 Mitmarschierer und Plakate-Halter finden oder nicht. Bis dahin können die Medien immer mal am Rande über Bosbach, Schäffler, über die Bedeutung irgendeines Nebensatzes von Rösler oder Seehofer berichten — das ist alles nur Geplänkel.

Die Wirkung des Gelddruckens, das ja bereits begonnen hat und nun nicht mehr aufhören, sondern ganz im Gegenteil immer mehr beschleunigt werden wird, sie ist es letztlich, die die große Masse der bisher noch schlafenden Bürger hierzulande aufschrecken wird. Und dann, ja dann erst wird sich alles ändern!

Nur der kleine Spießbürger hält noch an der Illusion fest

Der Mainstream macht sich angesichts des “gigantischen” Aufschwungs bereits über die verschiedenen, bekannten Krisenmahner lustig. Eine gewisse Häme verspüren ja auch wir “Hartgeldler”, wenn wir von Bekannten und Freunden mitleidige Blicke ernten. “Der DAX hat sich wieder auf über 6000 Punkte erholt!”. “Riester-Rente oder ein Bausparvertrag sind doch eine sinnvolle Vorsorge!” Wenn man argumentiert, dass es nicht besonders klug sei, am Ende des Kreditzyklus in papierene Finanzprodukte, egal welche, zu investieren, so trifft man in der Regel auf Unverständnis. Dabei ist das Spiel doch wirklich nicht allzuschwer zu durchblicken.

Kredit gewähre ich nur einem Schuldner mit guter Bonität, von dem ich einigermaßen sicher sein kann, dass er seine Schulden bedienen kann. In einem Kreditgeldsystem ist es deshalb von immenser Wichtigkeit, dass die überwiegende Zahl der vergebenen Kredite nicht faul sind. Ist das nicht der Fall, so darf man diesem System kein Vertrauen mehr entgegenbringen. Das gesamte Finanzsystem hat seine Bonität, und damit sein Vertrauen verspielt. Wenn man überhaupt noch Geschäfte macht, dann nur “Zug-um-Zug” Geschäfte, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Ware gegen Geld ist dabei nicht einmal ein echtes Zug-um-Zug Geschäft, da hinter dem Geld ja auch nur ein Kredit steht. Also muss der Empfänger von Geld (nichts anderes als eine abgetretene Forderung) dieses unverzüglich auch in “Hardware” einlösen.

Vermögenswerte auf Basis von Forderungen sind nur so gut wie der Schuldner, der hinter diesem Vermögenswert steht. Über 90% aller Vermögenswerte sind nicht mehr realisierbar.

Warum glauben Sie denn, haben amerikanische Multimilliardäre einen großen Teil ihres Vermögens “verschenkt”? Das war kein Opfer sondern ein kalkulierter Gläubigerverzicht. Die wahnwitzigen Millardensummen wären in ihrer Gesamtheit nie und nimmer realisierbar gewesen. Diese Milliardäre haben einen guten Teil ihres Vermögens längst in echte Vermögenswerte umgeschichtet, den Rest können sie abschreiben, weil sowieso real bereits verloren. Das ist Kalkül - und ein Indiz dafür, dass das System bereits kurz vor dem Ende ist.

Es läuft also auf einen Schuldenerlass hinaus, entweder auf freiwilliger Basis (wie das Gates und Co. vorexerzieren, oder unfreiwillig, wie es die Systemgläubigen bald tun werden.

Etwas aufzugeben, was ich sowieso nicht realisieren kann, ist kein wirkliches Opfer. Es zeugt lediglich von gesundem Realitätssinn, wenn man eine Illusion aufgibt. Buffet, Gates und all die anderen sind offensichtlich Realisten genug, sonst hätten sie es nicht so weit gebracht. Nur der kleine Spießbürger hält also noch an der Illusion fest.

“Am Lachen erkennt man den Narren!” Lacht nur, ihr Verblendeten, die ihr einer idiotischen Illusion nachhängt. Lacht über uns, und über Kassandra. Wie heißt es so schön? Wer zuletzt lacht, lacht am Besten.

HGCN: 17. August 2010 - Crashpropheten in der Krise

Die Ära des “Sparens” bricht nun an

Kurz vor dem Staatsbankrott stehende Staaten bzw. deren Politiker sehen sich nun gezwungen, ihren Bevölkerungen das “Sparen” als letzte Möglichkeit zu präsentieren.

