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Alle Artikel mit dem TAG: staatsbankrott

Im BR-Fernsehen: Staatsschulden zahlt wie immer der kleine Mann

Wertperspektive 3: Flucht aus dem Euro

Ungedeckte Papierwährungen hängen vom Vertrauen ab - Edelmetalle als Gegenspieler - Verfall und Wiederaufstieg der EM-Preise - Medien: angebliches Platzen der “Goldblase” - Nachfolgender Goldanstieg, v.a. in Euro, wurde hingegen verschwiegen - Falsche Schlußfolgerungen der Charttechniker - Staatsanleihen-Krise - Frankreich verliert AAA-Rating, Herabstufung von 9 Euroländern - Italien vor Staatsbankrott - Heimliche Rettungsmanöver der EZB unter Draghi (Target2) - Ablenkungspropaganda (Beispiel tagesschau.de) - Ratingagenturen als Sündenbock - Fälschung der Arbeitslosen- und Inflationsraten - Silber hat die eigentlichen Anstiege noch vor sich - Propaganda gegen EM-Besitzer wird sich verstärken.

Als nächstes ist Italien dran

Jim Willie CB: Pathogenesis of Central Bank Ruin, 15. Dez. 2011

Kurz zusammengefaßt: Der Italien-Staatsbankrott wird dem Euro und der EZB das Genick brechen. Man achte auf den Zinssatz der italienischen 10-Jahres-Staatsanleihen. Dieser wird in Kürze wieder über 7 Prozent steigen, und zwar diesmal dauerhaft. Dem neuen Ministerpräsident Mario Monti wird keine Sanierung des Staatshaushalts gelingen, da Sparprogramme in dieser Krise nichts fruchten. Die Großbanken werden in die Krise mit hineingezogen werden. Weitere Hilfe durch (ungedeckte) Dollarzuflüsse seitens der FED wird nicht mehr fruchten.

Frankreich ist bereits in den Strudel hineingezogen und wird die Top-Bonität verlieren. Deutschland wiederum deckt 90% der französischen Staatsschulden, hängt also ebenfalls mit drin.

Die Dollar-Stärke ist nur vorübergehend und entspricht nicht den Tatsachen. Bei offensichtlichem Absturz des Vertrauens kommt unweigerlich die Hyperinflation, da es für die USA die einzige Möglichkeit ist, sich wieder zu entschulden.

Aus dem Text:

Das System hat sich inzwischen völligem Mißbrauch zugewendet, um noch einigermaßen eine Deckelung des Goldpreises zu erhalten, oder vielmehr um eine Kaskade von Lehman-typischen Firmenzusammenbrüchen in Europa zu vermeiden.

Der Papiergold-Preis (diktiert durch den bizarren COMEX Markt, zeitweilig bei $1740) divergiert immer stärker vom physischen Goldpreis (bestimmt durch die letzten großen Zukäufe von Privatanlegern, und laut einem Händler eher bei tatsächlichen $1950 stehend). Der Unterschied liegt also inzwischen schon bei $200 oder 12%.

Die Goldlager der COMEX sind leergekauft. Der Vorfall mit dem Bankrott von MF Global wurde inszeniert, um Auslieferverpflichtungen umgehen zu können.

Die Staatsbankrott-Premiere

Mit Griechenland werden wir in Kürze die erste Staatsbankrott-Premiere im Euroraum erleben. Ein guter Indikator ist der Zinssatz der 1-jährigen Staatsanleihen von GR; hier der aktuelle Stand bei Bloomberg (Mo. 9:45 = 107%):

Greece Govt Bond 1 Year Yield, (C) Bloomberg - für nähere Infos auf das Bild klicken. Siehe auch: 2Y und 10Y.

Was bedeutet das für uns? Der Euro selbst wird nicht kollabieren — vorläufig nicht. Später aber doch. Es wird klar werden, daß Griechenland kein Einzelfall ist, sondern nur der Vorreiter einer Reihe weiterer Bankrott-Kandidaten. Es wird wieder eine Zeit vergehen, dann kommt womöglich Italien dran. Italien herauszutrennen wird aber nicht mehr möglich sein, so daß der Euro als Ganzes platzen wird.

Dieses Szenario wird natürlich weiteren Auftrieb für die Edelmetalle geben. Edelmetalle sind in dieser Lage die einzig vernünftige Investition; man braucht kein Genie zu sein, um das vorauszusagen. Deshalb rate ich seit Jahren, so früh wie möglich aus dem Euro zu gehen und in Edelmetalle umzuschichten. Jeder, der hier zögert, wird kontinuierlich mit Verlust bestraft und kann sich dann später über sich selbst ärgern: “Warum war ich nur so dumm und habe das nicht früher gemacht?” Das wird in den kommenden Monaten und Jahren eine der gängigsten Aussagen zum Thema Finanzen, Euro, Dollar und allen anderen Papiergeldanlagen werden.

