Das sehr aufschlußreiche Diagramm mit den systemischen Risiken in zerohedge zeigt sehr klar, daß die “Heile Welt”-Show der Mainstream-Propaganda nun vorbei ist.
Man hat in den kommenden Tagen und Wochen vor allem auf die immer stärker eskalierende Krise in Spanien zu achten. Früher oder später wird es zu einer Situation kommen, wo Deutschland auch Spanien “retten” soll — und dann gibt es das erste wirkliche Problem.
Denn Griechenland war noch ein viel zu kleiner Fisch, um die anderen Euroländer mit in den Staatsbankrott zu reißen. Wenn aber Spanien drankommt, sieht das schon völlig anders aus. Ich bin mal gespannt, wie weit Merkel und Schäuble dann mit dem Betrug an den Deutschen noch zu gehen bereit sein werden!
Siehe auch:
Roberto Lavagna, Ex-Wirtschaftsminister Argentiniens, über die Rettung eines überschuldeten Staates.
Vorher, so wie jetzt hier bei uns, wird immer so getan, als könne die Politik den Märkten die Richtung vorschreiben. In Wirklichkeit sind die Politiker, insbesondere die jetzigen, die sich viel weniger mit Ökonomie auskennen als z.B. ein Ludwig Erhard, bloß Reagierende, die vor der Öffentlichkeit durch gekonntes Schauspielern und durch skrupelloses Lügen den Eindruck erwecken, sie hätten etwas unter Kontrolle. Kein Politiker hat irgend etwas “unter Kontrolle”. Je mehr der freie Markt beschädigt wird, desto größer kommt der Bumerangeffekt zum Tragen, wenn die Marktbalance kollabiert. Und auf den Straßen regiert dann der Mob.
Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann: wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlicher Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt.
Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang.
— Carl J. Burckhardt, Schweizer Diplomat, Essayist und Historiker
Am liebsten sagen sie den Regierungen, was sie tun müssen. Tatsächlich haben auch die Banker keinen blassen Schimmer, wie die Krise abgewendet werden soll. Wie in den 30er-Jahren gab es daher beim IWF-Meeting in Washington Beef Tenderloin, Tanz und Champagner - jedoch keine Antworten.
Diesem Beitrag der Mittelstands-Nachrichten ist nichts hinzuzufügen.
Lasse sich bloß niemand mehr von Merkels Lügenauftritten im Staatsfernsehen beeindrucken! Der Crash rückt nun immer näher. Wohl dem, der sich vorbereitet hat. Und wehe allen anderen!
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