Dies alles läuft unter der Voraussetzung ab, daß der eigentlich dahinterstehende Mechanismus des Geldsystems, das auf immer schnelleres Anwachsen der Verschuldung hin konzipiert ist — und “Sparen” könnte diesem Mechanismus nie entrinnen, ihn nicht einmal wesentlich verzögern —, nicht mal in Ansätzen begriffen worden ist. Es ist genau dies, was wir in den kommenden Monaten in der öffentlichen Diskussion (Medien, Politiker und Parteien) zu hören bekommen werden (da ja das Geldsystem dort grundsätzlich nicht thematisiert wird).

Die Staaten werden sich via IWF-Zwangsmaßnahmen kaputtsparen; es wird zu sozialen Unruhen kommen; am Ende steht derselbe Bankrott zu erwarten, da die Schulden ohnehin nicht zurückgezahlt werden können.

Hier (als Auszug aus hartgeld.com) einige der neueren Nachrichten zum Thema “Sparen”.

[12:30] AEP zum politischen Fallout des plötzlichen “Sparens”: Europe’s deflation torture is a gift to the Far Left

If Europe’s ultra-Left has so far reaped little dividend from the great “Crisis of Capitalism”, this will surely change as the eurozone’s 1930s policies of wage deflation sap the credibility of the governing centre and the EU itself.

Dieses neue, jetzt modische Sparen vor dem Staatsbankrott könnte tatsächlich die ganz Linken an die Macht bringen. Diese richten dann erst das totale Chaos an.

Aber es gibt keinen Ausweg mehr: entweder wird drastisch gespart oder die Währung kollabiert komplett. Dann kommt das “Sparen” für die Masse eben über die Inflation. In der Vergangenheit wurde auf Kredit gelebt, das ist jetzt vorbei - die “Normalzeiten” sind wieder da.

[12:30] So beginnt “richtiges Sparen”: IWF diktiert Schock Programm für Rumänien

Zu den wichtigsten Punkten des Pakets gehören die Senkung der Gehälter im öffentlichen Dienst um fünfundzwanzig Prozent, eine Kürzung der Renten um fünfzehn Prozent und Einschnitte von ebenfalls fünfzehn Prozent bei den Leistungen im Falle von Arbeitslosigkeit.

Aber es ist nur der Beginn. Da kann diese rote Website zetern, so viel sie will. Sobald der IWF nicht mehr zahlt, wird es noch viel grausamer.

[8:30] Die Angst vor dem Staatsbankrott kommt: Italien besiegelt milliardenschweres Sparpaket

Italien will seine horrende Staatsverschuldung in den Griff bekommen. Die Berlusconi-Regierung hat jetzt ein Sparpaket im Volumen von 24 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Kürzungen treffen vor allem den öffentlichen Dienst und das Gesundheitswesen.

Wie Eichelburg richtig voraussieht: Die Linken werden überall Oberwasser bekommen, jedoch werden sie, da sie nur noch mehr Schulden machen werden, für den endgültigen Ruin der Wirtschaft sorgen. Der Sozialneid wird die Kassen auch nicht mehr füllen — weil einfach nichts mehr da ist, außer Schulden.

Meine Prognose: Die Geschichte wiederholt sich eben doch, siehe die Entwicklung in den 1930er Jahren — als Folge der Ersten Weltwirtschaftskrise. Nach der Mißwirtschaft der Linken, die von funktionierenden Märkten am wenigsten Ahnung haben und das alte System völlig gegen die Wand fahren werden, erschallt dann wieder der Ruf nach “einer starken Kraft, die endlich wieder aufräumt”, sprich: die faschistische Diktatur wird von der breiten Masse als Erlösung begrüßt werden. Die Masse ahnt natürlich nicht, was sie sich damit antut und wie die Reise weitergeht. Auch eine faschistische Diktatur, die noch auf dem Falschgeldsystem basiert (und dessen letzte Konsequenz darstellt), wird mit diesem zusammen untergehen. Die Frage bleibt nur, wieviele Millionen Menschenleben das am Ende kosten wird.

Erst wenn der komplette Lebenszyklus des Falschgeldsystem bis an sein Ende durchlaufen ist und dieses ein für allemal diskreditiert ist als das, was es immer schon war: eine unerbittliche, menschenverachtende Krake, die jegliche Lebensenergie absaugt und verschwinden läßt, gibt es eine Chance zum Neubeginn mit echten Werten und dementsprechend echtem Geld.