Das Thema Goldverbot wird dann auch immer gleich hochgebracht, sozusagen als “Killerargument”. Hierzu werde ich demnächst einiges sammeln und einstellen, damit das auch endlich einmal abgeklärt ist und abgehakt werden kann.

In diesen schweren Zeiten braucht man manchmal einfach etwas zum Lachen. Soeben habe ich dies im Gelben Forum gefunden:

Ich bin Euro-Befürworter, und das ist auch gut so!
verfasst von Stagflati

Eben komme ich vom Gottesdienst nachhause und muss erst mal meine Eindrücke verarbeiten. Letzte Woche hatte der Pfarrer ja in seiner Predigt über das schwere Los der Aktionäre gesprochen. Heute waren die Euro-Befürworter dran. „Auch die Kirche kann sich den irdischen Dingen manchmal nicht entziehen“, begann er seine Predigt. „In unseren Tagen ist so viel von Geld die Rede und so wenig von den inneren Werten.“ Innere Werte? Oh, dachte ich, kommt heute eine Goldbug-Rede, als Ausgleich für seine Shareholder-Predigt von letzter Woche?  …..

(weiter hier)

Wie geht es mit dem Euro weiter? - 2

Ich hatte gestern angekündigt, dazu mehr zu schreiben. Eichelburg sagt den Euro-Untergang für diesen September voraus. Ich hingegen halte mein Szenario 1 bislang für voll bestätigt. Die Wahrscheinlichkeit von Szenario 2 (baldiges Euro-Ende mit Währungsreform und Haircut) hingegen sehe ich weiterhin bei etwa 10 %.

Nun zu den Details: Alles hängt an der Bürgenkapazität von Deutschland. Das Berliner Regime wird die Bürgenrolle nicht abwerfen. Schließlich haben wir es nicht mit Volksvertretern zu tun, sondern mit Attrappen-Figuren, die für andere Auftraggeber arbeiten und in erster Linie den Vorgaben der USA sowie des Falschgeldsystems folgen. Dies drückt sich auch in der Verquickung mit verdeckten Netzwerken (Bilderberger, CFR, Atlantik-Brücke, Europa-Union usw.) aus, Netzwerken, die allesamt von Fädenziehern des außerdeutschen Interessenbereichs dominiert sind.

Um die Bürgenrolle loszuwerden, wäre eine 180-Grad-Wendung der gesamten deutschen Politik einschließlich der “Einheitsbreipartei”, die 100% der Parlamentssitze innehat, vonnöten. Wie sollte es dazu kommen? Es würde auf eine Revolution in diesem Land hinauslaufen. Dazu sehe ich zur Zeit nicht die geringsten Anzeichen. Mit anderen Worten: Deutschland geht “solidarisch” den Weg der PIGS-Staaten, und damit werden auch wir in den Staatsbankrott hineingerissen werden. Offen ist bloß der Zeitpunkt, und Prognosen, die auf kurzfristigen Totalcrash setzen, halte ich wie gesagt für voreilig. Am Endresultat ändert das aber nichts — ob früher oder später: der Kollaps ist unabwendbar; er ist inzwischen zwangsläufige Folge mathematischer Gesetzmäßigkeiten (denen sich auch die Politik, ob Schwarz/Gelb oder Rot/Grün nicht per Gesetzesbeschluß entziehen kann).

Eine offene Frage, der man näher nachgehen sollte, betrifft die Konsequenz der monströsen Bürgschaften. Es gibt Stimmen, die sagen, daß Deutschland nach dem allgemeinen, internationalen Totalcrash (von US-$ wie Euro wie auch allen anderen Papierwährungen) aus dieser Rolle einfach durch einseitige Vertragsaufkündigung aussteigen könnte. Das würde aber eine noch tiefgreifendere Revolution auf allen politischen Ebenen voraussetzen, als wir sie uns jetzt überhaupt vorstellen können. Nur ein völliger System-Reset, bei dem sämtliche Zivilisationen per Staatsneugründung und neuen Verfassungen von einem Nullpunkt aus neu starten würden, könnte es erlauben, daß Deutschland den Kopf wieder aus der Schuldenschlinge zieht. In jedem anderen Fall würde die Politik der Kanzlerin dieses Land auf Generationen zu Schuldsklaven abstempeln. Wir hätten dann eine Situation, die auffallend dem Ende des Ersten Weltkriegs gleicht, Stichwort “Vertrag von Versailles”. Bekanntlich mußten noch bis letztes Jahr die Altschulden aus dieser längstvergangenen Zeit abgestottert werden.

