Das Damokles-Schwert
Damokles war ein unzufriedener Höfling, der seinen Tyrannen um Macht und Reichtum beneidete. Der Tyrann Dionysios erkannte die Missgunst seines Gefolgsmannes und erteilte ihm eine Lektion: Er lud ihn zu einem Festmahl ein und wies ihm einen Platz zu, über dem ein scharfes Schwert an einem Rosshaar aufgehängt war. Damokles bemerkte während des Mahls das über ihm hängende Schwert, und es wurde ihm daraufhin unmöglich, das Mahl und alle anderen Annehmlichkeiten zu genießen. Er erkannte die Vergänglichkeit und Unsicherheit einer derartig exponierten Position.
Damokles hatte verstanden, dass aktuelle Zustände immer durch Gefahren bedroht werden, von denen man nicht wissen kann, wann sie zuschlagen werden. Ein schönes Bild für die Finanzkrise, wie ich finde: Die Menschheit sitzt auf dem Platz von Damokles, über ihr schwebt die Finanzkrise als Schwert an seidenem Faden, der jederzeit reißen kann. Der große Unterschied jedoch ist: Damokles blickte nach oben und erkannte die Gefahr – das tun nur die wenigsten der Menschen.
Die meisten Menschen halten ihren Blick auf dem Hier und Jetzt und glauben: Es funktioniert doch alles, warum sich also Sorgen machen? Und so bleiben sie sitzen auf ihrem Platz, in dem Unwissen, dass die Gefahr über ihnen schwebt und jederzeit sie treffen könnte, eingelullt von dem Gerede der Zweckoptimisten, das alles gut sei und bleiben werde. Die Krise wird weggeredet, um die Menschen auf ihren Plätzen zu halten – und doch schwebt der Crash wie das Schwert über uns als drohende Gefahr.
Quelle: krisenvorsorge.com
Mein Kommentar:
Im Unterschied zu dieser Geschichte handelt es sich bei “unserem” Damoklesschwert um einen sicher eintreffenden Mord. Es handelt sich auch nicht, wie immer fälschlich behauptet, um eine “Finanzkrise”. Sondern um eine geplante Zeitbombe. Diese ist im Falschgeldsystem bereits vor längerer Zeit eingeplant und scharfgestellt worden. (Steht alles in Radio Reschke genauer erläutert, so daß es eigentlich selbst der Dümmste verstehen kann — man braucht dazu noch nicht mal “Wirtschaftsexperte” zu sein. Man muß es dazu aber natürlich auch erst einmal zur Kenntnis nehmen wollen. Da hapert es eben leider. Es will — fast — keiner wissen!)
Natürlich ist das Gerede um einen “Aufschwung” eine dreiste Propagandalüge. Man hat festgestellt, daß die “einfachen Leute” praktisch jede Lüge zu glauben bereit sind, wenn sie nur in den Mainstreammedien verkündet wird. Seitdem das klar ist, wird nach Belieben getrickst und betrogen.
Und nicht nur das. Sondern wie gewisse Psychologen und Politiker schon seit längerem wissen, werden die besonders großen, unwahrscheinlichen und falschen Lügen auch noch besonders leicht geglaubt. Es besteht hier also zu etwaigen Hemmungen oder gar Gewissensbissen nicht der geringste Anlaß. Man kann eben, auch und gerade in der angeblich “aufgeklärten” modernen Epoche, mit den Menschen fast alles machen.
Und das werden wir nun auch am eigenen Leib erleben.