Warum kommt ein Staat nicht so einfach aus einer solchen Verpflichtung heraus? Weil sämtliche Staaten in bilaterale Geschäfte verwickelt sind. Schulden und Zahlungsansprüche auf der einen Seite sind mit komplementären Schulden und Zahlungsansprüche auf der anderen Seite ausbalanciert. Ein Staat, der sich von dieser Übereinkunft einseitig verabschieden würde, wäre kein Geschäftspartner mehr und müßte seine Wirtschaft in kompletter Isolation abwickeln — eine heutzutage völlig utopische Vorstellung.

Das Schlimme ist für uns Deutsche also nicht nur die ungeheure Ungerechtigkeit, die Merkels Politik der maßlosen, ins Astronomische gesteigerten Bürgschaftspolitik bedeutet, sondern hinzu kommt der Ausverkauf jeglicher hoffnungsvollen Zukunft unseres Landes.

Noch kurz eine Bemerkung zu den Beteuerungen der Kanzlerin, diese Bürgschaften würden keinesfalls auf reale Zahlungen hinauslaufen. So etwas zu behaupten ist der übliche Trick. Bürgschaften sind etwas Diabolisches, weil scheinbar zu Beginn gar nichts passiert. Man unterschreibt nur irgendein Papier, wird aber ansonsten nicht in Haftung genommen und braucht auch keinen Pfennig zu berappen. Geht der Schuldner aber bankrott, dann schnappt die Falle mitleidlos zu. Oft verhält es sich sogar so, daß der Schuldner am Ende besser dasteht als der Bürge, denn nur der Bürge wird ja de facto abkassiert.

Im Fall von Griechenland können wir den bevorstehenden Bankrott als gesichert annehmen — er ist nur noch eine Frage der Zeit. Ähnlich verhält es sich mit den weiteren Dominosteinen: Portugal, Spanien, Italien. Merkels Politik ist für Deutschland der “worst case”, eine wahre Katastrophe, denn er verstrickt unser Land ohne Not in einen Strudel aus Bankrott und Untergang. Und zahlen muß am Ende der deutsche Bürger. Auch die, die meinen, sie hätten ja sowieso nichts und nur die Reichen würden dann geschoren, werden sehr schnell merken, wie fatal sie sich geirrt haben. Wenn ihre Wahlfavoriten bislang SPD, Grüne und Linke lauteten, so werden sie plötzlich entsetzt feststellen, daß ausgerechnet dieses politische Lager am eifrigsten den Ausverkauf auch der Interessen des Kleinen Mannes betrieben hat. (Wie ich öfters betont habe: Geschichte wiederholt sich; wir hatten das alles schon, und zwar in der Weimarer Republik. Und welche Partei hat am Ende beim Kleinen Mann die meisten Unterstützer gefunden? Wer ist an die Macht gehievt worden? Eben nicht die Linken, sondern die Faschisten! “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!”)

Fazit: Selbst ein früher Bankrott des bislang wohlhabenden Deutschland wäre ein besserer Fall als das Hinauszögern des allgemeinen Währungscrashs. Das Problem ist, daß nichts passiert: die Dringlichkeit fehlt! Denn die deutschen Bürger müssen, im Unterschied etwa zu den Griechen, noch keine herben materiellen Einbußen hinnehmen — dadurch verharrt das ganze Land weiter im Tiefschlaf. Deshalb demonstrieren hier nicht, wie etwa in Griechenland, in Ägypten, in Israel und in Spanien, Hunderttausende auf den Straßen und vor den Regierungsgebäuden. Das wird erst kommen, wenn die Menschen von den äußeren Umständen gezwungen werden, die bittere Wahrheit anzuerkennen: nämlich daß ihr Geld bereits vollständig fort ist und sie nur noch leere, wertlose Zettel in Händen halten. Die grausame “Kunst” unserer sehr speziellen Propagandaspezialistin, der obrigkeitsstaats-geschulten DDR-Funktionärin Angela Dorothea Kasner-Merkel-Sauer, besteht darin, diesen Zeitpunkt der bitteren Erkenntnis so weit wie möglich nach hinten zu verschieben. Wodurch dann die Stunde der Wahrheit nur umso fürchterlicher werden wird.

Als praktische Empfehlung sei unser altbekannter Rat wiederholt: So schnell wie möglich raus aus dem Euro, raus aus Papiergeldanlagen, Papiergeldfonds, aus allen papierenen Übereinkünften mit Banken, Versicherungen und vergleichbaren Finanzgesellschaften! Die Abwertung Ihres Vermögens und Ihrer Ersparnisse beschleunigt sich zusehends, und ebenso die Abwertung und Entwertung aller Versorgungs- und Vorsorgeansprüche, sei es Hartz-IV, seien es Renten, Pensionen, Lebensversicherungen, Riester, Rürüp und so weiter. Nur Sachwerte, bevorzugt Edelmetallanlagen (aber: entsprechend sicher organisiert), bieten noch ein Chance auf soliden Werterhalt. Alles übrige wird, wenn die Situation eskaliert und sofern nicht schon von der Geldentwertung aufgefressen, von der Staatskrake vereinnahmt und verschlungen werden und auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Der Staatsbankrott kommt 1/6

von Michael Grandt

Ich vermisse das klare Aussprechen der Hintergründe des Papiergeldsystems; geschildert werden hier (nur) die Auswirkungen.

Wieviel ist eine Milliarde?

Robert Piro: Wieviel ist eine Milliarde?

Das Gefuehl geht bei diesen Zahlen in der Tat verloren. Daher beeindruckte mich umso mehr eine Rechnung, die an Hauptschulen verwendet wird, um die Ungeheuerlichkeit einer Milliarde einem Schueler (und nicht nur dem) begreiflich zu machen:

*** Eine Milliarde Euro ist, wenn man 27,3 Jahre lang JEDEN Tag 100.000 Euro ausgeben kann. ***

100.000 Euro pro Tag! Bei den Milliarden mit denen im Bundeshaushalt operiert wird, wird schnell klar, dass dieses Geld nicht allein aus der Einkommensteuer von wenigen Reichen bezahlt wird, sondern mit sprichwoertlichem Bienenfleiss zusammengetragen wird: Euro fuer Euro von “mehreren 10 Millionen” Bewohnern dieses Staatsgebietes. 
Im Staatshaushalt wird es wohl immer den ein oder anderen unnuetzen Posten geben, aber mit welcher Selbstgerechtigkeit und vor allem mit wie wenig Demut Politiker mit dem Geld um sich werfen, ist wahrlich abstossend.

“Uralt”-Video über Deutschlands Hyperverschuldung. 2002, da waren die Schulden noch fast halb so hoch. Selbst damals sagten die Wirtschaftsexperten bereits den Staatsbankrott voraus. Vom “Rettungsschirm” und Euro-Crash war da noch nicht mal die Rede gewesen.

Wenn mehrere PIGS-Staaten Bankrott gehen, kollabiert der Euro gleich mit

Die Zinsen der Staatsanleihen gleich mehrerer PIGS-Staaten schießen weiter nach oben: Ireland 10 YearSpain 10 YearPortugal 10 YearGreece 10 Year

Den dann nötigen Bailout kann auch Deutschland (die deutschen Zahler) nicht mehr schultern.

US-AAA: Ein Stück aus dem Tollhaus

Dass die US-Schulden immer noch mit der Bonitäts-Höchstnote AAA versehen werden, ist ein Stück aus dem Tollhaus. - Die wachsende Kluft zwischen den Verlautbarungen der wichtigsten Protagonisten eines im Zusammenbruch befindlichen Systems und der Wirklichkeit, ist ein untrügliches Zeichen für seinen bevorstehenden Untergang.

GEAB (mm-news)

Es ist mir unbegreiflich, wie viele Leute absolut keine Ahnung davon haben, was sich in der letzten Zeit zusammengebraut hat. Es kann überhaupt kein Zweifel daran bestehen, dass in der nächsten Zeit in Europa und Amerika der totale Zusammenbruch erfolgen wird. Oder glaubt ernsthaft noch jemand, die Schulden könnten zurückgezahlt werden? Und was sagen die Leute, wenn man mit ihnen darüber redet? “Ach, es läuft doch schon jahrzehntelang, warum soll sich jetzt was verändern? Deutschland - pleite? Niemals!”

Ich hoffe, dass all diese Leute voll auf die Fresse fliegen, denn wer so naiv ist, hat es nicht anders verdient!

Deutschland Staatsbankrott - Goodbye €URO und U$ Dollar Teil 1/5

arte Fernsehbericht: Sind unsere Staaten bald bankrott?